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Verleger ächzen unter Apple News+-Problemen
Der neue News-Abo-Service Apple News+ sorgt bei einigen Verlagen für Frust und Ärger. Während sich Apple einigen Verlagen gegenüber sehr hilfreich zeigen soll, sollen sich andere mit schlecht programmierten Werkzeugen, unklaren Formaten und vielen anderen Problemen alleine herumschlagen müssen.
"Einige werden klar bevorzugt. Für die Großen ist immer alles in Ordnung, aber nicht für den Rest von uns", so ein frustrierter Verleger gegenüber Digiday. So sei Apple unter anderem nicht darum bemüht, für alle Verlage klare Artikel-Vorlagen bereitzustellen. Der Konzern habe diese Aufgabe an Dritte ausgelagert, die bisher wohl nicht die entsprechenden Ergebnisse liefern konnten.
Ein weiteres Problem: Die Werkzeuge, die Apple zur Portierung von Print-Inhalten bereitstellt, sind so voller Fehler, dass Verlage ihre Inhalte für Apple News+ komplett neu gestalten müssen. Apple hatte Publishern gegenüber betont, dass diese Werkzeuge es sehr leicht machen sollen, die eigenen Inhalte für die Plattform individuell gestalten zu können. Kleine Verlage stünden aber jetzt vor der Wahl: Ein schwer zu befüllendes Template nutzen, das die Inhalte generisch wirken lässt, oder einfach ein PDF einreichen "und darauf hoffen, dass die Nutzererfahrung keine Leser kostet".
Apple hilft nur wenigen Verlagen bei Apple News+, Rest muss selber klarkommen
Geht es nach einem aktuellen Bericht von Digiday, herrscht bei Apple News+ eine echte Zweiklassengesellschaft. Wie wir vor Kurzem berichtet hatten, ist die Plattform unter anderem auch für die Verlage wegen vieler Fehler nicht leicht zu nutzen. Der Konzern aus Cupertino scheint bei Problemen aber nur einer sehr ausgewählten Gruppe an Publishern Hilfestellung zu leisten. So soll eine "kleine, ausgewählte Gruppe" in einen privaten Slack-Channel eingeladen worden sein, der eine direkte Verbindung zum Entwicklerteam bei Apple ermöglicht."Einige werden klar bevorzugt. Für die Großen ist immer alles in Ordnung, aber nicht für den Rest von uns", so ein frustrierter Verleger gegenüber Digiday. So sei Apple unter anderem nicht darum bemüht, für alle Verlage klare Artikel-Vorlagen bereitzustellen. Der Konzern habe diese Aufgabe an Dritte ausgelagert, die bisher wohl nicht die entsprechenden Ergebnisse liefern konnten.
Ein weiteres Problem: Die Werkzeuge, die Apple zur Portierung von Print-Inhalten bereitstellt, sind so voller Fehler, dass Verlage ihre Inhalte für Apple News+ komplett neu gestalten müssen. Apple hatte Publishern gegenüber betont, dass diese Werkzeuge es sehr leicht machen sollen, die eigenen Inhalte für die Plattform individuell gestalten zu können. Kleine Verlage stünden aber jetzt vor der Wahl: Ein schwer zu befüllendes Template nutzen, das die Inhalte generisch wirken lässt, oder einfach ein PDF einreichen "und darauf hoffen, dass die Nutzererfahrung keine Leser kostet".
Apple sieht es wohl anders
"Wenn man an Apple denkt, denkt man, dass diese sehr bewusst mit Design umgehen. Das fühlt sich aber nicht so an", so einer der Verlage. Der aktuelle Umgang Apples mit seinem News-Abo-Service gebe aber auch einen Hinweis darauf, was der Konzern sich wirklich von dem Service verspricht: "Die Zukunft dreht sich weniger um Magazine im Allgemeinen, sondern mehr darum, dass Premium-Brands ihre Bezahlinhalte auf einer Plattform anbieten können", so der Branchenkenner Paul Canetti. Man darf gespannt sein, ob die Marktmacht Apples für kleinere Verlage ausreicht, um die aktuellen Hürden trotzdem weiter zu tolerieren - Apple scheint das aktuell nur wenig zu kümmern.
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