Bike-Sharing: Mobike soll schrumpfen - nehmen sie auch ihre Räder mit?
Der chinesische Internetkonzern Meituan Dianping hat mit enormen Verlusten zu kämpfen, da die Expansion des Unternehmens derzeit noch nicht die erhofften Gewinne bringt. Für Deutschland und viele andere Länder bedeutet dies nun, dass der Bike-Sharing-Dienst Mobike wieder verschwindet.
In Berlin und diversen anderen Innenstädten dieser Welt stapeln sich seit einigen Jahren die Leihfahrräder. Einer der am aggressivsten expandierenden Anbieter war die chinesische Firma Mobike. Ihre speziell entwickelten Fahrräder mit dem eigenwilligen Design sind auch in Berlin und anderen deutschen Städten an vielen Orten zu finden.
Weil der Mutterkonzern Meituan Dianping, der Mobike im letzten Jahr im Rahmen eines Milliarden-Deals übernommen hatte, sich aber mit explodierenden Kosten für den Betrieb seiner zahllosen anderen Dienste herumschlagen muss und bisher nicht das erhoffte Wachstum aus anderen Bereichen erzielte, hat man nun den Rückzug von Mobike aus den meisten internationalen Märkten angeordnet.
Wie Meituan Dianping und sein Chef Wang Xing laut dem chinesischen Wirtschaftsportal Yicai jüngst verlauten ließen, will man die Effizienz des Betriebs des Gesamtkonzerns steigern und sich deshalb aus weniger profitablen Geschäftsbereichen verabschieden. Im Zuge dessen soll sich Mobike, das in China selbst der größte Bike-Sharing-Anbieter des Landes ist, aus "den meisten ausländischen Märkten" zurückziehen.
Noch ist aber nicht klar, ob und welche deutschen Märkte davon betroffen sind. Fraglich ist auch, ob der chinesische Anbieter sich mit dem Abschied aus den Überseemärkten auch dazu entscheiden wird, die zigtausend Fahrräder aus den Innenstädten von Berlin & Co zu entfernen. Während der Aktienkurs des Mutterunternehmens kürzlich aufgrund der Verluste massiv einbrach, können sich deutsche Altmetallhändler möglicherweise schon auf ein lohnendes Geschäft freuen.
Siehe auch:
Weil der Mutterkonzern Meituan Dianping, der Mobike im letzten Jahr im Rahmen eines Milliarden-Deals übernommen hatte, sich aber mit explodierenden Kosten für den Betrieb seiner zahllosen anderen Dienste herumschlagen muss und bisher nicht das erhoffte Wachstum aus anderen Bereichen erzielte, hat man nun den Rückzug von Mobike aus den meisten internationalen Märkten angeordnet.
Wie Meituan Dianping und sein Chef Wang Xing laut dem chinesischen Wirtschaftsportal Yicai jüngst verlauten ließen, will man die Effizienz des Betriebs des Gesamtkonzerns steigern und sich deshalb aus weniger profitablen Geschäftsbereichen verabschieden. Im Zuge dessen soll sich Mobike, das in China selbst der größte Bike-Sharing-Anbieter des Landes ist, aus "den meisten ausländischen Märkten" zurückziehen.
Noch ist aber nicht klar, ob und welche deutschen Märkte davon betroffen sind. Fraglich ist auch, ob der chinesische Anbieter sich mit dem Abschied aus den Überseemärkten auch dazu entscheiden wird, die zigtausend Fahrräder aus den Innenstädten von Berlin & Co zu entfernen. Während der Aktienkurs des Mutterunternehmens kürzlich aufgrund der Verluste massiv einbrach, können sich deutsche Altmetallhändler möglicherweise schon auf ein lohnendes Geschäft freuen.
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