Rechtsstreit beendet: Netflix zahlt nun in die deutsche Filmförderung ein
Während der Online-Versandhändler Amazon dies schon seit Jahren tut, hat sich der Streaming-Anbieter Netflix bislang geweigert, eine Filmabgabe nach dem deutschen Filmförderungsgesetz zu zahlen. Nach einem langen Rechtsstreit knickt das Unternehmen jetzt schließlich doch ein.
Alle kommerziellen Dienstleister, die in Deutschland Umsätze mit Filmen erzielen, müssen darauf eine Abgabe an die Filmförderungsanstalt (FFA) entrichten. Wie hoch der jeweilige Betrag ausfällt, ist von der Höhe des Umsatzes abhängig. Für die größten deutschen Kinos wird zum Beispiel eine Abgabe zwischen 1,8 und 3,0 Prozent des erzielten Umsatzes fällig.
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Eigenen Angaben zufolge hat Netflix bis jetzt keine Beiträge gezahlt, da der Streaming-Dienst der festen Meinung war, den Standort Deutschland ohnehin bereits selbst zu fördern. Tatsächlich gibt das Unternehmen viele eigene Produktionen in Auftrag. Der europäische Gerichtshof hat die Klage von Netflix jedoch ohne umfangreiche Prüfung abgewiesen.
Gegenüber der Welt hat Netflix bestätigt, die erforderlichen Abgaben ab September in die deutsche Filmförderung einzuzahlen. Insgesamt stehen der FFA rund 75 Millionen Euro zur Verfügung. Die gesammelten Beträge werden dazu verwendet, Filmprojekte zu finanzieren.
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Eigenen Angaben zufolge hat Netflix bis jetzt keine Beiträge gezahlt, da der Streaming-Dienst der festen Meinung war, den Standort Deutschland ohnehin bereits selbst zu fördern. Tatsächlich gibt das Unternehmen viele eigene Produktionen in Auftrag. Der europäische Gerichtshof hat die Klage von Netflix jedoch ohne umfangreiche Prüfung abgewiesen.
Google und Apple zahlen weiterhin nicht
Sowohl Google als auch Apple haben bis zum jetzigen Zeitpunkt ebenso noch keine Abgaben an die FFA abgeführt. Da beide Großkonzerne unter anderem Filme in ihren App Stores anbieten, sind die Unternehmen von einer Zahlung eines entsprechenden Anteils natürlich nicht befreit. Ob die Anbieter dem Beispiel von Netflix folgen und zukünftig ebenfalls Abgaben entrichten werden, bleibt zunächst noch unklar.Gegenüber der Welt hat Netflix bestätigt, die erforderlichen Abgaben ab September in die deutsche Filmförderung einzuzahlen. Insgesamt stehen der FFA rund 75 Millionen Euro zur Verfügung. Die gesammelten Beträge werden dazu verwendet, Filmprojekte zu finanzieren.
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