Olympische Müll-Medaillen: Japan hat genug Elektroschrott gesammelt

Japan, Recycling, Gold, Rohstoff, Tokio 2020 Bildquelle: Tokyo2020.org
Elektroschrott ist ein wertvoller Rohstoff, lassen sich daraus unter anderem doch Edelmetalle gewinnen. Japan hat sich auf die Fahnen geschrieben, für die olympischen Spiele alle Medaillen aus Elektroschrott produzieren zu wollen, jetzt kann man fast vollständigen Vollzug vermelden: Der Bedarf an Bronze, Silber und Gold konnte fast vollständig gedeckt und dabei Edelmetall im Wert von rund drei Millionen Euro aus Schrott gewonnen werden.

Aus haufenweise Elektroschrott werden die begehrtesten Medaillen der Welt

Elektroschrott spielt bei den japanischen Olympischen Spielen eine wirklich wichtige Rolle. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2020, die in Tokio stattfinden werden, hat sich auf die Fahnen geschrieben, die für die Erstellung der Siegermedaillen nötigen Materialien, wie Edelmetalle, vollständig aus Schrott von Elektrogeräten zu gewinnen. Jetzt kann man fast vollständigen Vollzug vermelden. Die im Jahr 2017 begonnene Aktion kann Ende März mit großem Erfolg beendet werden. Olympia 2020 in TokioDie Vorgängermedaillen aus Rio waren nur zu 30 Prozent aus recyceltem Material Wie heise in seinem Bericht schreibt, konnten aus Elektroschrott nach Angaben des Organisationskomitees bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 28 Kilogramm Gold gewonnen werden, mit einem Ziel von 30,3 Kilogramm kann man hier also eine Abdeckung des Bedarfs von 93,7 Prozent erreichen. Beim Silber konnten seit Start der Aktion 3500 Kilogramm aus Elektroschrott gewonnen werden, bei einem Ziel von 4100 Kilogramm ist der Bedarf hier zu 85,4 Prozent gedeckt. Die anvisierten 2700 Kilogramm Bronze sind bereits vollständig.

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Wie die Macher stolz mitteilen, hätten sich mit 1594 Stadtverwaltungen rund 90 Prozent der Gemeindebehörden Japans an dem Projekt beteiligt - zum Start waren es 624. Auf diesem Weg konnten in Japans Gemeinden über 47.000 Tonnen an Elektroschrott für das Projekt gesammelt werden. Der größte Mobilfunkanbieter des Landes, NTT DOCOMO, soll in seinen Geschäften im Aktionszeitraum alleine rund 5 Millionen alte Mobiltelefone gesammelt haben. Die japanische Post beteiligt sich mit immerhin 30.000 alten Unternehmens-Telefonen. Wie heise in seinem Bericht schreibt, hat das Organisationskomitee so Edelmetalle in einem Wert von rund drei Millionen Euro für die Herstellung der Medaillen aus Schrott gewonnen. Japan, Recycling, Gold, Rohstoff, Tokio 2020 Japan, Recycling, Gold, Rohstoff, Tokio 2020 Tokyo2020.org
2019-02-08T19:23:00+01:00
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