Schon heute am Drücker: Hier trifft in der EU eine KI die Entscheidungen
Die Diskussion zu Chancen und Gefahren rund um Künstliche Intelligenz wird meist mit einem weiten Blick in die Zukunft geführt. Die Organisation Algorithmwatch hat jetzt eine Liste zusammengetragen, die aufzeigen soll, dass KI in der EU schon heute über sehr viele Dinge entscheidet. Sie fordert, dass man die aktuelle Entwicklung stärker in den Fokus rückt.
Als Beispiel nennt die Organisation unter anderem die belgische Region Flandern. Hier wird das Klickverhalten von Jobsuchenden ausgewertet, um festzulegen, wie aktiv diese wirklich bei ihren Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz sind. Je nach Bewertung durch das KI-System kann eine Gesprächseinladung oder eine Strafe die Folge sein. In Dänemark hat eine Künstliche Intelligenz die Entscheidungsgewalt darüber, welche Sozialhilfeempfänger einer Überprüfung unterzogen werden. Auch die Bemühungen des finnische Startup DigitalMinds nennt Algorithmwatch als Beispiel: Das bemüht sich darum, den Bewerbungsprozess ohne Einwirkung von menschlichen Entscheidern komplett zu automatisieren.
Für Deutschland nennt die Organisation unter anderem die Schufa als Beispiel, die mittlerweile auf KI-Systeme vertraut, um die Kreditwürdigkeit von Personen zu ermitteln. Die Kriterien, die dieser Bewertung zugrunde liegen, sind bisher ein streng gehütetes Geschäftsgeheimnis. Außerdem verweist Algorithmwatch auf komplexe KI-Systeme, die hierzulande in großen Teilen für die Regelung des Stromnetzes verantwortlich sind.
Künstliche Intelligenz darf schon heute über Menschen entscheiden
Die Warnungen vor den Folgen einer ungehemmten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz wird auch von vielen Prominenten ausgesprochen - allen voran Elon Musk, der in KI eine der größten Gefahren für die Menschheit sieht. Oft sind diese Diskussionen auch deshalb für viele schwer greifbar, weil sie sich auf eine scheinbar ferne Zukunft beziehen. Die Organisation Algorithmwatch versucht den Fokus laut dem Bericht von heise jetzt wieder mehr auf die Gegenwart zu lenken, indem man aufzeigt, wo in der EU bereits KI für eine automatisierte Entscheidungsfindung zum Einsatz kommt. So will man eine Debatte über die aktuellen Probleme anregen, die bei einem starren Blick in die Zukunft aus dem Auge verloren werden. Infografik: Künstliche Intelligenz im Aufwärtstrend
Als Beispiel nennt die Organisation unter anderem die belgische Region Flandern. Hier wird das Klickverhalten von Jobsuchenden ausgewertet, um festzulegen, wie aktiv diese wirklich bei ihren Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz sind. Je nach Bewertung durch das KI-System kann eine Gesprächseinladung oder eine Strafe die Folge sein. In Dänemark hat eine Künstliche Intelligenz die Entscheidungsgewalt darüber, welche Sozialhilfeempfänger einer Überprüfung unterzogen werden. Auch die Bemühungen des finnische Startup DigitalMinds nennt Algorithmwatch als Beispiel: Das bemüht sich darum, den Bewerbungsprozess ohne Einwirkung von menschlichen Entscheidern komplett zu automatisieren.
Für Deutschland nennt die Organisation unter anderem die Schufa als Beispiel, die mittlerweile auf KI-Systeme vertraut, um die Kreditwürdigkeit von Personen zu ermitteln. Die Kriterien, die dieser Bewertung zugrunde liegen, sind bisher ein streng gehütetes Geschäftsgeheimnis. Außerdem verweist Algorithmwatch auf komplexe KI-Systeme, die hierzulande in großen Teilen für die Regelung des Stromnetzes verantwortlich sind.
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