Gestörte Netzwerkgeräte:
AVM hat auf Mesh-Problematik reagiert
Vor wenigen Tagen hatte der Netzwerkausstatter D‑Link in einem Support-Beitrag darauf hingewiesen, dass Netzwerkgeräte wie IP-Kameras durch die neue Mesh-Funktion der aktuellen Fritzbox-Router gestört werden können. Jetzt reagiert AVM auf diese Meldung und stellt vorerst Workarounds für Probleme mit Netzwerkgeräten bereit.
Wie ifun in einem aktuellen Bericht schreibt, hat sich jetzt AVM offiziell zu dem Problem geäußert und dabei auch Handlungsempfehlungen für Betroffene ausgesprochen. Demnach könne man den Fehler nur "bei einer Handvoll Anwender" nachvollziehen, die Einbindung von WLAN-Produkten anderer Hersteller habe in der eigenen Analyse sonst "sehr gut" funktioniert. Man befinde sich aktuell mit D-Link im direkten Austausch, um gemeinsam an einer "Lösung des konkreten Falles" zu arbeiten. Die Downgrade-Empfehlung von D-Link spricht das Unternehmen nur indirekt an: "Wir empfehlen den Anwendern immer die aktuelle FritzOS-Version zu verwenden."
WPA2-Verschlüsselung in Fritzbox anpassen
WLAN-Verbindung neu einrichten
Eine Downgrade-Empfehlung von D-Link und Workarounds von AVM
Die Marketing-Abteilung von AVM hatte die neue Mesh-Funktion von aktuellen Fritzbox-Routern bei der Vorstellung ins Rampenlicht gestellt, jetzt scheint sich rund um dieses Feature aber ein Problem abzuzeichnen. Letzten Mittwoch hatte der Netzwerkausstatter D‑Link unter der Überschrift "Meine Kamera funktioniert nicht mehr mit meiner Fritzbox" einen Support-Beitrag veröffentlicht, in dem das Unternehmen "vermehrt Probleme bei der Einbindung von D-Link Kameras, Smarthome Geräten und Geräten von anderen Herstellern" diagnostiziert. Die Konsequenz, die D-Link daraus zieht: "Als aktuelle Lösung könne wir nur ein Firmware Downgrade auf die letzte Fritzbox Firmware ohne MESH empfehlen" - dass ein Drittanbieter eine Downgrade-Empfehlung für einen Mitbewerber ausspricht, ist eine Seltenheit.Wie ifun in einem aktuellen Bericht schreibt, hat sich jetzt AVM offiziell zu dem Problem geäußert und dabei auch Handlungsempfehlungen für Betroffene ausgesprochen. Demnach könne man den Fehler nur "bei einer Handvoll Anwender" nachvollziehen, die Einbindung von WLAN-Produkten anderer Hersteller habe in der eigenen Analyse sonst "sehr gut" funktioniert. Man befinde sich aktuell mit D-Link im direkten Austausch, um gemeinsam an einer "Lösung des konkreten Falles" zu arbeiten. Die Downgrade-Empfehlung von D-Link spricht das Unternehmen nur indirekt an: "Wir empfehlen den Anwendern immer die aktuelle FritzOS-Version zu verwenden."
So kann man das Problem lösen
Aktuell kommuniziert AVM auf Nachfrage von Kunden über den Support einen Workaround und nennt diesen nun auch offiziell in seiner Mitteilung. So kann es offenbar dazu kommen, dass IP-Kameras bei der Aushandlung der WLAN-Verschlüsselung "WPA2" scheitern, wenn in der FritzBox eine Aktivierung des WPA-Modus "WPA + WPA2" vorgenommen wurde. AVM spricht die Empfehlung aus, die folgenden Schritte durchzuführen:WPA2-Verschlüsselung in Fritzbox anpassen
- 1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf "WLAN".
- 2. Klicken Sie im Menü "WLAN" auf "Sicherheit".
- 3. Aktivieren Sie die WPA-Verschlüsselung.
- 4. Wählen Sie in der Ausklappliste "WPA-Modus" die Option "WPA2 (CCMP)".
- 5. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf "Übernehmen".
WLAN-Verbindung neu einrichten
- 1. Löschen Sie die bereits eingerichtete WLAN-Verbindung zur FRITZ!Box in der IP-Kamera.
- 2. Richten Sie die WLAN-Verbindung zur FRITZ!Box neu ein.
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