Vodafone: Nächste Ausbaustufe mit Gigabit-Downstreams ist fertig
Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat seinen DOCSIS 3.1-Ausbau ein weiteres Stück vorangebracht und die Zahl der versorgten Haushalte deutlich gesteigert. Die Technologie ist nun unter anderem auch in Berlin verfügbar und insgesamt kann man nun etwa 6 Millionen Haushalte mit dem aktuell höchsten Tarif versorgen.
Das bedeutet konkret, dass in den fraglichen Regionen Downstream-Bandbreiten von bis zu einem Gigabit verfügbar sind. Die Umstellung soll nun weiter vorangebracht werden. Vodafone will bis zum Ende des kommenden Jahres 11,1 Millionen Haushalte mit dem Gigabit-Tarif versorgen können, 2021 soll dann das gesamte Netz mit DOCSIS 3.1 ausgestattet sein.
Dabei wird Vodafone im Marketing allerdings etwas übermütig. Man verweist darauf, dass der Ausbau richtiger Glasfaser-Verbindungen viel zu langsam vorankommt und bietet sich als Alternative an. "Das EU-weite Ziel, bis 2025 eine flächendeckende Breitband-Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen zu realisieren, wird mit einem reinen Glasfaserausbau nicht zu schaffen sein", hieß es.
Vodafone berechnet für den Kabel-Tarif mit Gigabit-Downstream derzeit eine Monatsgebühr von 69,99 Euro. Wer einen neuen Vertrag abschließt, zahlt im ersten Jahr allerdings nur 19,99 Euro. Hier kann man sich dann nach den zwölf Monaten entscheiden, ob man wirklich den schnellsten Tarif braucht oder doch lieber etwas weniger ausgibt und geringere Datenraten hinnimmt.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Dabei wird Vodafone im Marketing allerdings etwas übermütig. Man verweist darauf, dass der Ausbau richtiger Glasfaser-Verbindungen viel zu langsam vorankommt und bietet sich als Alternative an. "Das EU-weite Ziel, bis 2025 eine flächendeckende Breitband-Versorgung mit Gigabit-Anschlüssen zu realisieren, wird mit einem reinen Glasfaserausbau nicht zu schaffen sein", hieß es.
Kein Glasfaser-Ersatz
Allerdings bringt da der Rückgriff auf die Kabel-Infrastruktur letztlich nicht die entscheidenden Vorteile, da hier nur im Downstream extrem hohe Bandbreiten möglich gemacht werden können. Der Rückkanal fällt immer weiter zurück. Zwar bietet Vodafone im Gigabit-Tarif eine Upload-Bandbreite von 50 Megabit pro Sekunde an, im direkten Verhältnis ist das aber eben nur 5 Prozent dessen, was einen echten Gigabit-Anschluss über Glasfaser ausmachen würde. Für diverse Anwendungen beim Privatnutzer - wie etwa der Empfang mehrerer 4K-Videostreams im Haushalt - mag das reichen, neue Dienste, mit denen man in einem Gigabit-Netz rechnet, werden so aber kaum entstehen.Vodafone berechnet für den Kabel-Tarif mit Gigabit-Downstream derzeit eine Monatsgebühr von 69,99 Euro. Wer einen neuen Vertrag abschließt, zahlt im ersten Jahr allerdings nur 19,99 Euro. Hier kann man sich dann nach den zwölf Monaten entscheiden, ob man wirklich den schnellsten Tarif braucht oder doch lieber etwas weniger ausgibt und geringere Datenraten hinnimmt.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos rund um Vodafone
Vodafone Aktienkurs
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Prime Day 2026: Beste Herbst-Deals im Überblick - Nur bis Mitternacht
- 400 Schwachstellen in weit verbreiteten Java-Bibliotheken entdeckt
- Diebstahl, Fehler, kaum Zeitersparnis: SB-Kassen sind ein Reinfall
- Nur heute: Media Markt und Saturn mit Blitz-Deals - ohne Prime-Abo
- Neue 3D-Animation: Microsoft überarbeitet PowerToys-Startbildschirm
- Letzte Chance: Prime-Day-Tiefpreise für Saugroboter bei Amazon
- Zeitumstellungs-Debatte: Forscher warnen vor dauerhafter Sommerzeit
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen