Lenovo Z5 Pro: Slider-Smartphone mit "Voll-Display" für wenig Geld
Lenovos undurchsichtige Mobilgerätestrategie trägt mit der Einführung des neuen Lenovo Z5 Pro nun erneut Früchte, ohne den Namen Motorola auch nur zu erwähnen. Es handelt sich um das erste Smartphone mit einem fast vollflächigen Display, das ohne Aussparung für die Kamera auskommt und dafür ein Slider-Design nutzt - und obendrein auch noch relativ bezahlbar ausfällt.
Wie auch schon beim Xiaomi Mi Mix 3 und dem erst gestern gestarteten Honor Magic 2 setzt auch Lenovo bei seinem Z5 Pro auf ein Slider-Design, um den oberen Rand des Geräts verschwinden zu lassen. Anstelle einer Notch kommt ein verschiebbares Display zum Einsatz, so dass die auf den Nutzer gerichteten Kameras und das Ohrstück hinter dem Display verschwinden, wenn man sie nicht nutzt.
Der Bildschirm selbst soll gut 95 Prozent der Front bedecken, wobei der chinesische Hersteller mit einiger Wahrscheinlichkeit ein wenig übertreibt und dabei die verbleibenden minimalen Ränder weggerechnet hat. Der Bildschirm selbst ist wie auch im Konkurrenzmodell von Lenovo ein 6,39 Zoll großes SuperAMOLED-Panel, das mit 2340x1080 Pixeln auflöst und somit im 19,5:9-Format gehalten ist.
Der Bildschirm kommt mit einem integrierten Fingerabdruckleser daher, wobei dieser eigentlich direkt unter der Oberfläche des eigentlichen Display-Panels sitzt. Auf eine aufwendige laserbasierte Gesichtserkennung verzichtet Lenovo zugunsten eines niedrigeren Preises beim Z5 Pro. Am unteren Rand des Displays verbleibt ein schmales "Kinn", wobei dieses in der Realität wohl etwas breiter ausfallen dürfte als Lenovos Marketing-Bilder suggerieren.
Der Arbeitsspeicher des Z5 Pro ist grundsätzlich sechs Gigabyte groß, während der Kunde beim internen Flash-Speicher zwischen 64 oder 128 Gigabyte Kapazität wählen kann. Eine Erweiterung des Speichers ist möglich, wobei man dann auf eine der beiden möglichen Nano-SIM-Karten verzichten muss. Gefunkt wird mittels Bluetooth 5.0, LTE, NFC und natürlich Gigabit-WLAN mit Dual-Band-Support.
Bei den Kameras setzt Lenovo auf eine bunte Mischung, denn der Hersteller integriert auf der Rückseite zwei jeweils mit 16 und 24 Megapixeln arbeitende Sensoren. Die Blendengröße wird mit f/1.8 angegeben, wobei der zweite Sensor wohl lediglich zur Erfassung zusätzlicher Bildinformationen dient und nicht etwa über eine Tele- oder Weitwinkeloptik verfügt.
Auf der Front sitzt eine Hauptkamera mit 16 Megapixeln und einer f/2.2-Blende, neben der auch noch eine Infrarotkamera mit acht Megapixeln Auflösung angebracht ist. Der zusätzliche Sensor dient laut Lenovo primär der Gesichtserkennung per Infrarotbild. Um die Kameras effektiv hinter dem Display verschwinden zu lassen, setzt Lenovo auf einen aufwendigen Schiebemechanismus.
Die Energieversorgung erfolgt mittels eines 3350mAh großen Akkus, der über USB-C mit einem Quick-Charge-fähigen Netzteil geladen wird. Als Betriebssystem läuft hier Android 8.1 Oreo in Verbindung mit der Lenovo-eigenen ZUI-10-Oberfläche. Auf eine Einführung außerhalb Chinas braucht man wohl vorerst nicht hoffen, denn laut Lenovos Datenblatt fehlt das hierzulande viel genutzte LTE-Band 20 ausdrücklich.
Der chinesische Markt wird beim Lenovo Z5 Pro wie erwähnt mit zwei Speichervarianten bedient, wobei es nur eine einzige Gehäusefarbe gibt - Schwarz. Die 64-GB-Version wird für 1998 Yuan verkauft, was umgerechnet gut 250 Euro entspricht. Wer ab Werk lieber gleich 128 GB Speicher zur Verfügung haben will, muss gut 290 Euro investieren. Der Vertrieb des Z5 Pro beginnt in etwas mehr als einer Woche - aber erst mal nur in China.
Der Bildschirm selbst soll gut 95 Prozent der Front bedecken, wobei der chinesische Hersteller mit einiger Wahrscheinlichkeit ein wenig übertreibt und dabei die verbleibenden minimalen Ränder weggerechnet hat. Der Bildschirm selbst ist wie auch im Konkurrenzmodell von Lenovo ein 6,39 Zoll großes SuperAMOLED-Panel, das mit 2340x1080 Pixeln auflöst und somit im 19,5:9-Format gehalten ist.
Der Bildschirm kommt mit einem integrierten Fingerabdruckleser daher, wobei dieser eigentlich direkt unter der Oberfläche des eigentlichen Display-Panels sitzt. Auf eine aufwendige laserbasierte Gesichtserkennung verzichtet Lenovo zugunsten eines niedrigeren Preises beim Z5 Pro. Am unteren Rand des Displays verbleibt ein schmales "Kinn", wobei dieses in der Realität wohl etwas breiter ausfallen dürfte als Lenovos Marketing-Bilder suggerieren.
Mittelklasse-Prozessor mit ordentlich Vortrieb
Unter der Haube steckt im Z5 Pro statt des High-End Snapdragon 845 der Konkurrenzmodelle ein etwas niedriger angesiedelter Qualcomm Snapdragon 710 Octacore-SoC, der mit seinen acht Rechenkernen auf Basis der von Qualcomm angepassten "Kryo 360"-Kerne Taktraten von bis zu 2,2 Gigahertz erreicht und eine Adreno 616 GPU mitbringt. Der Chip wird mit 14 Nanometern Strukturbreite gefertigt und liefert mehr als genug Leistung, um im Alltag für einen flüssigen Betrieb zu sorgen.Der Arbeitsspeicher des Z5 Pro ist grundsätzlich sechs Gigabyte groß, während der Kunde beim internen Flash-Speicher zwischen 64 oder 128 Gigabyte Kapazität wählen kann. Eine Erweiterung des Speichers ist möglich, wobei man dann auf eine der beiden möglichen Nano-SIM-Karten verzichten muss. Gefunkt wird mittels Bluetooth 5.0, LTE, NFC und natürlich Gigabit-WLAN mit Dual-Band-Support.
Bei den Kameras setzt Lenovo auf eine bunte Mischung, denn der Hersteller integriert auf der Rückseite zwei jeweils mit 16 und 24 Megapixeln arbeitende Sensoren. Die Blendengröße wird mit f/1.8 angegeben, wobei der zweite Sensor wohl lediglich zur Erfassung zusätzlicher Bildinformationen dient und nicht etwa über eine Tele- oder Weitwinkeloptik verfügt.
Auf der Front sitzt eine Hauptkamera mit 16 Megapixeln und einer f/2.2-Blende, neben der auch noch eine Infrarotkamera mit acht Megapixeln Auflösung angebracht ist. Der zusätzliche Sensor dient laut Lenovo primär der Gesichtserkennung per Infrarotbild. Um die Kameras effektiv hinter dem Display verschwinden zu lassen, setzt Lenovo auf einen aufwendigen Schiebemechanismus.
Die Energieversorgung erfolgt mittels eines 3350mAh großen Akkus, der über USB-C mit einem Quick-Charge-fähigen Netzteil geladen wird. Als Betriebssystem läuft hier Android 8.1 Oreo in Verbindung mit der Lenovo-eigenen ZUI-10-Oberfläche. Auf eine Einführung außerhalb Chinas braucht man wohl vorerst nicht hoffen, denn laut Lenovos Datenblatt fehlt das hierzulande viel genutzte LTE-Band 20 ausdrücklich.
Der chinesische Markt wird beim Lenovo Z5 Pro wie erwähnt mit zwei Speichervarianten bedient, wobei es nur eine einzige Gehäusefarbe gibt - Schwarz. Die 64-GB-Version wird für 1998 Yuan verkauft, was umgerechnet gut 250 Euro entspricht. Wer ab Werk lieber gleich 128 GB Speicher zur Verfügung haben will, muss gut 290 Euro investieren. Der Vertrieb des Z5 Pro beginnt in etwas mehr als einer Woche - aber erst mal nur in China.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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