Azure: Microsoft Cloud-Server laufen bald nicht mehr nur mit Intel-Chips
Microsoft stellt beim Ausbau der Infrastruktur hinter seiner Cloud-Plattform Azure auf einen weiteren Co-Prozessorlieferanten neben Intel um. Angeblich kommen ab sofort die Hälfte der Chips von der Firma Xilinx, so dass Intel nicht mehr der alleinige Zulieferer ist.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg gestern meldete, haben sich Microsoft und Xilinx auf eine neue Zusammenarbeit geeinigt, in deren Rahmen Xilinx rund die Hälfte der von dem Softwarekonzern verwendeten Co-Prozessoren für Azure-Server liefert, mit denen Machine-Learning-Aufgaben verarbeitet werden.
Xilinx hatte das Konzept der FPGAs in den Achtzigerjahren als erster Hersteller populär gemacht, auch wenn der Markt für derartige Chips bisher immer recht begrenzt war. Mit dem Erstarken des Trends zu Cloud-Plattformen zur Auslagerung diverser, spezifischer Aufgaben auf Server im Web stieg das Interesse an FPGA-Chips jedoch erheblich.
Altera war schon lange Konkurrent von Xilinx, auch bevor das Unternehmen im Jahr 2015 von Intel übernommen wurde. Seitdem versucht Intel die Co-Prozessoren von Altera auf breiter Front in Verbindung mit seinen normalen x86-Prozessoren für Server und andere Nutzungszwecke zu vermarkten. Warum Microsoft nun neben seinem langjährigen Partner Intel auch auf Xilinx als Zulieferer von Cloud-Co-Prozessoren setzt, ist derzeit noch offen.
Intel hat seit einiger Zeit mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, die auf Probleme bei der Umstellung auf eine Fertigung im 10-Nanometer-Maßstab zurückzuführen sind. Allerdings produziert der einst weltgrößte Halbleiterkonzern die Altera-Chips ohnehin nicht selbst, sondern lässt sie beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC herstellen.
Xilinx ist Pionier bei FPGAs
Bisher war Intels FPGA-Sparte Altera der alleinige Lieferant derartiger Chips für Microsoft. Die sogenannten Field-Programmable Gate Arrays (FPGA) lassen sich je nach Verwendungszweck stark anpassen und können dadurch bestimmte Aufgaben besser erledigen als die eher als Allzweckwaffe konzipierten ARM- oder x86-Prozessoren.Xilinx hatte das Konzept der FPGAs in den Achtzigerjahren als erster Hersteller populär gemacht, auch wenn der Markt für derartige Chips bisher immer recht begrenzt war. Mit dem Erstarken des Trends zu Cloud-Plattformen zur Auslagerung diverser, spezifischer Aufgaben auf Server im Web stieg das Interesse an FPGA-Chips jedoch erheblich.
Altera war schon lange Konkurrent von Xilinx, auch bevor das Unternehmen im Jahr 2015 von Intel übernommen wurde. Seitdem versucht Intel die Co-Prozessoren von Altera auf breiter Front in Verbindung mit seinen normalen x86-Prozessoren für Server und andere Nutzungszwecke zu vermarkten. Warum Microsoft nun neben seinem langjährigen Partner Intel auch auf Xilinx als Zulieferer von Cloud-Co-Prozessoren setzt, ist derzeit noch offen.
Intel hat seit einiger Zeit mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, die auf Probleme bei der Umstellung auf eine Fertigung im 10-Nanometer-Maßstab zurückzuführen sind. Allerdings produziert der einst weltgrößte Halbleiterkonzern die Altera-Chips ohnehin nicht selbst, sondern lässt sie beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC herstellen.
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