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PlayStation-Chef: Enthüllung des PS3-Preises war 'grauenvoller Moment'
Diese Konsolengeneration hat in Summe klar die PlayStation 4 gewonnen, die Xbox One hatte das Nachsehen. Diese Feststellung wird sich auch nicht mehr ändern, jedenfalls wenn man die deutlich später erschienene Nintendo Switch außen vor lässt. Bei der Vorgängergeneration war es noch andersrum, die Gründe waren aber ähnlich.
Damals wie heute gab es ganz ähnliche Gründe, denn eine entscheidende Rolle spielte der zu hohe Einführungspreis. Das gilt sowohl für den Start der Xbox One als auch die PlayStation 3. Daran erinnert sich auch Shuhei Yoshida höchst ungern, der President der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, sprach in einem Gespräch auf der Develop: Brighton-Konferenz über diverse Themen, wie Gearnuke (via derStandard) berichtet.
Yoshida sagte, dass die Bekanntgabe des Preises von 499 Dollar für das 20-Gigabyte-Modell und 599 Dollar für die 60-GB-Variante ein "grauenvoller Moment" gewesen sei. Denn bei der PS3 fand sich Sony in einer mehr als ungünstigen Situation wieder, nämlich dass der Preis vielen Kunden zu teuer war, man aber dennoch mit jeder verkauften Konsole in den roten Zahlen war.
Ein weiterer Grund dafür, dass die PlayStation 3 lange Zeit einen schweren Stand hatte, war ihre komplexe Hardware-Architektur. Diese machte es den Entwicklern schwer, Games zu portieren und das führte auch zur paradoxen Situation, dass PS3-Spiele zumeist schlechter aussahen als ihre Xbox 360-Pendants - obwohl die PlayStation 3 die nominell stärkere Konsole war.
Verantwortlich dafür war PlayStation-Vater Ken Kutaragi, auch wenn Yoshida das sehr diplomatisch umschreibt: "Er ist immer zumindest fünf Jahre seiner Zeit voraus. Wir wünschen uns manchmal, er wäre etwas näher an der Gegenwart."
Siehe auch: PlayStation Hits - Sony verkauft bald die größten PS4-Hits für 20 Euro
Tiefes Tal
Bevor Sony mit der PS4 die Konsolenkrone zurückerobern konnte, musste der japanische Hersteller durch ein tiefes Tal hindurch. Denn die PlayStation 3 hatte gegen die Xbox 360 keine Chance, auch wenn sie am Ende der (siebenten) Konsolengeneration noch Boden wettmachen konnte (wie es aktuell der Xbox One durchaus gelingt).Damals wie heute gab es ganz ähnliche Gründe, denn eine entscheidende Rolle spielte der zu hohe Einführungspreis. Das gilt sowohl für den Start der Xbox One als auch die PlayStation 3. Daran erinnert sich auch Shuhei Yoshida höchst ungern, der President der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, sprach in einem Gespräch auf der Develop: Brighton-Konferenz über diverse Themen, wie Gearnuke (via derStandard) berichtet.
Yoshida sagte, dass die Bekanntgabe des Preises von 499 Dollar für das 20-Gigabyte-Modell und 599 Dollar für die 60-GB-Variante ein "grauenvoller Moment" gewesen sei. Denn bei der PS3 fand sich Sony in einer mehr als ungünstigen Situation wieder, nämlich dass der Preis vielen Kunden zu teuer war, man aber dennoch mit jeder verkauften Konsole in den roten Zahlen war.
Ein weiterer Grund dafür, dass die PlayStation 3 lange Zeit einen schweren Stand hatte, war ihre komplexe Hardware-Architektur. Diese machte es den Entwicklern schwer, Games zu portieren und das führte auch zur paradoxen Situation, dass PS3-Spiele zumeist schlechter aussahen als ihre Xbox 360-Pendants - obwohl die PlayStation 3 die nominell stärkere Konsole war.
Verantwortlich dafür war PlayStation-Vater Ken Kutaragi, auch wenn Yoshida das sehr diplomatisch umschreibt: "Er ist immer zumindest fünf Jahre seiner Zeit voraus. Wir wünschen uns manchmal, er wäre etwas näher an der Gegenwart."
Siehe auch: PlayStation Hits - Sony verkauft bald die größten PS4-Hits für 20 Euro
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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