Amazon und eBay: Jeder Dritte hat schon gefälschte Elektronik gekauft
Dass man auf Online-Handelsplattformen vorsichtig sein sollte, ist allgemein bekannt, denn es ist nie auszuschließen, dass man dort ein gefälschtes Produkt bekommt. Wer das für Einzelfälle oder schlichtweg Pech hält, der irrt, denn eine Studie aus Großbritannien zeigt, dass erschreckend viele Elektronikgeräte gefälscht sind.
Infografik: Amazon vs. Alibaba - E-Commerce-Riesen im Vergleich
Amazon und eBay sind populär, nicht nur bei Kunden, sondern auch Verkäufern. Doch diese Beliebtheit hat auch negative Auswirkungen, denn sie zieht auch viele Betrüger an. Wie der Guardian berichtet, hat die Organisation Electrical Safety First (ESF) herausgefunden, dass rund 18 Millionen Briten, also rund ein Drittel der Konsumenten dort, schon einmal unabsichtlich ein gefälschtes elektrisches Produkt gekauft hat.
Bei der Produktpalette, die für Fälschungen in Frage kommt, gibt es kaum Grenzen, als gefälscht und mit Mängeln behaftet erwähnt werden Trockner, Wasserkocher, Reiseadapter, Haarglätter und Kodi-Boxen.
Interessant ist, dass die hauptsächlich betroffene Zielgruppe für gefälschte Waren eine ist, die mit Internet eigentlich umgehen kann: Millennials. Denn etwa die Hälfte aller 25- bis 34-Jährigen hat schon einmal ohne es zu wissen ein gefälschtes Produkt gekauft. Im Gegensatz dazu haben weniger als zehn Prozent im Alter von 55 Jahren oder mehr ein derartiges Gerät schon einmal gekauft.
Die Unterschiede im Alter lassen sich aber wohl damit erklären, dass Jüngere keine Hemmungen haben, etwas zu bestellen, während Ältere wohl immer noch lieber in den Fachhandel gehen. Amazon und eBay haben die von ESF gemeldeten Waren sofort entfernt und sind auch gegen deren Verkäufer vorgegangen. Die hier genannten Zahlen gelten zwar für Großbritannien, es ist aber sehr gut möglich, dass es auch bei uns nicht viel besser aussieht.
Infografik: Amazon vs. Alibaba - E-Commerce-Riesen im Vergleich
Amazon und eBay sind populär, nicht nur bei Kunden, sondern auch Verkäufern. Doch diese Beliebtheit hat auch negative Auswirkungen, denn sie zieht auch viele Betrüger an. Wie der Guardian berichtet, hat die Organisation Electrical Safety First (ESF) herausgefunden, dass rund 18 Millionen Briten, also rund ein Drittel der Konsumenten dort, schon einmal unabsichtlich ein gefälschtes elektrisches Produkt gekauft hat.
Schwerwiegende Sicherheitsmängel
Die Käufer wurden dabei im Glauben gelassen, dass es sich um eine bestimmte Markenware handelt, was aber nicht der Fall war. Vielmehr handelte es sich dabei um Geräte mit teilweise schwerwiegenden Sicherheitsmängeln, bei denen Stromschläge oder sogar Brände möglich waren.Bei der Produktpalette, die für Fälschungen in Frage kommt, gibt es kaum Grenzen, als gefälscht und mit Mängeln behaftet erwähnt werden Trockner, Wasserkocher, Reiseadapter, Haarglätter und Kodi-Boxen.
Interessant ist, dass die hauptsächlich betroffene Zielgruppe für gefälschte Waren eine ist, die mit Internet eigentlich umgehen kann: Millennials. Denn etwa die Hälfte aller 25- bis 34-Jährigen hat schon einmal ohne es zu wissen ein gefälschtes Produkt gekauft. Im Gegensatz dazu haben weniger als zehn Prozent im Alter von 55 Jahren oder mehr ein derartiges Gerät schon einmal gekauft.
Die Unterschiede im Alter lassen sich aber wohl damit erklären, dass Jüngere keine Hemmungen haben, etwas zu bestellen, während Ältere wohl immer noch lieber in den Fachhandel gehen. Amazon und eBay haben die von ESF gemeldeten Waren sofort entfernt und sind auch gegen deren Verkäufer vorgegangen. Die hier genannten Zahlen gelten zwar für Großbritannien, es ist aber sehr gut möglich, dass es auch bei uns nicht viel besser aussieht.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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