Amazon will seinen Umgang mit Produktfälschungen endlich ändern
Der Handelskonzern Amazon will zukünftig wesentlich schneller den Kontakt zu Strafverfolgungsbehörden suchen, um Anbieter von Produktfälschungen zu bekämpfen. Bisher stellte das eher die Ausnahme dar.
Infografik: Der Zoll fängt kaum gefälschte Technik ab
Amazon hat sich in der Vergangenheit im Grunde erst dann mit zuständigen Polizeibehörden in Verbindung gesetzt, wenn man beim Unternehmen der Ansicht war, dass wirklich genug Informationen für eine erfolgreiche Strafverfolgung gegeben waren. Damit allerdings beschränkte man sich auf die jeweiligen Einzelfälle und die weitergehenden Möglichkeiten in den Behörden kamen erst gar nicht zum Tragen. Es ist aber eben nicht umsonst so, dass die Polizeien regelmäßig darum bitten, auch dann Anzeigen zu stellen, wenn man selbst nicht der Ansicht ist, dass es etwas bringt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun unter Berufung auf eine informierte Quelle berichtet, sollen Informationen über jedes einzelne gefälschte Produkt, von dem man etwas mitbekommt, an die Behörden in den USA und Europa weitergegeben werden. Der Informationsfluss soll dadurch erheblich stärker werden als bisher.
Was Amazon genau zu der Änderung am Vorgehen treibt, ist unklar. Die Auseinandersetzung über den Umgang Amazons mit Produktfälschungen zieht sich immerhin schon seit vielen Jahren hin und die verschiedenen Verbesserungen mussten dem Unternehmen oft mit Hartnäckigkeit abgerungen werden. Sicherlich hat der Konzern selbst auch ein Interesse daran, dass die Nutzer der Plattform nicht betrogen werden und dann vielleicht nicht wiederkommen. Aber man will auf der anderen Seite eben auch eine Produktvielfalt bieten wie kein anderes Portal.
Nun aber soll das Erkennen einer Fälschung stets auch daran gekoppelt sein, dass nicht nur eine Meldung an die Polizei erfolgt, sondern das Verkäuferkonto auch direkt geschlossen wird, wenn das Widerspruchsverfahren nicht zu Gunsten des Verkäufers ausgeht. Wann genau das neue Verfahren in Kraft tritt, ist noch nicht genau festgelegt.
Amazon Prime Welche Vorteile das Premium-Angebot bringt Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Siehe auch: Dreister Trick bei Amazon: So flog ein gefälschter Intel-Prozessor auf
Infografik: Der Zoll fängt kaum gefälschte Technik ab
Amazon hat sich in der Vergangenheit im Grunde erst dann mit zuständigen Polizeibehörden in Verbindung gesetzt, wenn man beim Unternehmen der Ansicht war, dass wirklich genug Informationen für eine erfolgreiche Strafverfolgung gegeben waren. Damit allerdings beschränkte man sich auf die jeweiligen Einzelfälle und die weitergehenden Möglichkeiten in den Behörden kamen erst gar nicht zum Tragen. Es ist aber eben nicht umsonst so, dass die Polizeien regelmäßig darum bitten, auch dann Anzeigen zu stellen, wenn man selbst nicht der Ansicht ist, dass es etwas bringt.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun unter Berufung auf eine informierte Quelle berichtet, sollen Informationen über jedes einzelne gefälschte Produkt, von dem man etwas mitbekommt, an die Behörden in den USA und Europa weitergegeben werden. Der Informationsfluss soll dadurch erheblich stärker werden als bisher.
Was Amazon genau zu der Änderung am Vorgehen treibt, ist unklar. Die Auseinandersetzung über den Umgang Amazons mit Produktfälschungen zieht sich immerhin schon seit vielen Jahren hin und die verschiedenen Verbesserungen mussten dem Unternehmen oft mit Hartnäckigkeit abgerungen werden. Sicherlich hat der Konzern selbst auch ein Interesse daran, dass die Nutzer der Plattform nicht betrogen werden und dann vielleicht nicht wiederkommen. Aber man will auf der anderen Seite eben auch eine Produktvielfalt bieten wie kein anderes Portal.
Nun aber soll das Erkennen einer Fälschung stets auch daran gekoppelt sein, dass nicht nur eine Meldung an die Polizei erfolgt, sondern das Verkäuferkonto auch direkt geschlossen wird, wenn das Widerspruchsverfahren nicht zu Gunsten des Verkäufers ausgeht. Wann genau das neue Verfahren in Kraft tritt, ist noch nicht genau festgelegt.
Amazon Prime Welche Vorteile das Premium-Angebot bringt Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen Siehe auch: Dreister Trick bei Amazon: So flog ein gefälschter Intel-Prozessor auf
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Geklaute Weihnachten: Prime-Komödie mit Schwarzenegger & Reacher
- Die Ringe der Macht: Amazon zeigt den offiziellen Trailer zur 3. Staffel
- Bloodaxe: Prime Video zeigt den ersten Trailer zur Wikinger-Serie
- Blade Runner 2099: Prime Video zeigt einen neuen Trailer zur Miniserie
- Star Wars: Galactic Racer startet - Kampagne gratis auf Amazon Luna
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Nach nur 4 Jahren: Angeblich schafft Apple den Action Button wieder ab
- Nvidia: Vermutete China-Affäre des CEO könnte zum Problem werden
- E-Auto-Privilegien: Neue Regeln für das Parken und Laden geplant
- Telekom konkurrenzlos? Erneuter Netztestsieg, Vodafone schwächelt
- Unter dem Radar: 7 FritzBox-Router erhalten frische FritzOS-8.40-Betas
- Sonde entdeckt Hinweise auf mögliche Vulkanaktivität auf dem Mars
- Windows 11 26H2 jetzt als Beta: Versionswechsel im Insider-Kanal
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!