MacBook Pro: Tastatur der 2016er-Modelle sorgt nach wie vor für Frust
Bereits kurz nach dem Start der im Herbst 2016 vorgestellten MacBook Pro-Modelle gab es zahlreiche Berichte und Beschwerden zur neuen Butterfly-Lösung, die bei der Tastatur zum Einsatz kommt. Der neue Mechanismus erlaubt es dem Hersteller zwar Platz zu sparen, er gilt aber auch als ziemlich fehleranfällig.
Die Kritik an den Keyboards der letzten MacBook Pro-Modelle hat zuletzt zwar nachgelassen bzw. ist die besser gesagt aus den Schlagzeilen verschwunden. Vor kurzem hat aber ein Artikel von Apple Insider die Problematik wieder an die Öffentlichkeit gebracht und gezeigt, dass Konsumenten nach wie vor frustriert sind.
Denn die Apple-Seite hat Daten von Apple Genius Bars und Drittanbieter-Reparaturläden durchgestöbert und kommt auf Basis der vorliegenden (natürlich nicht umfassenden) Informationen zum Schluss, dass die 2016er-MacBook Pro-Modelle auf rund doppelt so viele Reparaturfälle kommen wie die Vorgänger von 2014 und 2015.
Es gibt allerdings auch Kritik am Apple Insider-Bericht, da einige dem Blog vorwerfen, die Reparatur-Zahlen nicht ganz korrekt interpretiert zu haben. Denn zwar habe sich die Prozentzahl der Keyboard-Reparaturen verdoppelt, insgesamt habe es aber weniger Reparaturfälle gegeben. Dazu kommt, dass die Tastatur im Vorjahr leicht überarbeitet wurde und diese Maßnahme eine verhältnismäßig große Auswirkung auf die Haltbarkeit gehabt habe.
Dennoch steht wohl fest, dass die letzten MacBook Pros nicht gerade die langlebigste Tastatur haben. Das kann vor allem für Nutzer ohne die erweiterte Garantie AppleCare ein Problem sein, denn wenn man die Reparatur selbst bezahlen muss, kann sie mit rund 700 Dollar ziemlich teuer ausfallen. Das ist für Ars Technica das eigentliche Designproblem: Denn eine einzelne kaputte Taste erfordert den Austausch der gesamten Keyboard-Einheit sowie Teile des Gehäuses und anderer Komponenten.
Denn die Apple-Seite hat Daten von Apple Genius Bars und Drittanbieter-Reparaturläden durchgestöbert und kommt auf Basis der vorliegenden (natürlich nicht umfassenden) Informationen zum Schluss, dass die 2016er-MacBook Pro-Modelle auf rund doppelt so viele Reparaturfälle kommen wie die Vorgänger von 2014 und 2015.
Wespennest
Der Bericht von Apple Insider hat allerdings ins sprichwörtliche Wespennest gestochen, denn danach haben sich zahlreiche Apple-Nutzer zu Wort gemeldet und haben laut Ars Technica in Foren und auf Reddit ihrem Ärger Luft gemacht. Einige Kritiker haben sogar eine Online-Petition gestartet, in der sie einen Rückruf der MacBook Pros von 2016 fordern, Apple solle sie durch eine andere funktionierende Tastaturlösung ersetzen.Es gibt allerdings auch Kritik am Apple Insider-Bericht, da einige dem Blog vorwerfen, die Reparatur-Zahlen nicht ganz korrekt interpretiert zu haben. Denn zwar habe sich die Prozentzahl der Keyboard-Reparaturen verdoppelt, insgesamt habe es aber weniger Reparaturfälle gegeben. Dazu kommt, dass die Tastatur im Vorjahr leicht überarbeitet wurde und diese Maßnahme eine verhältnismäßig große Auswirkung auf die Haltbarkeit gehabt habe.
Dennoch steht wohl fest, dass die letzten MacBook Pros nicht gerade die langlebigste Tastatur haben. Das kann vor allem für Nutzer ohne die erweiterte Garantie AppleCare ein Problem sein, denn wenn man die Reparatur selbst bezahlen muss, kann sie mit rund 700 Dollar ziemlich teuer ausfallen. Das ist für Ars Technica das eigentliche Designproblem: Denn eine einzelne kaputte Taste erfordert den Austausch der gesamten Keyboard-Einheit sowie Teile des Gehäuses und anderer Komponenten.
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