Illegale Schwarzmarkt-Dienste:
Wer Facebook hat, braucht kein Darknet
Auf der Suche nach mindestens zwielichtigen bis hin zu unverkennbar kriminellen Dienstleistungen muss man nicht zwingend auf die nicht gerade trivial zu findenden, verschlüsselten Darknet-Plattformen zugreifen. Auch in den Weiten von Facebook kann man durchaus fündig werden, wie sich jetzt zeigte.
Infografik: Anteile der Inhalte im Tor-Darknet
Der Security-Journalist Brian Krebs hatte bei seinen Recherchen eine ganze Reihe von Facebook-Gruppen ausfindig gemacht, auf denen entweder illegale Aktivitäten diskutiert oder gar als Dienstleistungen feilgeboten wurden. Es drehte sich hier alles um den Spam-Versand, Betrugsaktionen, die Durchführung von DDoS-Angriffen, den Betrieb von Botnetzen und vielem mehr.
Wie Krebs mitteilte, seien die entsprechenden Gruppen im Durchschnitt zwei Jahre lang aktiv gewesen. Es deutet also nichts darauf hin, dass Facebook selbst aktiv nach solchen problematischen Aktivitäten auf seiner Plattform suchen würde. Allerdings reagierte das Unternehmen dann doch ziemlich zügig, als der Journalist seine Erkenntnisse rüberschickte: Binnen Stunden waren insgesamt rund 120 Gruppen abgeschaltet worden, die zusammen von etwa 300.000 Nutzern frequentiert waren.
Facebook bedankte sich für die Meldung der Gruppen. Und Pete Voss, seines Zeichens Communications Director des Konzerns, fordert auch alle normalen Nutzer auf, Meldungen zu erstatten, falls man auf entsprechende Inhalte stößt. Zukünftig sollen außerdem KI-Bots automatisiert auf die Suche nach entsprechenden Inhalten gehen.
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Infografik: Anteile der Inhalte im Tor-Darknet
Der Security-Journalist Brian Krebs hatte bei seinen Recherchen eine ganze Reihe von Facebook-Gruppen ausfindig gemacht, auf denen entweder illegale Aktivitäten diskutiert oder gar als Dienstleistungen feilgeboten wurden. Es drehte sich hier alles um den Spam-Versand, Betrugsaktionen, die Durchführung von DDoS-Angriffen, den Betrieb von Botnetzen und vielem mehr.
Wie Krebs mitteilte, seien die entsprechenden Gruppen im Durchschnitt zwei Jahre lang aktiv gewesen. Es deutet also nichts darauf hin, dass Facebook selbst aktiv nach solchen problematischen Aktivitäten auf seiner Plattform suchen würde. Allerdings reagierte das Unternehmen dann doch ziemlich zügig, als der Journalist seine Erkenntnisse rüberschickte: Binnen Stunden waren insgesamt rund 120 Gruppen abgeschaltet worden, die zusammen von etwa 300.000 Nutzern frequentiert waren.
Auffindbar in der Masse
Es ist keineswegs so, dass die entsprechenden Gruppen schwer zu finden wären, erklärte Krebs. Sie setzen zwar offenbar darauf, gegenüber flüchtigen Blicken der Facebook-Kontrolleure in der Masse unterzugehen. Doch wer gezielt sucht, findet die Angebote problemlos, da in den Gruppennamen die einschlägigen Bezeichnungen offen aufgeführt werden - ansonsten würde man wohl auch kaum Kundschaft heranziehen können.Facebook bedankte sich für die Meldung der Gruppen. Und Pete Voss, seines Zeichens Communications Director des Konzerns, fordert auch alle normalen Nutzer auf, Meldungen zu erstatten, falls man auf entsprechende Inhalte stößt. Zukünftig sollen außerdem KI-Bots automatisiert auf die Suche nach entsprechenden Inhalten gehen.
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