AMDs Spectre v2-Patches: Windows- und BIOS-Updates in Kombination
Der Chipdesigner AMD bringt jetzt neue Patches heraus, die gegen die Variante 2 der Sicherheitslücke "Spectre" helfen sollen. Die Microcode-Updates sind nach Angaben des Unternehmens an die Hersteller von PCs und Motherboards verschickt worden, damit diese sie in ihre BIOS-Updates integrieren können.
Die Aktualisierungen sollen dabei für die Prozessor-Linien bis zurück zu "Bulldozer" verfügbar sein - also bis zu den Chips, die im Jahr 2011 auf den Markt kamen. Für die Besitzer der CPUs sind die Patches nicht direkt verfügbar. Diese müssen nun warten, bis ihre Hardware-Produzenten die entsprechenden Updates bereitstellen, die dann aber auf jeden Fall installiert werden sollten.
Um den Schutz gegen Spectre-Exploits allerdings richtig wirksam zu machen, bedarf es auch ergänzender Patches für die Betriebssysteme. AMD liefert hier beispielsweise gemeinsam mit Microsoft entsprechende Aktualisierungen für Windows 10 aus, die im gestrigen Patch Day-Paket für das Fall Creators Update enthalten sind. Die entsprechende Software für Linux-Systeme wurde bereits zuvor bereitgestellt.
Damit die neuesten Patches bestmöglichen Schutz gewährleisten, empfahl Mark Papermaster, der Technikchef AMDs, unbedingt die kommenden BIOS-Updates und die Windows-Aktualisierungen einzuspielen. Letzteres dürfte bei den meisten Nutzern ohnehin automatisch passieren - während insbesondere weniger versierte User kaum auf erstere achten werden.
Siehe auch: Intel wird doch nicht alle geplanten Spectre-Patches herausgeben
Um den Schutz gegen Spectre-Exploits allerdings richtig wirksam zu machen, bedarf es auch ergänzender Patches für die Betriebssysteme. AMD liefert hier beispielsweise gemeinsam mit Microsoft entsprechende Aktualisierungen für Windows 10 aus, die im gestrigen Patch Day-Paket für das Fall Creators Update enthalten sind. Die entsprechende Software für Linux-Systeme wurde bereits zuvor bereitgestellt.
Aus Intels Faupax gelernt?
AMD hatte bereits im Januar angekündigt, entsprechende Patches herauszubringen. Erste Veröffentlichungen, die in Betriebssysteme eingebaut werden konnten, betrafen aber in erster Linie die Variante 1 von Spectre-Exploits. Für Variante 2 sind tiefergehende Korrekturen nötig. AMD hat sich hier offensichtlich etwas Zeit gelassen, um eine bessere Qualität als Intel zu liefern. Bei Intel hatten die ersten Patches Fehler verursacht und mussten daher nach aufkommenden Problemen wieder zurückgezogen werden.Damit die neuesten Patches bestmöglichen Schutz gewährleisten, empfahl Mark Papermaster, der Technikchef AMDs, unbedingt die kommenden BIOS-Updates und die Windows-Aktualisierungen einzuspielen. Letzteres dürfte bei den meisten Nutzern ohnehin automatisch passieren - während insbesondere weniger versierte User kaum auf erstere achten werden.
Siehe auch: Intel wird doch nicht alle geplanten Spectre-Patches herausgeben
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