Plastik-LCD-Handhelds: Das Internet Archive schickt uns auf Zeitreise
Das Internet Archive hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle nur erdenklichen Teile der digitalen Kultur für die Nachwelt zu erhalten. Das sind oftmals Games und im Archiv des Projekts kann man schon länger Emulatoren von Retro-Konsolen und -Spielen finden. Die vielleicht ungewöhnlichste Sammlung ist nun online gegangen, sie betrifft LCD-Handhelds und ähnliche Geräte.
Handheld-Geräte waren in den 1980ern im deutschsprachigen Raum unter dem Markenamen tricOtronic bekannt. Die ursprünglich zu Nintendo gehörende Bezeichnung wurde hierzulande zum Oberbegriff für solche LCD-Spiele, natürlich gab es auch noch diverse weitere Anbieter dieser Art.
Einen Überblick über die Vielzahl an Spielen kann man nun auf dem Internet Archive bekommen und mehr als das: Denn auf der Webseite des Archivierungsprojekts kann man die einzelnen Spiele auch ausprobieren. Die Geräte, die zumeist an Spielzeuge erinnern, sind auch in der Übersicht jeweils zu sehen (tricOtronic selbst ist aber offenbar nicht dabei).
So sah ein Spiel aus...
...und das steckte 'dahinter'
Klickt man darauf, dann gelangt man zu einer Darstellung des Bildschirminhaltes, die gesamte Hardware wird indes nicht angezeigt. Das sieht in manchen Fällen besonders simpel und vereinfacht aus, manchmal mussten die Macher des Emulators die tatsächliche Hardware aufbrechen, denn in einigen Fällen ist etwa der Hintergrund des Bildschirms, der zum Spielen essenziell ist, im LCD integriert.
Wie das Team von Internet Archive in einem Blogbeitrag schreibt, kann man dabei auch gut sehen wie man seinerzeit versucht hat, Spiele für einen 2600 Dollar teuren Arcade-Automaten zum Preis von 20 Dollar anbieten zu können. Das zeigt man auch über das Spiel Q*Bert. Hier wurde das Spiel für VFD (Vacuum Fluorescent Display) angepasst, entsprechend minimalistisch sah alles aus. Das war zwar extrem reduziert, hatte aber durchaus seinen eigenen Charme.
Siehe auch:
Einen Überblick über die Vielzahl an Spielen kann man nun auf dem Internet Archive bekommen und mehr als das: Denn auf der Webseite des Archivierungsprojekts kann man die einzelnen Spiele auch ausprobieren. Die Geräte, die zumeist an Spielzeuge erinnern, sind auch in der Übersicht jeweils zu sehen (tricOtronic selbst ist aber offenbar nicht dabei).
So sah ein Spiel aus...
...und das steckte 'dahinter'
Klickt man darauf, dann gelangt man zu einer Darstellung des Bildschirminhaltes, die gesamte Hardware wird indes nicht angezeigt. Das sieht in manchen Fällen besonders simpel und vereinfacht aus, manchmal mussten die Macher des Emulators die tatsächliche Hardware aufbrechen, denn in einigen Fällen ist etwa der Hintergrund des Bildschirms, der zum Spielen essenziell ist, im LCD integriert.
Klassiker und Kuriositäten
Die Auswahl ist mit rund 60 Geräten nicht nur durchaus beachtlich, sondern auch mehr als interessant und wie üblich reicht die Palette von Klassiker bis zum absoluten Kuriosum. So kann man unter anderem Tamagotchis aufziehen oder auch mit Batman auf LCD-Abenteuer gehen.Wie das Team von Internet Archive in einem Blogbeitrag schreibt, kann man dabei auch gut sehen wie man seinerzeit versucht hat, Spiele für einen 2600 Dollar teuren Arcade-Automaten zum Preis von 20 Dollar anbieten zu können. Das zeigt man auch über das Spiel Q*Bert. Hier wurde das Spiel für VFD (Vacuum Fluorescent Display) angepasst, entsprechend minimalistisch sah alles aus. Das war zwar extrem reduziert, hatte aber durchaus seinen eigenen Charme.
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