Epic schaltet Paragon ab - hausinterner Konkurrent ist viel erfolgreicher
Der Erfolg, den Epic Games mit seinem Titel "Fortnite" hat, wird nun einem anderen Produkt zum Verhängnis. Das vom gleichen Anbieter betriebene MOBA namens "Paragon" wird einer Konzentration auf das erfolgreichere Spiel zum Opfer fallen. Die Server werden nach Angaben des Unternehmens in Kürze abgeschaltet.
Intern wurden kürzlich schon Teile des Paragon-Entwicklerteams auf den anderen Titel angesetzt, da dieser stärker vorangetrieben werden sollte. Zu dieser Zeit war noch unklar, wie man mit dem im Jahr 2016 gestarteten MOBA weitermachen sollte. Wie Epic nun aber mitteilte, habe man sich nach verschiedenen Diskussionen entschlossen, das Spiel nicht weiterzuführen. Nach dem 26. April dieses Jahres werden die Server demnach abgeschaltet.
Von dieser Entscheidung werden Spieler, die das Game in ihre Herzen geschlossen haben, sicherlich enttäuscht sein. Zumindest sicherte der Anbieter aber zu, bereits gezahlte Gebühren zurückzuerstatten. Einen entsprechenden Antrag kann man im Profil des eigenen Epic-Accounts bereits stellen. Als Grund für die Entscheidung gab man an, dass letztlich die Erkenntnis da war, dass man Paragon wohl nie auf die Menge an Spielern bringen würde, die nötig wären, um einen nachhaltigen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.
Die vorhandenen Nutzer können wie gesagt bis zum 26. April weitermachen. Allerdings wies der Anbieter darauf hin, dass sich mit der Zeit zunehmend Probleme ergeben könnten. Denn je näher der Zeitpunkt der Abschaltung rückt, umso weniger User dürften auf den Servern eingeloggt sein. Die Zeiten bis Mitspieler gefunden werden und auch die Qualität der Partien dürfte entsprechend sinken.
Fortnite-Cheater erklagt Aufgrund von Urheberrechtsverstößen
Von dieser Entscheidung werden Spieler, die das Game in ihre Herzen geschlossen haben, sicherlich enttäuscht sein. Zumindest sicherte der Anbieter aber zu, bereits gezahlte Gebühren zurückzuerstatten. Einen entsprechenden Antrag kann man im Profil des eigenen Epic-Accounts bereits stellen. Als Grund für die Entscheidung gab man an, dass letztlich die Erkenntnis da war, dass man Paragon wohl nie auf die Menge an Spielern bringen würde, die nötig wären, um einen nachhaltigen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten.
Ihr seid nicht schuld, wir sind schuld
Bei Epic gab man sich dabei außerdem ungewohnt selbstkritisch. Als Rechtfertigung wurden gar nicht erst irgendwelche äußeren Umstände oder unerwartete Entwicklungen des Marktes herangezogen. "Wir haben es nicht gut genug hinbekommen, unsere Versprechen in Paragon einzulösen", hieß es in einer Stellungnahme. Trotz des hohen Einsatzes des Teams habe man letztlich versagt - und dies bedauere man.Die vorhandenen Nutzer können wie gesagt bis zum 26. April weitermachen. Allerdings wies der Anbieter darauf hin, dass sich mit der Zeit zunehmend Probleme ergeben könnten. Denn je näher der Zeitpunkt der Abschaltung rückt, umso weniger User dürften auf den Servern eingeloggt sein. Die Zeiten bis Mitspieler gefunden werden und auch die Qualität der Partien dürfte entsprechend sinken.
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