Teardown von iFixit zeigt: iMac Pro reparieren? Das wird eher schwierig
Jetzt konnten sich auch die Reparatur-Profis von iFixit an das Zerlegen des neuen 27-Zoll iMac Pro machen und haben ein paar interessante Details aufgedeckt. Dazu gehört der erste genauere Blick auf das neue Lüftersystem und auf den T2-Prozessor.
Auch wenn der Zubehör-Anbieter OWC iFixit beim ersten Blick in das Innere des neuen iMac Pro zuvorgekommen ist, ist das Teardown von iFixit nicht minder interessant. Die Reparatur-Profis haben jetzt den iMac Pro fachkundig zerlegt und einige interessante Bilder und Detail-Informationen für den neuen Super-All-in-One-PC inklusive einer Analyse seiner Stärken und Schwächen veröffentlicht. Echte Überraschungen gibt es dieses Mal nicht. Apple hat zudem auch bei dem ab 5000 Euro teuren iMac Pro nicht viel in Sachen Reparierbarkeit verbessert.
Zerlegt hat iFixit einen iMac mit 8-Core 3,2 GHz Intel Xeon W-Prozessor, 32 GB DDR4-RAM mit 2,666 MHz, der AMD Radeon Pro Vega 56 GPU und 1 TB SSD.
Bei der Grafik hat Apple einen selbstgestalteten Chip gewählt, sodass ein nachträglicher Tausch mit der Standard-Intel-Variante vielleicht gar nicht möglich ist. Ganz genau weiß es iFixit noch nicht. Man empfiehlt daher sich die Wahl des Grafik-Prozessors vor der Bestellung besonders gut zu überlegen.
Der neue iMac Pro verwendet im Übrigen das gleiche LG Display Panel, das Apple auch im iMac 5K verbaut hat. Es wurden nur ein paar Details für die Kabelführung und für die Kamera geändert, so dass die Panels untereinander nicht kompatibel sind.
Siehe auch: OWC wagt sich als Erster an iMac Pro-Teardown, Aufrüstkit angekündigt
Zerlegt hat iFixit einen iMac mit 8-Core 3,2 GHz Intel Xeon W-Prozessor, 32 GB DDR4-RAM mit 2,666 MHz, der AMD Radeon Pro Vega 56 GPU und 1 TB SSD.
Reparieren? Das wird eher schwierig
Die Reparierbarkeit des Rechners liegt nur bei drei von zehn möglichen Punkten. Das ist genauso viel oder besser gesagt genauso wenig wie bei normalen iMac. Apple versperrt den Zugriff auf wichtige Komponenten - die auch gern schon mal kaputtgehen können - durch den Aufbau. Sie sind hinter dem Logic Board versteckt, so dass man zunächst den ganzen Rechner auseinandernehmen muss.Bei der Grafik hat Apple einen selbstgestalteten Chip gewählt, sodass ein nachträglicher Tausch mit der Standard-Intel-Variante vielleicht gar nicht möglich ist. Ganz genau weiß es iFixit noch nicht. Man empfiehlt daher sich die Wahl des Grafik-Prozessors vor der Bestellung besonders gut zu überlegen.
Nur RAM ist Standard
Dass die Austauschmöglichkeit von RAM, SSD und CPU eher keine Aufgabe für den normalen Endnutzer ist, war dabei schon bekannt. In Bezug auf Upgrades sieht man das zum Beispiel sehr schön im Vergleich mit dem 27 Zoll-5k-iMac, der noch einen externen RAM-Zugriff bietet. Von Haus aus hat Apple nun keine nachträgliche Upgrade-Option mehr vorgesehen, doch Dank seiner modularen Bauweise erlaubt auch der neue iMac eine noch verhältnismäßig praktikable Aufrüstung von SSD und RAM. Bei der SSD gibt es aber ebenfalls die Einschränkungen, die schon für die GPU galt. Beim Arbeitsspeicher verwendet Apple hingegen den Standard 288-Pin DDR4 ECC-RAM.Der T2-Chip
Als Nachfolger des T1-Chips aus dem MacBook Pro kommt nun der T2 zum Einsatz, der unter anderem mit Funktionen der SMC, der Bildsignalverarbeitung für die Kamera, der Audiosteuerung, dem SSD-Controller und der Secure Enclave betraut ist.Der neue iMac Pro verwendet im Übrigen das gleiche LG Display Panel, das Apple auch im iMac 5K verbaut hat. Es wurden nur ein paar Details für die Kabelführung und für die Kamera geändert, so dass die Panels untereinander nicht kompatibel sind.
Siehe auch: OWC wagt sich als Erster an iMac Pro-Teardown, Aufrüstkit angekündigt
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