Spam statt Spaß: Steam wirft fast 200 Spiele aus dem Katalog
Die Gaming-Plattform Steam weist in ihrem Katalog mit einem Mal fast 200 Spiele weniger auf. Der Betreiber Valve hat die Titel entfernt, die allesamt auf eine Entwickler-Firma namens Silicon Echo Studios zurückgeführt werden konnten. Es habe sich schlicht um Spam gehandelt, hieß es.
Insgesamt wurden 173 Spiele von der Plattform geworfen. Diese waren unter Titeln wie "Clickey", "Grim Banana" oder "Shapes" zu finden, berichtete das Magazin Polygon. Diese wurden zu kleinen Preisen angeboten, doch selbst die minimalen Anschaffungskosten waren im Grunde nicht gerechtfertigt - was auch in entsprechend schlechten Bewertungen resultierte.
Der Entwickler hinter den Games klöppelte hier im Grunde nur verschiedene vorgefertigte Module zusammen, die mit der Gaming-Engine Unity bereitgestellt werden. Da es sich nicht direkt um Malware oder sonstige problematische Software handelte, kamen die Titel auch durch den Review-Prozess der Steam-Plattform. Durch einen geschickten Umgang mit dem Prozess schaffte man es sogar, die hundert Dollar Gebühr zu vermeiden, die eigentlich für neu eingereichte Spiele verlangt werden.
Hier zeigt sich allerdings letztlich das Problem zentraler Plattformen im Netz. Wenn diese so offen sind wie Valves Steam oder auch der Play Store von Google, haben sie letztlich mit einem massiven Aufkommen an nahezu komplett wertlosen Angeboten zu kämpfen. Ein besser funktionierender Prüf-Prozess führt zwar vielleicht zu einer besseren Sortierung, aber irgendwo auch wieder zu anderen Problemen, wie man beispielsweise bei Apple beobachten kann.
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Der Entwickler hinter den Games klöppelte hier im Grunde nur verschiedene vorgefertigte Module zusammen, die mit der Gaming-Engine Unity bereitgestellt werden. Da es sich nicht direkt um Malware oder sonstige problematische Software handelte, kamen die Titel auch durch den Review-Prozess der Steam-Plattform. Durch einen geschickten Umgang mit dem Prozess schaffte man es sogar, die hundert Dollar Gebühr zu vermeiden, die eigentlich für neu eingereichte Spiele verlangt werden.
Nicht nur ein Account
Die Games waren auf Steam nur zum Teil direkt über den Silicon Echo-Account zu finden. Einige wurden auch über ein zweites Entwickler-Konto als Zonitron Productions vermarktet. Wie sich bei einer genaueren Überprüfung herausstellte, hatte Silent Echo binnen weniger Monate über hundert Spiele neu veröffentlicht, was bei halbwegs ansprechender Qualität nicht einmal ein großer Publisher schaffen dürfte.Hier zeigt sich allerdings letztlich das Problem zentraler Plattformen im Netz. Wenn diese so offen sind wie Valves Steam oder auch der Play Store von Google, haben sie letztlich mit einem massiven Aufkommen an nahezu komplett wertlosen Angeboten zu kämpfen. Ein besser funktionierender Prüf-Prozess führt zwar vielleicht zu einer besseren Sortierung, aber irgendwo auch wieder zu anderen Problemen, wie man beispielsweise bei Apple beobachten kann.
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