Google schaltet Spam-Filter für Werbeanrufe in der Phone-App scharf
Googles Anrufe-App für Android-Smartphones bekommt jetzt einen weitergehenden Spam-Filter für Sprachanrufe spendiert. Vorerst ist das neue Feature zwar noch als Beta gekennzeichnet, wenn aber alles wie gewünscht funktioniert, soll der Nutzer bald nicht mehr von Werbeanrufen genervt werden.
Der Suchmaschinenkonzern setzt hier im Hintergrund die Analyse seiner riesigen Datenbestände ein, um Anrufer möglichst schon binnen Sekundenbruchteilen zuzuordnen, wenn der Kontaktversuch am Endgerät ankommt. Über einen Abgleich mit Spam-Datenbanken versucht man direkt herauszufinden, ob der Anruf von einer bereits einschlägig bekannten Nummer kommt.
Die grundlegende Funktionalität ist in der Google Phone-App schon seit einer Weile vorhanden. 2016 führte das Unternehmen eine Funktion ein, bei der erkannte Werbeanrufer gekennzeichnet wurden. Wenn das Telefon klingelte, wurde das Display hier noch in einem warnenden Rot eingefärbt. Die neue Funktionalität soll aber deutlich darüber hinausgehen.
Die Funktion soll im Laufe der kommenden Wochen an alle Pixel-, Nexus- und Android One-Smartphones weltweit ausgeliefert werden. Die Teilnahme an dem Testprogramm ist dann natürlich freiwillig, aber immerhin schon für alle und nicht nur speziell registrierte Nutzer möglich. Und auch wenn Google im Prinzip schon über monatelange Erfahrungen mit dem Anruf-Filter verfügt, sollte man gerade in der Testphase doch öfters mal einen Blick in die Spam-Liste werfen, ob nicht doch ein eigentlich legitimes Gespräch abgelehnt wurde.
Siehe auch: Spam-Filter für Anrufe halten jetzt auch direkt in die Netze Einzug
Die grundlegende Funktionalität ist in der Google Phone-App schon seit einer Weile vorhanden. 2016 führte das Unternehmen eine Funktion ein, bei der erkannte Werbeanrufer gekennzeichnet wurden. Wenn das Telefon klingelte, wurde das Display hier noch in einem warnenden Rot eingefärbt. Die neue Funktionalität soll aber deutlich darüber hinausgehen.
Still zur Mailbox
Der Spam-Filter wird zukünftig unerwünschte Kontaktaufnahmen von Unternehmen direkt an die Mailbox weiterleiten. Das bedeutet für den Anwender, dass er zwar darüber informiert wird, dass es einen solchen Kontaktversuch gab. Er wird aber nicht in seinem Alltag gestört - denn das Smartphone gibt kein Signal ab. Auch erscheinen keine Mitteilungen über einen verpassten Anruf. Zu sehen sind die entsprechend zugeordneten Kontakte lediglich in einem speziell dafür genutzten Unterbereich der Voicemail-Funktion.Die Funktion soll im Laufe der kommenden Wochen an alle Pixel-, Nexus- und Android One-Smartphones weltweit ausgeliefert werden. Die Teilnahme an dem Testprogramm ist dann natürlich freiwillig, aber immerhin schon für alle und nicht nur speziell registrierte Nutzer möglich. Und auch wenn Google im Prinzip schon über monatelange Erfahrungen mit dem Anruf-Filter verfügt, sollte man gerade in der Testphase doch öfters mal einen Blick in die Spam-Liste werfen, ob nicht doch ein eigentlich legitimes Gespräch abgelehnt wurde.
Siehe auch: Spam-Filter für Anrufe halten jetzt auch direkt in die Netze Einzug
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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