Firefox stellt experimentelle Features vor: Voice Fill, Notes und Send

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Im Browsergeschäft sind die Fronten derzeit klar verteilt: Unumstößlicher Marktführer ist Googles Chrome, Firefox liegt abgeschlagen an der dritten Stelle. Der Mozilla-Browser hat zuletzt aber einiges unternommen, um technisch wieder Anschluss finden zu können. Dazu zählen nun auch Funktionen und Dienste, die man noch als Experimente bezeichnet.
Die oben erwähnten Bemühungen betreffen vor allem den technischen Unterbau des Browsers, Firefox soll schneller und schlanker werden. In den Marktanteilen schlägt sich das noch nicht signifikant nieder, auch wenn die einst so populäre Anwendung zuletzt wieder leichte und konstante Zugewinne verzeichnen konnte. In der Juli-Auswertung von NetMarketShare konnte sich Firefox von 12,02 Prozent auf 12,32 Prozent verbessern, von den 59,57 Prozent von Chrome ist Mozilla aber noch weit entfernt.


Mozilla verbessert aktuell nicht nur die Firefox zugrundeliegende Technik, sondern experimentiert auch mit neuen Features, drei davon hat man per "Firefox Test Pilot"-Programm sowie dazugehörigen Videos vorgestellt. Garantien, dass diese Funktionen tatsächlich einmal Teil von Firefox werden, gibt es natürlich keine. Um Test Pilot nutzen zu können, muss das gleichnamige Add-on installiert wird.

Voice Fill

Die Spracheingabe-Unterstützung Voice Fill kann auf Suchseiten wie Google, Yahoo und DuckDuckGo eingesetzt werden. Sie fügt neben das Suchfeld ein Mikrophon-Symbol ein. Drückt man dieses, dann muss man beim ersten Mal eine Zugriffsberechtigung erteilen. Danach ist die Spracherkennung aktiv und kann zur Suche genutzt werden. Das System soll auch immer besser werden, so Mozilla, im Verlauf der Zeit sollen auch weitere Webseiten eine entsprechende Unterstützung bekommen.


Notes

Die Notizfunktion Notes fügt links neben die Zurück- und Vor-Pfeiltasten in der linken oberen Ecke ein Symbol ein, über das man eine Notizfunktion erreicht. Hier kann über einen simplen Texteditor man Anmerkungen festhalten, Mozilla hat hier einige grundlegende Formatierungsmöglichkeiten eingebaut. Man ruft Nutzer aber dazu auf, dazu Feedback zu hinterlassen.


Send

Das Web-basierte Feature mit dem simplen Namen Send erlaubt es, Dateien mit einer Größe von bis zu einem Gigabyte zu verschicken. Über einfaches Drag&Drop zieht man dabei eine Datei in den Browser, diese wird beim Upload verschlüsselt. Man erhält schließlich einen Link, den man Freunden oder Kollegen schicken kann. Nach einen Tag oder einem Download wird die Datei automatisch gelöscht.

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