Foxconn plant den Aufstand: Chef verrät Pläne zu neuen eigenen Marken

Foxconn, Foxconn Mitarbeiter, Hon Hai, Foxconn Logo Bildquelle: Foxconn
Das wird Konzernen wie Apple, Dell, Hewlett-Packard, Huawei, Microsoft, Nintendo oder Sony gar nicht gut gefallen: Foxconn, einer der größten Elektronik-Hersteller weltweit, hat Pläne seine eigenen Marken deutlich stärker auszubauen.
Das verriet der Chef und Gründer des Mutterkonzerns Hon Hai Precision Industry, Terry Gou, einem Journalisten des Magazins Nikkei Asian Review. Im Grunde war es nicht mehr als eine Plauderei, jedoch verriet Gou mehr als von ihm gewohnt. Seit Monaten arbeitet Foxconn beziehungsweise Hon Hai an dem Zukauf neuer Sparten und Technologietreiber. 2016 wurde die Firmengruppe Haupteigner des angeschlagenen Elektronikriesens Sharp. Als nächstes steht Toshiba auf der Einkaufsliste - die Japaner kämpfen aber noch gegen einen Käufer, der nicht auch aus Japan stammt.

ABC-TV-Team besucht die Foxconn-WerkeABC-TV-Team besucht die Foxconn-WerkeABC-TV-Team besucht die Foxconn-WerkeABC-TV-Team besucht die Foxconn-Werke

Erstmal Toshiba einverleiben

Gou hat dafür soweit bekannt ist umgerechnet rund 27 Milliarden US-Dollar für die Übernahme geboten.

Ein Teil des Kaufpreises hat er dabei schon bei seinen Groß-Kunden angeworben, so Gou: "Apple und Amazon seien interessiert und werden Geld in den Deal stecken", erklärte er der Nikkei Asian Review.

Nun kommt Terry Gou mit weiteren Details und den Ideen heraus, die Foxconn auch mithilfe der neuen Zukäufe ein neues Standbein bescheren sollen. Bislang macht die Firmengruppe den Hauptumsatz als Auftragsfertiger unter anderem für Amazon, Apple, Dell, Microsoft, Nintendo und Sony.

Neue Marken, neue Geräte

Nun soll das Geschäft mit eigenen Marken weiter ausgebaut werden. Dazu gibt es schon seit längerem die Marke InFocus, mit der Foxconn in Asien in der Unterhaltungsbranche mitmischt. Unter dem Markennamen werden Fernseher, aber auch Smartphones vertrieben. Behaupten kann sich InFocus allerdings noch kaum gegen die großen Markennamen, doch das sollen neue Geräte bald ändern.

Gou will sein Unternehmen nun aber aus der Kette der Auftragsfertiger ausbrechen lassen und als eigenständige Marke mehr Aufmerksamkeit anziehen. Wie er das schaffen will, ist dabei vollkommen unklar - besonders da er mit Hürden zu rechnen haben wird, die ihn seine bisher wichtigsten Kunden als Konkurrenten in den Weg legen.

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