Microsoft-Chatbot "Zo" bezeichnet den Koran als "sehr gewalttätig"
Fast alle namhaften IT-Unternehmen forschen derzeit an Künstlicher Intelligenz, ein beliebtes "Ergebnis" sind die so genannten Chatbots. Mit KIs bzw. genauer gesagt Intelligenz haben diese textbasierten Dialogsysteme aber wenig bis nichts zu tun, das beweisen sie auch regelmäßig durch Pannen. Microsoft muss sich nun zum wiederholten Mal mit einer kontroversen Aussage beschäftigen.
Chatbot Zo zum Koran
Im Frühjahr 2016 hatte das Redmonder Unternehmen das erste Mal wenig Glück mit einem in die freie Wildbahn entlassenen Chatbot, dieser trug damals den Namen Tay: Dieser wurde von Nutzern u. a. dazu gebracht, den Holocaust zu leugnen und andere kontroverse Falschaussagen zu machen. Microsoft musste sich damals dafür entschuldigen und meinte, dass die Sicherheitsmechanismen zu lasch gewesen seien. Man versprach, es künftig besser machen zu wollen.
Doch nun hat sich auch Zo schwer verplappert und das auch ohne "provoziert" worden zu sein. Denn laut BuzzFeed wurde Zo nach Gesundheitsthemen bzw. Krankenversicherung gefragt, woraufhin der Bot meinte: "Die überwiegende Mehrheit (der Anhänger) ist friedlich, aber der Koran ist sehr gewalttätig."
Auch zu Osama Bin Laden hatte Zo etwas zu sagen, hier meinte der Chatbot, dass seiner "Gefangennahme" viele Jahre an Geheimdienstarbeit zuvor gegangen sind. Das war zwar weniger kontrovers, aber eigentlich sollte sich Zo auch dazu nicht äußern. Microsoft bedauerte auch dieses Mal die Aussagen des Bots und verwies darauf, dass man weiter daran arbeitet, diese Art des Verhaltens zu eliminieren.
Siehe auch: Microsoft entschuldigt sich für seinen Holocaust-leugnenden Chatbot
Chatbot Zo zum Koran
Im Frühjahr 2016 hatte das Redmonder Unternehmen das erste Mal wenig Glück mit einem in die freie Wildbahn entlassenen Chatbot, dieser trug damals den Namen Tay: Dieser wurde von Nutzern u. a. dazu gebracht, den Holocaust zu leugnen und andere kontroverse Falschaussagen zu machen. Microsoft musste sich damals dafür entschuldigen und meinte, dass die Sicherheitsmechanismen zu lasch gewesen seien. Man versprach, es künftig besser machen zu wollen.
Politik und Religion sind an sich tabu
Doch auch "Zo", einer der Tay-Nachfolger-Chatbots, ist nicht vor Fettnäpfchen gefeit. Denn wie BuzzFeed entdeckt hat (via derStandard), kann auch Zo nicht von politischen bzw. religiösen Themen lassen. Denn eigentlich hat Microsoft versprochen, dafür zu sorgen, dass Chatbots gar nicht in die Verlegenheit kommen, sich zu "heißen" Themen zu äußern.Doch nun hat sich auch Zo schwer verplappert und das auch ohne "provoziert" worden zu sein. Denn laut BuzzFeed wurde Zo nach Gesundheitsthemen bzw. Krankenversicherung gefragt, woraufhin der Bot meinte: "Die überwiegende Mehrheit (der Anhänger) ist friedlich, aber der Koran ist sehr gewalttätig."
Auch zu Osama Bin Laden hatte Zo etwas zu sagen, hier meinte der Chatbot, dass seiner "Gefangennahme" viele Jahre an Geheimdienstarbeit zuvor gegangen sind. Das war zwar weniger kontrovers, aber eigentlich sollte sich Zo auch dazu nicht äußern. Microsoft bedauerte auch dieses Mal die Aussagen des Bots und verwies darauf, dass man weiter daran arbeitet, diese Art des Verhaltens zu eliminieren.
Siehe auch: Microsoft entschuldigt sich für seinen Holocaust-leugnenden Chatbot
Thema:
Microsoft-Research-Videos
- Microsoft Research zeigt innovatives Display mit "Kipp-Darstellung"
- Microsoft investiert massiv in KI-Forschung zu Medizin & Gesundheit
- Project Zanzibar: Microsoft-Entwickler schaffen neues Eingabe-Gerät
- Spannend: Microsoft-App beschreibt Blinden, was um sie passiert
- Microsoft zeigt, wie man Touch- und Pen-Eingabe kombinieren kann
- Es ist Zeit: Microsoft beginnt mit Bau eines Quantencomputers
- Lange vor Apple: Microsoft zeigt schon 2010 ein Touch-Bar-Keyboard
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Samsung Health: Nutzer müssen Daten für KI freigeben, sonst Löschung
- GDID: Microsoft bestätigt nicht deaktivierbare Windows-Gerätekennung
- FritzSmart und Repeater: Firmware-Updates für 4 Geräte stehen bereit
- Schweizer Armee verbannt Microsoft für deutsche OpenDesk-Lösung
- Long March 10B: China landet erstmals Raketenstufe auf dem Meer
- Nur heute: 13 Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
vivaldi 8.1.4087.48 ist erschienen
d-hubs - Gestern 19:37 Uhr -
Diskussionsthread: Playstation 4
Venom316 - Vorgestern 15:18 Uhr -
ZimaOS - eines der einsteigerfreundlichsten NAS vielleicht....
d-hubs - Vorgestern 10:22 Uhr -
Mecklenburg-Vorpommern wagt es - setzt sich ab von Microsoft
d-hubs - 08.07. 18:23 Uhr -
Ventoy: das Tool zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks
d-hubs - 07.07. 16:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen