Lange vor Apple: Microsoft zeigt schon 2010 ein Touch-Bar-Keyboard

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Mit der Touch Bar, einem berührungsempfindlichen OLED-Display mit kontextabhängiger Funktion, hat Apple ein viel besprochenes Feature in seine neuen MacBook Pros eingebaut. Ein Video zeigt, dass Microsoft eine ähnliche Idee bereits 2010 als Konzept vorgestellt hatte.

Microsoft hatte schon seine Touch Bar

Mit der Touch Bar hat Apple ein neues Feature in seine runderneuerten MacBook-Pro-Modelle eingebaut, das für weitreichende Reaktionen zwischen Begeisterung und lauter Kritik gesorgt hatte. Der Konzern ersetzt die Funktionstasten mit einer berührungsempfindlichen Leiste, die je nach Programm andere Funktionen anzeigen kann. Geht man nach den Rekord-Verkaufszahlen der ersten Woche, scheinen viele Kunden durchaus Gefallen an dieser Idee zu finden. Wie jetzt Neowin berichtet, hatte Microsoft bereits vor einigen Jahren ein ähnliches Tastatur-Konzept vorgestellt, dieses aber dann nie zur Marktreife gebracht.

So hatte der Redmonder Konzern bereits im Jahr 2010 unter dem Namen "Adaptive Keyboard" einen funktionierenden Prototyp präsentiert, der in Funktion und Ausführung auf jeden Fall starke Erinnerungen an die jetzt vorgestellte Touch Bar von Apple wecken kann. Wie in einem Video zu sehen ist, das auf YouTube veröffentlicht wurde, durfte ein Mitglied der "Applied Science Group" des Konzerns ein QWERTY-Keyboard vorstellen, das über einen Touchscreen verfügt, der am oberen Rand platziert wurde - in Microsofts Konzept-Hardware bleiben die Funktionstasten dabei aber erhalten.

MacBook Pro 2016MacBook Pro 2016MacBook Pro 2016MacBook Pro 2016MacBook Pro 2016MacBook Pro 2016

Wie beim Touch Bar von Apple können auf dem Bildschirm des "Adaptive Keyboard" kontextabhängig Funktionen eingeblendet werden, um schnellen Zugriff auf für das Programm relevante Features zu erhalten. Darüber hinaus bindet Microsoft in seiner Demo die Möglichkeit in die berührungsempfindliche Leiste ein, auf zuletzt verwendete Dokumente schnellen Zugriff nehmen zu können - eine Funktion, die in Apples Lösung so momentan nicht vorgesehen ist.

Deutliche Unterschiede

Die beiden Bedienkonzepte zeigen aber auch deutliche Unterschiede. Microsoft hatte den Touchscreen über dem Keyboard deutlich größer gestaltet als Apple was es möglich macht, wesentlich größere Icons und Bilder anzuzeigen und mehr Platz für Interaktion zu bieten. Darüber hinaus hatte der Konzern in die physischen Funktionstasten die Möglichkeit eingebunden, auch auf diesen kontextabhängig die angezeigten Symbole zu ändern. Statt das Keyboard-Konzept weiter zu verfolgen, hatte sich Microsoft in den folgenden Jahren aber dazu entschieden, voll auf Touchscreens zu setzen.

Apple MacBook Pro (2016)
mit Touch Bar OLED-Leiste vorgestellt
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nun... war das nicht schon immer so dass Apple altes aufgreift und als neue Innovation verkauft? Die haben nur (zumindest in dem Fall) die besseren Designer und das bessere Marketing... rein technisch ist es eher schlecht als recht!
 
@baeri: Also ich kann da nur eins zu sagen: JA!
 
@baeri: Du hast zu 50% Recht. Die Aussage, Apple würde alles Aufgegriffene als "neue Innovation" verkaufen, stimmt nicht.
 
@iPeople: siehe mein Beitrag. Die Leutchen sollten sich mal lieber mit den Patenten beschäftigen. Übrigens auch die Verfasser solcher Artikel könnten ja mal vorab recherchieren. Hat mich jetzt bei Google auch nur 3 Minuten gekostet!
 
@iPeople: Das stimmt sogar. Meist sind es die fanatischsten unter den Apfelkirchenschäfchen, die irgendwelche Features als Apple's Innovation abfeiern ohne Faktencheck.
 
@Chris Sedlmair: Solche Blindpeesen gibts in der WM- und Android-Welt auch. Und nun?
 
@iPeople: Und das sogar im regelmäßigen Turnus... Bei jedem neuen iPhone Model wird das ganze Smartphone Konzept neu erfunden.
 
@baeri: genau: apple ist immer später als Microsoft.

Nur mal so:
Apple hatte bereits 2010 ein Patent für einen kippbaren Touch-iMac
(http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2010/08/the-mother-lode-welcome-to-the-imac-touch.html). Mensch sieht ja aus wie der Surface Studio - so ein Zufall.

Das Konzept für einen kompletten Touch-Mac ist sogar noch älter: aus 2008. Es wäre also ein Leichtes gewesen, JAHRE vor dem Surface Studio ein beeindruckendes Gerät rauszubringen, wenn man diese Bedienweise für sinnvoll gehalten hätte.

Auch das Surface-Konzept hat Apple bereits 2011 als Patent gehalten. /http://www.businessinsider.com/apple-laptop-tablet-hybrid-patent-2015-11?IR=T)

Vielleicht ist es ja eher so, dass Microsoft alte Apple-Ideen aufgreift?!

Nur weil man auf Winfuture nix davon hört heißt das nicht, dass es das nicht gibt.

Apple hat mit dem iPhone auch schon 2002 begonnen - und es dann Ende 2007 vorgestellt und erst seit 2008 verkauft. Im Gegensatz zu Microsoft zeigt Apple keine unfertigen Konzepte, sondern fertige Produkte.

Klar, bei einigen hier entsteht dann immer der Eindruck, dass Apple später ist als andere und nur kopiert. Das ist aber nicht der Fall - man muss sich nur mal Apples Patente anschauen - andere Seiten berichten ja immer mal wieder darüber.
 
@SteffenB: Apple sitzt die Fehler auf andere aus um dann zu punkten.
 
@kkp2321: und das weist du woher?

Ich schrieb ja, die entsprechenden Patente sind alt und Apple bringt nichts raus, was keinen Sinn macht oder in ihren Augen nicht zu Ende entwickelt ist. Wer sagt denn, dass be einem Unternehmen, das voll auch mobile Touchgeräte setzt und bei Macs auf riesige Trackpads und nun Touch Bar nicht ständig an diesen Dingen entwickelt wird?!

Nur Apple stellt keine Konzepte vor, sondern fertige Produkte.
 
@SteffenB: Ein Patent und eine Umsetzung sind für mich aber zwei Paar Schuhe. Eine Idee zu haben ist ganz nett, eine nicht umgesetzte Idee sich patentieren zu lassen, sollte verboten sein.
Für mich zählt, was umgesetzt worden ist und da hang Apple immer hinterher und hat die Mitbewerber um sich herum testen lassen.
 
@kkp2321: Apple hinkt hinterher, weil? Weil sie nicht unfertige Konzepte vorstellen? Weil, sie die Markteinführung lieber verschieben (z.B. iPhone 1, AirPods) als nicht 100%ig fertige Sachen rauszubringen?

Apple testet immer viele Konzepte gleichzeitig und bringt sie voran - sicher wie alle anderen Firmen auch. Nur während man bei Apple dann erst was als fertiges Produkt sieht und vorher nur Gerüchte hört bringen halt andere unfertige Konzepte - teils auch als fertige Produkte verkauft - weil sie meinen, dass zeige ihre Kreativität und Innovationskraft.
 
@SteffenB: Weil sie feige sind, einfach mal was zu probieren. Weil sie nicht Google sind, die einfach mal was aufn Markt schmeißen und wieder zurück ziehen, wenns nicht klappt. Weil sie nicht MS sind, welche einfach mal ein Konzept über den Haufen werfen und ein neues für alle Geräte bringen. Was mit Windows 8 etwas stur und ignorant begann, nimmt mit Windows 10 Form an.
Apple ist konservativ, Apple hinkt hinterher, Apple versucht nichts, Apple ist nicht mutig.
 
@kkp2321: was hat denn Google jemals selbst entwickelt? Außer der Suchmaschine ist alles eingekauft: Nest, Android, Motorola, YouTube, Boston Dynamics - um mal nur so einige Kernbereiche von Google zu nennen und wo das Know How herkommt.
Ja, es gab immer mal ein paar Miniprojekte Run um die Suchmaschine, die dann weil sie keiner wollte immer sehr schnell in der Versenkung verschwunden sind.

Zu MS: Ich habe oben gezeigt, dass Apple diese Ideen auch hatte und anscheinend verworfen hat oder nach hinten gestellt. An anderer Stelle habe ich auch schon geäußert warum: der Surface Studio mit dem Dial (der einen Teil des Bildschirms verdeckt) bringt außer für ein paar Grafiker keine Vorteile. niemand, der Indesign, Photoshop, CAD-Software, etc. nutzt. Präsentationen erstellt, Bücher schreibt - Kreative eben - hat davon irgend einen Vorteil, der normale Anwender sowie so nicht. Es ist ein Sinnlosprodukt mit der Aussage: "Schau mal, was wir Geiles können."
 
@SteffenB: Aber sie haben Erfolge draus gemacht. Die Ergebnisse sprechen für sich. Mal von den jüngeren Einkäufen abgesehen, wo sich zeigen muss was draus wird, hatte Google das richtige Gespür was Android und youtube anging. youtube ist nahezu konkurrenzlos und auch Android geht in Richtung Monopolstellung. Letzteres heiße ich nicht unbedingt gut, aber wenn man sich nicht aus dem Nest traut, erschließt man auch nichts neues.
 
@SteffenB: Achso Apple kauft nix auf? o.O
 
@daaaani: doch tuen sich natürlich - Google ist aber Weltmeister! Und wurde ja hier als besonders innovativ hingestellt. Ich habe nur gezeigt, dass die Innovation bei Google oft von anderen kommt.
 
@kkp2321: warum sie Android gekauft haben weißt du: Eric Schmidt saß sowohl bei Apple als auch bei Google im Aufsichtsrat und hat bei Apple die Prototypen des iPhones und iPhoneOS gesehen. Dann die Idee an seine Schützlinge bei Google angetragen und schwups die Android-Entwicklerschmiede gekauft. Gespür heißt hier nur: Mensch Apple macht was tolles - wo kaufen wir das denn ein?
 
@SteffenB: Bei Apple kommen die wenigen Innovationen auch selten von Apple.
 
@SteffenB: Und was tut das zur Sache? Android ist Marktführend, gehört Google und ist maßgeblich von Google zu dem geworden, was es heute ist. Android wurde von Google gekauft, als es nur ein feuture phone OS war. Alles, was Android heute ist, ist Googles werk.
 
@SteffenB: "Fertige" Produkte, an denen anschließend erstmal ein halbes Jahr software-mäßig herumgepatcht wird, um sie halbwegs zum Laufen zu bekommen. Und mit jedem neuen Apple-Produkt wächst die Adapter-Sammlung, weil Apple kein Konzept hat und blind Anschlüsse weglässt, ohne nachzudenken, ob dann die eigenen Geräte noch brauchbar miteinander kombiniert werden können.
 
@TiKu: gilt ja heute für fast alle Unternehmen, oder. Ging ja nur um die Aussage: Alle anderen wären so viel innovativer und schneller.
 
@TiKu: genau, und Fehler gibt es nur bei Apple und dort besonders viel, ja? Ich sag nur Android 6: Was ich da bei einem OS, was seit einem Jahr auf dem Markt ist bei meinen 3 Androiden (verschiedene Hersteller) und bei TN in VHS-Kursen an plötzlich abstützenden Google-Apps (Fotos und Maps, z.B.) oder an plötzlich beendeten Google-Play Diensten vorfinde ist schon eine wahre Pracht!

Hey, Softwarefehler haben sie alle...
 
@SteffenB: Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass du (wie in einer anderen News von dir erwähnt) 50€-Androiden verwendest.
 
@TiKu: also muss man sich erst für sehr viel Geld ein Android Gerät kaufen, damit die Software funktioniert? uff ...
 
@Rumpelzahn: "Sehr viel Geld" ist relativ, gegenüber iOS-Geräten spart man immernoch viel Geld, zumal der Vergleich mit iOS-Geräten sowieso hinkt, da es keine iOS-Geräte mit funktionierender Software gibt.
 
@TiKu: demnach gibt es kein Android mit funktionierender Software, da es immer davon abhängig ist, wieviel Geld ich investiere. Fazit: alle nehmen sich nichts und man kann die Diskussion beenden.
 
@TiKu: das will ich nicht hoffen, dass Android erst ab einer bestimmten Preisklasse von Smartphone / Leistung fehlerfrei funktioniert.

Aber wenn ich mir deine Kommentare - z.B. die Erwiderung bei "Rumpelzahn" so durchlese. Geht es hier mal wieder auch gar nicht um Argumente, oder?
 
@SteffenB: Android kann durchaus auch auf 50€-Geräten funktionieren. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber recht gering, denn irgendwo muss der Hersteller ja sparen um solche Preise anbieten zu können. Bei Geräten dieser Preisklasse wird an allem gespart: An der Qualität der Hardwarekomponenten, an ihrer Leistung, an Tests des Geräts, an der Qualität der Treiber...
 
@TiKu: Häufig liegt der Fehler aber auch bei den Benutzern oder Admins. Die Google Apps benötigen die PlayDienste usw.. Wenn irgendetwas geblockt wird, dann stürzt die Anwendung ab.
 
@SteffenB: "Es ist ein Sinnlosprodukt mit der Aussage: "Schau mal, was wir Geiles können.""
Nur weil ein Produkt auf eine bestimmte Zielgruppe ausgelegt ist, ist es ein Sinnlosprodukt?
 
@TiKu: Ja die Sicherheitslücken und Backdoors funktionieren bei jeder Preisklasse, nur die Hardwarekomponenten sind da halt nicht so besonders, für explodierende Geräte muss man schon 800€+ hinblättern. Aber keine Angst das Geld wird gut verwaltet, bald hat man dann auch herausgefunden, warum die Teile explodieren, ist ja erst 2 Monate her. Da wird wenigstens noch richtig gearbeitet. Und das Nexus wird dann wieder gehatet von der tollen gebildeten Community, was fällt denen auch ein für brauchbare Software Geld zu verlangen, da hol ich mir lieber weiterhin die verbuggten Virenschleudern aus Asien.
 
@kkp2321: Ich hoffe du hast mal eine richtig geile Idee und dann darfst du diese nicht schützen lassen weil du sie nicht umsetzen kannst.
 
@rafterman: Ich hatte viele Ideen in meiner Jugend, die ich heute umgesetzt sehe. Nur hätte ein damals jeder ausgelacht, wenn man sich ein Handy vorstellte, das ein einheitliches Touchdisplay war, mit Bildpunkten, kleiner als von einem Auge wahrnehmbar und einer mehrbitrigen mobilen Internetgeschwnidigkeit.
Zur Schulzeit habe ich, in einem Projekt wo es darum ging etwas futuristisches zu malen, eine Zeichnung gemacht, das etwas darstellt, was wir heute als Smartphone kennen. Mit weitest gehend gleicher Aufmachung, eine Quicklaunch Leiste am unteren Teil und einer Statusleiste oben. Das war in den 1990er Jahren. Vom Lehrer damals belächelt, würde dieser heute wahrscheinlich in Grund un Boden versinken, wenn ich ihn daran zurück erinnern würde.
 
@SteffenB: Das Surface Tablet geht auf das Currier Konzept mit Stift zurück welches zum ersten mal als Prototyp 2008 auftauchte und 2010 gecancelt wurde, eben aufgrund eines reellen Produktes. Das Surface Studio geht wie die Surface Tablets auf dem Uhr Surface (Tisch), welches 2007 erstmals gezeigt und ab 2008 gekauft werden konnte, zurück. Von dem haben sie auch den Namen Surface geerbt, Multitouch, Kontext und Objekt basiertes GUI wie beim Studio. Bei all dem Kommt die Pixelsense Technologie ins Spiel welche auf Anfang der 2000er Jahre zurückgeht. Überall spielen die Microsoft Labs eine rolle die schon immer sehr Früh Prototypen zeigen oder in Bezug auf Software sogar diese sogar der Öffentlichkeit zugänglich machen lange bevor diese in Produkten auftaucht.
 
@daaaani: danke für die Aufklärung, aber das jetzt so als wenn ich sagen würde die Touch Bar des MacBooks in 2016 geht auf das Konzept des Ur-iPhones in 2003 zurück: Multitouch, Kontext, Objekt basierte GUI.
 
@SteffenB: Wieso anhand meiner Beispiele sieht man doch, dass es eine über die Jahre fortlaufende Entwicklung ist, dein Beispiel macht einen Sprung von eins ins andere ohne dass es da eine Verbindung gibt. Ich wüsste nicht in welchen Apple Produkt eine Touchoberfläche auf Objekte reagiert, überhaupt in der Lage ist diese zu erfassen. Da gibt es ja schon mit Handballen Probleme. Meine Beispiele sind auch mehr wie nur Ideen oder Zeichnungen es sind schon real Funktionierende Konzepte/Prototypen fertige Produkte. Und zeigt, dass Microsoft schon vor langen begonnen hat Windows in Bezug auf Touch auszuprobieren. Im Surface von 2007 lief Vista im Currier Prototypen Windows 7.
 
@daaaani: Mein Gott, 1996 gab es den berührungsempfindlichen Newton mit Handschrifterkennung. Vorläufer der iCloud gibt es bei Apple seit 1994. Na und?

Ursprünglich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass nur weil hier etwas nicht bekannt ist, es nicht heißt dass eine Firma nicht dran arbeitet.
 
@SteffenB: "Ursprünglich ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass nur weil hier etwas nicht bekannt ist, es nicht heißt dass eine Firma nicht dran arbeitet."

Hat ja keiner behauptet.
 
@daaaani: doch "baeri" in dem Post, auf den ich ursprünglich geantwortet habe.
 
@SteffenB: Nein er meinte, dass Apple altes aufgreift. Womit er ja recht hat. Nicht aber "dass eine Firma nicht dran arbeitet".

Gegenteiliges konntest du nach wie vor nicht belegen können. Stattdessen hast du andere Beispiele in den Raum geworfen welche mit der genannten Entwicklung aber nichts zu tun haben.
 
@SteffenB: Und z.B. das Konzept des Newtons und der Cloud hat Mark Weiser bei Xerox Parc 1991 präsentiert.
Der Artikel "The Computer for the 21st Century" ist da sehr lesenswert.
 
@floerido: ja, haste ja recht.

Ging aber um die Kommentare, wie unglaublich innovativ alle sind - außer natürlich Apple. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich denke nicht, dass Apple unglaublich innovativ ist, in der Art und Weise komplett neue Dinge zu entwicklen, sind sie auch nie gewesen. Was Apple ausmacht ist, dass sie die losen Enden vieler Ideen - eigener und der anderer Firmen - so verknüpfen, dass da ein gutes und ausgereiftes Produkt draus wird. Und das verschwindet dann nicht wieder in der Versenkung wie viele unausgegorene Konzepte anderer.
 
@SteffenB: "Was Apple ausmacht ist, dass sie die losen Enden vieler Ideen - eigener und der anderer Firmen - so verknüpfen, dass da ein gutes und ausgereiftes Produkt draus wird. Und das verschwindet dann nicht wieder in der Versenkung wie viele unausgegorene Konzepte anderer."

Damit bestätigst du ja was viele andere hier sagen. Apple greift viele Konzepte anderer auf.

Übrigens ein Konzept unterscheidet sich ja schon per Definition von einen Ausgereiften Produkt (der Name gibt es ja schon her), dass es eben nicht ausgereift (unausgegorene) ist. Es gibt auch andere Synonyme dafür die da wären "Machbarkeitsstudie".

Natürlich kann man Konzepte nur präsentieren wenn man welche hat. Zum aufgreifen braucht man keine eigenen.

Aber wie ich immer wieder bei den Thema sage, ist es Tradition sich von den jeweils anderen inspirieren zu lassen. Das nennt man Wettbewerb. Von daher ist das alles Kinderkacke: "Ich hatte zuerst den roten Eimer".
 
@SteffenB: Es wäre nicht leicht gewesen. macOS kann kein Touch und ist dafür nicht mal ansatzweise optimiert. Damit ist eine Umsetzung extrem aufwendig. Und so einen Bildschirm mit iOS rauszubringen wäre witzlos.
 
@SpiDe1500: Wenn Apple wöllte, könnten sie macOS touch fähig machen. Wollen sie aber nicht. Für die Retina Displays musste macOS übrigens auch angepasst werden....
 
@SpiDe1500: das wäre nicht leicht gewesen, sicherlich. Aber Apple hat Erfahrung im OS-Anpassen. Man hat ja schließlich das gesamte OS schon mal für Intel-Prozessoren umgeschrieben. Das wäre sicherlich möglich gewesen. Die Touch Bar stellt jetzt die ersten erweiterten Multitouch-Fähigkeiten von macOS dar.

Und schau Dir doch mal Windows 10 an! Ist das tauchoptimiert? Wahrlich nicht, ein paar Apps haben große Symbole. Aber nicht mal der Explorer, die Systemsteuerung oder die Microsoft Office-Apps sind touchoptimiert.
 
@SteffenB: "Man hat ja schließlich das gesamte OS schon mal für Intel-Prozessoren umgeschrieben." Hat man nicht. OS X ist ein Abklatsch von FreeBSD, welches seit jeher viele verschiedene Architekturen unterstützt.
 
@TiKu: was hat denn das damit zu tun - zumal das Quatsch ist.

Mac OS hat Intel-Prozessoren nicht unterstützt und wurde dafür umgeschrieben. Es lief bis 2006 nur auf den Power-PC Prozessoren von Motorola und IBM.
 
@SteffenB: Der Kern von OS X, nämlich FreeBSD, lief schon immer sowohl auf x86, x64 als auch PowerPC. Der wichtigste Teil des Quellcodes von OS X hat diese Architekturen schon immer unterstützt, ohne dass Apple dafür etwas hätte tun müssen.
Apple hat für den Architekturwechsel das Drumherum umbauen müssen und sie haben ein spezielles Binary-Format entwickelt. Das Binary-Format war aber auch alles andere als Raketenwissenschaft und bei einem Architekturwechsel sind Dinge wie die Speicherverwaltung mit Abstand das Komplizierteste und nicht der ganze HighLevel-Kram. Die Speicherverwaltung und die restlichen LowLevel-Teile waren aber durch das FreeBSD-Projekt eben schon immer für beide Architekturen geeignet.
Umgeschrieben hat Apple also allenfalls Teile des Systems, und da auch nichts sonderlich kompliziertes.
 
@TiKu: danke für die Ausführungen? Und was ändert das jetzt an meiner Aussage, dass Apple Erfahrung mit dem Umschreiben von OS X hat? Es ging doch nur darum, dass Apple es sicher hinbekommen würde macOS für Touch fit zu machen.
 
@SteffenB: Apple hat eben KEINE Erfahrung damit, OS X komplett umzubauen, denn das haben sie noch nie getan.
Ich traue es Apple natürlich zu, macOS ähnlich gut für Touch fit zu machen, wie Microsoft es mit Windows getan hat. Aber Erfahrung haben sie mit sowas nicht.
 
@TiKu: das ist dann eine Definition von Umbau - eigentlich geht es ja "nur" um eine Touchoptimierte GUI...und wenn Apple (iPhone, iPad, Apple TV 4, Apple Watch) damit keine Erfahrung hat, wer dann dann? Und sie haben ja mit der Touch Bar und vorher mit diversen Wischgesten und vor allem Touchoptimierten Apps in macOS (seit Mavericks vor 3 Jahren) längt mit dem Umbau begonnen. Schau Dir mal z.B. "Fotos" an. Eigentlich alle Apps von Apple sehen unter macOS so aus wie auf dem iPad.
 
@SteffenB: Also mit US Patenten ist das immer so eine Sache. Das Apple Patent mit dem Kippbaren Display und dem Touchscreen ist so eine Sache. In Europa wäre keine Erfinderische höhe da Gewesen. Das Konzept findet man in fast jedem 80er,90er Jahre Star Trek oder oder anderen SciFi Filmen. Also die Idee ist definitiv nicht auf Apples Mist gewachsen.
Surface Book und Apple Patent ist so eine Sache. Surface Book war im September vorgestellt worden, im Oktober hat Apple das Patent zugesprochen bekommen. Nun ja, das Patent wurde 2013 beantragt, dazwischen liegen 2 jahre. ich glaube nicht das die Entwicklung des Surface Books 2 Jahre gedauert hat, sondern mit dem Courier 2010 angefangen hat. Wichtig hierbei sind die Patentansprüche. und da unterscheiden sich Surface Book und der Apple Hybrid deutlich.

"Apple hat mit dem iPhone auch schon 2002 begonnen - und es dann Ende 2007 vorgestellt und erst seit 2008 verkauft. Im Gegensatz zu Microsoft zeigt Apple keine unfertigen Konzepte, sondern fertige Produkte."
???? MS war vis vor ca. 5 Jahren kein Hardwarehersteller!!! Die mussten immer auf Dell oder HP setzen, damit die deren Ideen mal umsetzen!! Mit der Surface Reihe und haben sie dieses 2012 geändert. Weil sie hier ihre Konzepte in fertige Produkte umwandeln und verkaufen. Und letzteres mittlerweile sehr erfolgreich.
 
@SteffenB: Das generelle Surface, die Idee und die Umsetzung hat bei MS schon ca. 2006 erste Früchte in Form eines Tischtouchscreens getragen. Suchmaschinen sollten nähere Erkenntnisse dazu liefern. Apple hat immense Reputation und ist ein Hersteller toll abgestimmter Hardware. Aber Innovation sollte mittlerweile im Kontext mit Apple gar nicht mehr verwendet werden dürfen. Dazu braucht es dort wieder einen Sozialauthisten mit Visionen.
 
@SteffenB: Mir fällt auf, das du mit deiner Meinung hier entgegen aller anderen läufst, deine Posts werden ausgeblendet, weil zu viele Leute deine Äußerungen als negativ bewerten. Sollte dir das nicht ein Indikator für die Richtigkeit deiner Statements sein? So nach dem Motto "10.000 Fliegen können nicht irren, wenn sie sagen Scheisse stinkt"?
 
@SteffenB: Lol, lustig was Du so aufzählst. Aber etwas spät das meiste: Windows Tablet, z.B. TC1000 mit Pen und andockbarer Tastatur im Jahr 2002 - lange vor iPad. Smartphone mit Touchscreen ab 2000 - lange vor iPhone... Man kann nicht behaupten, dass Microsoft übermäßig erfolgreich mit allen Sachen war, aber zumindest hatten sie (plus Partner) reale Produkte im Markt lange vor Apple.
 
@baeri: Ja und nein. Das, was Apple gut kann, ist Folgendes: Sie nehmen sich ein Produkt, sagen sich: "Das ist doch eine gute Idee, warum will das keiner?". Dann bauen sie etwas, was das Gleiche macht, aber einfach funktioniert und anständig designt ist - und schon rollt der Rubel. War beim iPhone so, war beim iPad so und bei tausend anderen Produkten. Daher können wir alle froh sein, dass es Apple gibt. Ohne das iPad hätte Microsoft bis heute kein Surface in der heutigen Qualität hingekriegt.
 
Wie üblich. Microsoft hatte auch lange vor dem ersten iPhone ein "Smartphone" entwickelt. Bereits im Jahre 2000 erschien das Betriebssystem "Pocket PC 2000". Es ist traurig, dass die Produkte von Microsoft oftmals untergehen, es liegt aber auch an Microsoft selbst, die kein richtiges Marketing beherrschen.
 
@regulator: Ja, aber die Usability von dem https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/e/e6/Pocket_PC_2000.png
ist wohl kaum vergleichbar mit dem
https://iosbay.com/wp-content/uploads/2016/08/Original-iPhone-a.k.a-iPhone-2G-300x225.jpg
 
@mlodin84: Jetzt vergleichst du aber die Benutzeroberfläche von Pocket PC 2000 aus dem Jahre 2000 mit dem ersten iPhone von 2007!
 
@regulator: Und? Die Usability hat sich bis Windows Mobile 6 nicht großartig geändert und war eine Katastrophe, und das bis man mit Windows Mobile 6,5 zumindest halbwegs was geändert hatte. Nicht umsonst waren die Foren rund um Windows Mobile voll mit fingerfriendly Software zum Nachrüsten. Auch HTC hatte damals mit Sense für Windows Mobile eine recht brauchbare Oberfläche geschaffen, mit der man zumindest die Grundfunktionen ohne Stift bedienen konnte.
 
@iPeople: Ich hatte selbst Windows Mobile 5.0, später 6.0 und 6.5. Ich weiß daher aus eigener Erfahrung, dass nicht alles perfekt war. Es war aber eben nicht so, dass Apple aus heiterem Himmel mit etwas völlig Neuem gekommen wäre.
 
@regulator: Das hat auch nie jemand behauptet.
 
@mlodin84: stimmt, es war nicht vergleichbar. Mein Htc Touch Hd war dem iPhone um jahre voraus. Tethering, Festplattenfunktion, SD Karte, dedizierter Kamera Knopf, Akkulaufzeit.... ich könnte std. Lang so weiter machen. Ich hatte dort alles... dann kam das iPhone und ich war echt perplex, dass sich das damals verkauft hatte.
 
@regulator: Und wie üblich muss erst Apple kommen um dem Ganzen dann zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen. Weder Microsoft noch Apple "erfinden" wirklich viel. Sie kaufen Stratups oder nehmen Konzepte von Universitäten und entwickeln auf deren Grundlage Produkte. Über den Erfolg entscheidet dann der Kunde.
 
@Gorgoo: Der Kunde entscheidet? Ja und nein. Ja, da letztlich die Verkaufszahlen ausschlaggebend sind. Aber: Der Hersteller muss sein Produkt auch anbieten. Was soll man machen, wenn sich Microsoft entscheidet, bestimmte Produkte US-only zu machen (Zune z. B.) oder auf den englischsprachigen Raum zu beschränken (Band z. B. - obwohl es einwandfrei auf Deutsch funktioniert!). Dazu kommen die Händler. Als Windows Phone noch nicht vom (in Indien geborenen) Microsoft-Chef aufgegeben war, wurde es dennoch stets nur halbherzig von den Händlern präsentiert. Der IT-Kundige weiß, was er will und bestellt online. Aber den Massenmarkt muss man auch in Saturn, Mediamarkt & Co. ansprechen.
 
@regulator: siehe [o4] [re:1]
 
@regulator: Microsoft hatte bis auf Software und etwas Tastaturen mit Mäusen nie eigene Hardware. Daher also auch keine Produkte wie du sie meinst. Erst mit der Übernahme von Nokia und der Surface Reihe haben sie auch Produkte wie Smartphones und Computer im Angebot.
 
@robs80: Es gibt schon lange Webcams, es gab Fingerprintreader (hat man eingestellt) - es gab sogar mal ein Soundsystem ("Digital Sound System 80", in Kooperation mit Philipps), es gab den US-only mp3-Player Zune, Headsets und noch eine ganze Menge mehr - nicht zu vergessen die Xbox in allen Versionen. Zu sagen, Microsoft habe erst mit der Übernahme Nokias mit dem Hardwaregeschäft angefangen, ist daher nicht richtig.
 
@regulator: Siehe etwas weiter unten. Wenn mit Hardware Tablets und PC's gemeint sind, habe ich recht:-). Alles andere ist Peripherie. Mit Ausnahme der XBox.
 
@robs80: Und der Zune?
 
@regulator: bitte mehr Ernst :-)
 
Das ist kein TouchBAR-Keyboard, sondern ein auf Touch basierendes komplettes Keyboard. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Es gab von ASUS mal kurzfirsig ein Notebook, welches ein kompletts Touch-Keyboard hatte, ähnlich dem hier vorgestelltem. Nette Spielerei, allerdings ohne jegliche Haptik beim Schreiben und teilweise reagierte es mäßig.
 
@iPeople: Nur weil das Konzept viel weiter geht macht es das nicht schlechter.
 
@daaaani: Ähm, ja und wer hat das behauptet?
 
@iPeople: "Das ist ein himmelweiter Unterschied."

Im Bezug auf das Wesentliche nämlich die Bar oben ist es nämlich kein Unterschied oder nur ein geringer.
 
@daaaani: "Das ist ein himmelweiter Unterschied." besagt aber nicht "macht es das nicht schlechter." .... also was zum Geier willst Du eigentlich?
 
@iPeople: Ich will auf nix hinaus aber du, da du ja auf "ein himmelweiter Unterschied" hinweist der aber nix zur Sache tut. Ich will diese Aussage relativieren da ein mehr an Funktionen nichts zur Sache tut, da darüber keine Aussage getroffen wird. Also warum weist du auf das Offensichtliche hin?
 
@daaaani: Und mit "macht es das nicht schlechter." hast Du jetzt inwieweit relativiert, als dass Du vielmehr behauptest, ich hätte eine Aussage dahingehend getroffen? Willst Du mich verscheißern?
 
@iPeople: "als dass Du vielmehr behauptest, ich hätte eine Aussage dahingehend getroffen?"

Wo habe ich das getan? Ich habe lediglich einer Unwichtigen aber richtigen Erkenntnis eine andere Entgegengesetzt.
 
Guter Ansatz für diese Zeit. Nur unerträglich langsam, zu viele Funktionen, die man sich erst ein mal erschließen muss. Funktionen und Ansichten sind zu verschachtelt.

Fazit: MS hat diese Art der Eingabe leider nicht weiter verfolgt. Warum? Ich nehme mal an, dass sie dann von den iPads als Tablet überrascht gewesen sind.
 
@wingrill9: MS hat unzählige Ideen als Konzepte vorgestellt. Nur die OEMs haben sie aus Feigheit und/oder Phantasielosigkeit nie umgesetzt. Das ändert sich erst mit der Marke Surface. MS sagt: "Wenn ihr zu feige und zu blöd seid Innovationen zu erkennen und richtig (!) umzusetzen, bevor Apple das tut (iPhone/iPad, iMac), da zeigen wir euch selbst, wie das geht." Sowas wie 2in1, High-End-AiO basierend auf Windows hätte es nie gegeben ohne Surface als Eisbrecher.
 
@Chris Sedlmair: Und was mit den Lumia-Smartphones? Und Microsoft Band?
 
@regulator: Ersteres wurden vom Media Markt Fachmann schlecht geredet, da es ja keine Apps gibt / (Nicht MS Schuld) und zweiteres war sehr Erfolgreich. Nur kam es nie auf dem europäischen Festland an.
 
@robs80: Naja, bei einem Smartphone steht und fällt nun mal alles mit den Apps. Ein Smartphone, mit dem ich nur Telefonieren und SMS schreiben kann nutzt mir wenig. Dann kann ich auch ein wesentlich günstigeres, stinknormales Handy kaufen.

Dass es so wenig und vor allen Dingen auch so wenig gute Apps im Vergleich zum PlayStore und AppStore gab ist wahrlich nicht unbedingt die Schuld von MS gewesen, so weit richtig.

Aber es ist eben das typische Henne-Ei-Problem. Ich als Nutzer möchte ein Gerät haben, wo ich keine Kompromisse eingehen muss. Insbesondere dann, wenn man mich von einer anderen Marke / einem anderen Ökosystem wegbewegen will.

Wenn ich heute von Android auf iOS wechseln würde, würde ich immer noch alle Apps finden, die ich so nutze. Beim Windows Store war das nicht der Fall. Da gab es viele Apps gar nicht oder es gab sie nur veraltet, mit Bugs, oder mit nicht angepasstem Design. Nur wenige Drittanbieter-Apps konnte ich tatsächlich als "gut" bezeichnen.

Und ja, wenn jemand ein Smartphone sucht: Ich würde auch von Windows Mobile abraten. Nicht weil das System scheiße ist, sondern weil die Apps da scheiße sind.

Und die WM-Prediger können sagen was sie wollen: Wenn man die Fanbrille absetzt, muss man sich genau das eingestehen.

Als Händler würde ich erst recht nicht anders reagieren: Warum? Ist doch einfach: Ist der Kunde nicht zufrieden, fällt das wieder auf mich zurück. Im schlimmsten Fall will er sogar das Gerät umtauschen oder macht im Internet nen riesen Terz deswegen. Also verkaufe ich lieber direkt das, womit der Kunde wahrscheinlich am glücklichsten wird.
 
@RebelSoldier: Weil "der Kunde" ein dummes Konsumschaf ist. Wäre den Leuten klar, was für ein fahrlässig unsicheres System Android ist, wären die Marktverhältnisse anders herum und das App-Gapp auch. Wer für jeden Mist eine App braucht, ist ohnehin auf W10m falsch. Das ist durchaus richtig. Entwickler kollektiv zu beleidigen, die Versuchen mit eigenen 3rd Party Apps eine Lösung für einige fehlende Apps zu bringen, halte ich durchaus für unangemessen Arrogant. Kurz: der App-Gap ist eine Folge, nicht Ursache der Marktmachtverteilung zwischen den Betriebssystemen und zum Teil auch Folge von MS' fehlverhalten. Was, warum und wie es dazu kommen könnte, dafür fehlt mir jetzt Zeit und Lust, das so darzulegen wie ich es sehe. Ich rate jedem Interssierten Smartphonekäufer trotz allem zu W10m... zumindest wenn sie Älter als 12 sind. Für mich ist es Alternativlos und Ich sehe keinen Vorteil darin, mir zum Windows-Rechner ein Android-Phone, eine Playstation und ein iPad zu holen. Da fehlen mir die Integration und Synergieeffekte bei Apps und Spielen. So, jetzt gehe ich Radio hören per UWP-App auf unserer XBox.
 
@Chris Sedlmair: "Wer für jeden Mist eine App braucht, ist ohnehin auf W10m falsch." - so kann man sich das natürlich auch schön reden.

Wie gesagt: Ein Smartphone kaufe ich, um eben darauf Apps zu benutzen. Ansonsten macht das Konzept Smartphone einfach keinen Sinn.

Warum es diesen App-Gapp zwischen Windows Mobile und den anderen Systemen gibt ist dem Anwender ziemlich egal.

Die von dir genannte Konstellation zu PC, etc. ist übrigens genau so bei mir der Fall. Einen besonderen Nachteil habe ich dadurch allerdings nicht.

Vielleicht könntest du die von dir genannten Integrations- und Synergieeffekte mal benennen, damit ich mir darunter was vorstellen kann.

Und bevor die Frage aufkommt: Ja, ich hatte für zwei Monate die Konstellation zwischen Windows 10-PC und 950 XL. War nicht anders wie Android <-> PC oder iOS <-> PC.

Ich mein... ich will dir da nichts schlecht reden. Wenn es für dich passt: Bitteschön. Soll mir egal sein. Ich sage nur: Es hat definitiv Gründe, warum WM bei den Anwendern nicht gut ankam. Und das liegt eben nicht nur im "schlechtreden" vom Handel begründet. Grundlos wurden die Dinger ja nicht schlecht geredet.
 
@RebelSoldier: Wenn jemand direkt auf irgendwelche Apps angewiesen ist kann man natürlich nur zur Android oder iOS raten, auch gibt es nicht jedes aktuelle Game für Win10M was man natürlich nicht unerwähnt lassen darf aber dafür ist der Verkäufer ja da: um einen zu beraten.

Da sich die meisten (in meinem Umfeld) auf eher Grundlegende Apps beschränken (Whatsapp, FB, Navigation...) empfehle ich eher Win10M, da findet man sich schneller zurecht und viele haben ja auch Win10 auf dem Rechner, haben es somit relativ einheitlich was Optik&Bedienung betrifft. Können Kontakte usw. verwalten, die Änderungen werden dann auch direkt auf das Smartphone übernommen, SMS direkt am PC empfangen/beantworten, Smartphone Aufnahmen über Onedrive direkt auf den PC.... Viele nutzen das Smartphone auch eher als PC (z.B. Dokumente scanner/bearbeiten/drucken), da kommt dann Continuum zugute. (finde ich direkt auf dem Smartphone eher mühsam)
 
@regulator: Das erste ist ja keine neue Innovation, sondern lediglich ein Smartphone mit WP bzw W10m, dessen Produktion eingekauft wurde, als Nokia dem Tode nahe war. Das scheitern hat 3 wesentliche Ursachen: Eigenverschulden, Verlustreicher Smartphone-Markt für alleaußer Apple und teilweise Samsung und gezieltes Totschreiben durch Lobbygruppen...

Das Band war ein Erfolg und wurde aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen kann, weil mir die Interna nicht bekannt sind eingestellt. Vermutlich aus unvermögen ein Band 3 mit W10IoT in angemessener Zeit und nach internen Vorgaben zu stricken.

Evtl plant MS auch noch etwas, von dem ich keine Ahung habe aber wovon ich ausgehe. Im Mobile/Wearable Bereich ist noch nicht aller Tage Abend. Aber zumindest bei Smartphone hieße eine Etablierung zum jetzigen Zeitpunkt bei jetzigem Zustand des Marktes, mit stabilen 2stelligen Marktanteil weltweit: Geld verbrennen. Jetzt versucht man es halt anders herum, indem man sich ganz bewußt kein Consumer-Image aufbaut, sondern einen elitäreren Anspruch aufbaut, ganz gezielt für Business und Leute, die einen portablen PC im Smartphone-Format wollen, der mit allem aufwartet, was sie vom Windows-Desktop her kennen. Dafür will man OEMs gewinnen und nur noch "Surface-mäßig" ein Premium Smartphone mit innovativen Features bringen. Ich denke das mit Redstone 3 und dem folgenden Upgrade danach der mobile/IoT Bereich in Angriff genommen wird. Das ist aber alles Spekulation meinerseits.
 
Muss ja nicht Touch sein, geht auch mit Hardwaretasten mit Displays und Programmierbaren Profilen.
https://www.getdigital.de/Optimus-Maximus.html
 
@otzepo: 1799,00 € ..... Schnäppchen
 
@iPeople: Im Jahre ~2006.
 
Mir persönlich ist es egal wer welches Patent hatte, wer welches Produkt auf den Markt bringt.

Ich schaue danach, ob mir das Produkt gefällt, ob es meinen Ansprüchen genügt und ob es mir vom Preis her taugt. Dabei ist mir egal welcher Hersteller es produziert. Jahrelang war es bei mir Apple (und Google), im Moment ist es Microsoft mit dem Surface Pro. Dazu ein Eigenbau Desktop und trotzdem ein iPad Mini. Da ich meine Software, mit der ich arbeite, System unabhängig ist, ist mir das OS auch völlig egal (in der Zwischenzeit).

Die Grubenkämpfe zwischen den Lagern sind mir egal.
Windows ist im Moment mein Hauptsystem, OSX das sekundäre und iOS am Tablet,... Windows Phone am Smartphone.
In 5 Jahren kann es wieder anders aussehen, je nachdem welcher Hersteller mich dann eben überzeugt.

Ich finde übrigens die Microsoft-Tastatur ist doch nur ein Prototyp, der aus diversen Gründen nie zur Marktreife gebracht hat. Bringt mir also nichts. Genauso wenig wie das Apple Patent, dass ein surface Studio ähnliches Gerät beschreibt.

Für mich zählen die Produkte, die am Markt sind. Hätte Apple ein Surface Pro Gerät gebracht, wäre ich vielleicht noch bei Apple. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Die Touchbar von Apple ist interessant, sieht für mich im Moment wir eine Spielerei aus und ist mir die saftigen Aufpreise nicht wert. Ich brauche es auch nicht. Vielleicht ändert sich das, wenn ich es mal Vorort testen kann. Das Surface Pro fand ich auch überflüssig bis ich es mal Vorort testen konnte. ...
 
Und MS hats mal wieder in den Sand gesetzt, wie viele andere schöne Ideen von MS-Research.
 
das zeigt doch einmal mehr dass Apple es einfach besser drauf hat...sei es nun beim Design und der Ästhetik oder beim Marketing. Man muß schon genial sein wenn man Dinge, mit denen andere viel früher am Markt gescheitert sind, später so erfolgreich verkauft...das kann auch das Gestammel der Apple-Hater nicht relativieren...
 
@LuckyDuke: wer sagt denn, dass sich das neue MacBook erfolgreich verkauft? Die Touchbar ist ein absolutes Gimmick, kaum mehr als eine Sammlung von Hotkeys, die es sowieso schon auf der Tastatur gibt. Allenfalls für wenig versierte Nutzer nützlich. Da das MacBook hauptsächlich im professionellen Bereich eingesetzt wird, dürfte diese Touchbar kaum jemanden beeindrucken. Und den Aufpreis den Apple dafür verlangt...unvorstellbar dass tatsächlich jemand bereit ist für ein derart mieses Preis-Leistungs-Verhältnis zu zahlen, nur weil es schick verpackt ist. Aber naja, muss ja jeder selbst wissen, wofür er sein Geld hergibt. Ich jedenfalls schaue in erster Line auf den Gegenwert, denn ich für den Kaufpreis erhalte. Und da steht Apple so ziemlich jedem anderen großen Hersteller an. Vielleicht sind sie deshalb auch nur noch auf Platz 5 der Laptop-Hersteller.
 
@FuzzyLogic: Du fragst: "wer sagt denn, dass sich das neue MacBook erfolgreich verkauft?" - Antwort: Phil Schiller hat das vorgestern gesagt: Das neue MacBook Pro ist jetzt schon öfter vorbestellt worden als jedes MacBook jemals zuvor.
 
@Hape49: Ee sagte aber nicht welches und Vorbestellerzahlen machen in der Regel nur einen Bruchteil der Gesamtverkäufe aus. Vorbesteller sind zu 90% Fanboys, die sowieso eine rationale Kaufentscheidung kategorisch ablehnen.
 
@LuckyDuke: Ähm hust Räusper. Das Ding was oben im Video vorgestellt wurde, kam nie auf dem Markt. Deshalb hat es sich da auch nicht durchsetzen können. Genauso wenig wie das MS Courier. Das sind alles konzepte die MS Research vorgestellt hat, damit so ein planloser OEM wie Dell oder HP auch mal was innovatives auf dem Markt bringt. Die kennen aber nur viereckige Kisten in Groß mit externen Monitor oder in Klein mit angedockter Tastatur und Akku. Das hat MS irgendwann gestunken und die haben gesagt, gut dann probieren wir das eben selber. Endergebnis? Richtig erst etwas zögerlich vom Markt angenommen und nur überschlagen sich die Leute beim kaufen derer Produkte. (ausgenommen smartphones, das hat andere Gründe). Und siehe da! Nicht mehr Apple ist innovativster Konzern der Welt sondern das alte staubige Microsoft! Hier sehen wir ein Problem. MS ist hochinnovativ, aber Ihnen fehlte die Vertribsplattform. Während bei Apple noch mit bunten Legosteinen gespielt wird, hat MS die Hololens auf dem Markt geschmissen-> der konkurrenz erst mal einen Schlag sonst wohin verpasst. Apple und Innovativ? Das ist Marketing!
 
Lange vor Microsoft: Apple zeigt schon 2010 einen iMac mit Touch und Flex Base: http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2010/08/the-mother-lode-welcome-to-the-imac-touch.html
Wo ist die News und der große Skandal?
 
@theBlizz: Wo denn? Ich sehe nur Comic Zeichnungen! o.O
 
Und typisch Microsoft: Sie konnten nichts daraus machen.
 
Das ist der Unterschied zwischen Gackern (Microsoft) und Eier legen (Apple). Oder zwischen Wollen und Können …
 
@Hape49: echt gut - der vergleich :)
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