Samsung Electronics: Erstmals seit Jahren weniger Mitarbeiter
Erstmals seit sieben Jahren ist die Zahl der Beschäftigten von Samsung Electronics gesunken. Das geht aus den aktuellsten Daten hervor, die das Unternehmen am Wochenende veröffentlichte. Die Ursachen für den Rückgang sind dabei recht vielfältig.
Zuletzt waren 308.745 Beschäftigte für den weltweit größten Hersteller von Smartphones und Speicherchips tätig. Ein Jahr zuvor waren es noch 325.677 Mitarbeiter, womit die Zahl um 5,2 Prozent zurückgegangen ist. Im Heimatland Südkorea reduzierte man die Belegschaft um 3,8 Prozent auf nun noch 93.204 Beschäftigte, die Auslandsaktivitäten werden von 5,8 Prozent weniger Mitarbeitern gestemmt, hier sind noch 215.541 Personen tätig.
Einer der Schwerpunkte des Rückgangs lag in China, wo Samsung seine Niederlassungen einer umfassenden Restrukturierung unterzogen hat. Hier sind inzwischen 17,5 Prozent weniger Mitarbeiter für den südkoreanischen Konzern tätig - insgesamt sind es noch 37.070. Aber auch in Nord- und Südamerika sank die Belegschaft um 8,5 Prozent auf 25.988 Mitarbeiter. Das hat seine Ursache zum überwiegenden Teil im Verkauf des Drucker-Geschäfts an HP.
Samsung war über viele Jahre hinweg im Grunde stetig gewachsen, da von den drei großen Geschäftsbereichen immerhin zwei immer weiter wuchsen. Lediglich das Geschäft mit Fernsehern lässt sich über die Zeit hinweg bestenfalls als durchwachsen kennzeichnen. Bei Smartphones und Chips ging es hingegen - abgesehen von im Gesamtbild kleineren Rückschlägen - rasant nach oben.
Einer der Schwerpunkte des Rückgangs lag in China, wo Samsung seine Niederlassungen einer umfassenden Restrukturierung unterzogen hat. Hier sind inzwischen 17,5 Prozent weniger Mitarbeiter für den südkoreanischen Konzern tätig - insgesamt sind es noch 37.070. Aber auch in Nord- und Südamerika sank die Belegschaft um 8,5 Prozent auf 25.988 Mitarbeiter. Das hat seine Ursache zum überwiegenden Teil im Verkauf des Drucker-Geschäfts an HP.
Stellenabbau trifft zuerst die Frauen
Von den Entlassungen bei Samsung waren übrigens überproportional Frauen betroffen. Für einen Technik-Konzern ist der weibliche Anteil der Belegschaft mit 44 Prozent noch immer vergleichsweise hoch, doch sank der Anteil im Zuge der letzten Streichungen um 2 Prozentpunkte. Unter den Führungskräften bei Samsung Electronics stieg der Frauenanteil im Jahresvergleich von 12,4 auf 12,7 Prozent, im Top-Management von 4,5 auf 6,3 Prozent.Samsung war über viele Jahre hinweg im Grunde stetig gewachsen, da von den drei großen Geschäftsbereichen immerhin zwei immer weiter wuchsen. Lediglich das Geschäft mit Fernsehern lässt sich über die Zeit hinweg bestenfalls als durchwachsen kennzeichnen. Bei Smartphones und Chips ging es hingegen - abgesehen von im Gesamtbild kleineren Rückschlägen - rasant nach oben.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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