Windows 10: Leak macht OneDrive-Platzhalter schon jetzt nutzbar (Update)
Microsoft hat die Rückkehr der OneDrive Platzhalter unter der Bezeichnung "Files on Demand" vor gut einem Monat bereits für das sogenannte Fall Creators Update von Windows 10 im Herbst angekündigt. Wer mutig ist und eine neue Version des OneDrive-Clients aus einer Drittquelle installiert, kann das langersehnte Feature aber jetzt schon nutzen.
Microsoft-Spezialist und Twitter-Nutzer WalkingCat a.k.a. @h0x0d hat heute mal wieder ganze Arbeit geleistet und ist offenbar in Besitz einer frühen Ausgabe eines aktualisierten OneDrive-Clients gelangt, mit dem "Files on Demand" schon jetzt verwendet werden kann, obwohl Microsoft dies offiziell erst mit einer im Sommer erwarteten neuen Vorabversion von Windows 10 möglich machen will.
Der OneDrive-Client für Windows 10 trägt in der von @h0x0d veröffentlichten Ausgabe die Versionsnummer 17.3.6931.0609 und bietet neben den üblichen Features zur Auslagerung von Dateien auf Microsofts Cloud-Server auch das neue "Files on Demand". Damit werden Dateien auf Wunsch nicht mehr direkt auf dem PC des Nutzers vorgehalten, sondern nur noch bei Bedarf aus dem Internet synchronisiert.
Stattdessen zeigt Files on Demand auf Wunsch nur noch eine Art Platzhalter-Symbol für die jeweilige Datei im Windows-Explorer an, während die Daten aber eigentlich im Web gespeichert bleiben. Will der Nutzer dann auf den Inhalt der jeweiligen Datei zugreifen, werden die Daten bedarfsorientiert von den OneDrive-Servern geholt und geöffnet.
Voraussetzung für die Nutzung des neuen OneDrive-Clients ist neben dem über den File-Hoster Mega erhältlichen Installations-Paket für die Software selbst, dass der Anwender die neueste Windows 10 Insider Preview Build 16215 einsetzt. Das Ganze ist also somit nur für experimentierfreudige Insider-Tester geeignet, auch weil man eigentlich kein Risiko eingehen sollte, indem man den Datenverlust aufgrund von Fehlern der offiziell noch nicht erhältlichen Software riskiert.
Die Bilder in der Galerie stammen neben @h0x0d auch noch von den Twitter-Nutzern @gus3300 und @Photastic, sowie von Winfuture.
Update 13.06.17 18:10 Uhr: Wie @WindowsInsider zwischenzeitlich auf Twitter mitteilte, ist die Funktion jetzt ganz offiziell für alle Insider freigegeben worden:
Der OneDrive-Client für Windows 10 trägt in der von @h0x0d veröffentlichten Ausgabe die Versionsnummer 17.3.6931.0609 und bietet neben den üblichen Features zur Auslagerung von Dateien auf Microsofts Cloud-Server auch das neue "Files on Demand". Damit werden Dateien auf Wunsch nicht mehr direkt auf dem PC des Nutzers vorgehalten, sondern nur noch bei Bedarf aus dem Internet synchronisiert.
Stattdessen zeigt Files on Demand auf Wunsch nur noch eine Art Platzhalter-Symbol für die jeweilige Datei im Windows-Explorer an, während die Daten aber eigentlich im Web gespeichert bleiben. Will der Nutzer dann auf den Inhalt der jeweiligen Datei zugreifen, werden die Daten bedarfsorientiert von den OneDrive-Servern geholt und geöffnet.
Voraussetzung für die Nutzung des neuen OneDrive-Clients ist neben dem über den File-Hoster Mega erhältlichen Installations-Paket für die Software selbst, dass der Anwender die neueste Windows 10 Insider Preview Build 16215 einsetzt. Das Ganze ist also somit nur für experimentierfreudige Insider-Tester geeignet, auch weil man eigentlich kein Risiko eingehen sollte, indem man den Datenverlust aufgrund von Fehlern der offiziell noch nicht erhältlichen Software riskiert.
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