Streitbedingt kein Qualcomm-LTE-Modem, iPhone 8-Netz bleibt langsam

Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 8, iPhone X, Apple iPhone 8 Bildquelle: Benjamin Geskin
Der Streit zwischen Chip-Hersteller Qualcomm und Apple dürfte dem Erfolg des nächsten iPhones bildlich gesprochen ein Bein stellen: Bloomberg greift nun Gerüchte auf, nach denen Apple den Vergleich mit der Konkurrenz im Rennen um die schnellsten Internetverbindungen durch den Qualcomm-Streit verlieren dürfte.
Die eigentlichen Verlierer dabei dürften zwar die Nutzer sein, aber die andauernde Fehde zwischen Qualcomm und Apple wird auch den Erfolg des iPhone 8 schmälern. Schon vor einer Woche berichtete Boy Genius Report, dass man in der Gerüchteküche davon ausgeht, dass Apple mit dem iPhone 8 nicht mehr auf Qualcomm-Technologie, sondern nun auf die LTE-Chips von Intel zurückgreifen wird. Ganz freiwillig ist dieser Wechsel nicht. Zudem erreicht Intel mit den LTE-Chips noch nicht die Gigabit-Geschwindigkeiten, mit denen nun die direkten iPhone-Konkurrenz-Smartphones auftrumpfen können. Das Samsung Galaxy S8 nutzt beispielsweise das X16 LTE-Modem von Qualcomm.


Neue Geschwindigkeiten

Laut Bloomberg bereitet sich die Telekommunikations-Branche in den USA derzeit auf den Wandel vor. Durch die Verbesserungen werden Geschwindigkeiten in den Netzwerken möglich, die jetzt bis zu 100 Mal so schnell sind wie noch vor kurzem. Das iPhone dürfte aber durch den anhaltenden Patentstreit da auf der Strecke bleiben.

Die Intel-Modems sollen verglichen mit den Qualcomm-Modems deutlich schlechter dastehen. Dass Intel noch einen Trumpf in der Hinterhand hat ist unwahrscheinlich. Soweit bekannt ist, arbeitet Intel zwar ebenfalls an einem Gigabit-fähigen Chip, so Bloomberg. Dass dieser aber bis zum Herbst, also zum Start der nächsten iPhone-Generation fertiggestellt sein könnte ist nicht realistisch.

Bloomberg hat eine entsprechende Anfrage an Qualcomm, Apple und Intel versendet. Man wollte wissen, wie der Fahrplan für die schnellen Verbindungen mit dem iPhone ist, hat dazu aber von keinem der Unternehmen eine Rückantwort erhalten.
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