CIA-Leak: Apple-Team liefert erste Ergebnisse seiner Analyse

Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus, Apple iPhone 7 Bildquelle: Alexander Böhm
Als gestern die "Vault 7"-Dokumente geleakt wurden, hat man bei Apple sofort ein Mitarbeiter-Team an die Analyse gesetzt. Als einer der ersten betroffenen Anbieter konnten die Kalifornier daher nun eine erste Einschätzung abgeben, inwiefern die eigenen Nutzer der Spionage durch die CIA ausgesetzt sein können.
Laut den Unterlagen, die auf Wikileaks veröffentlicht wurden, unterhält der US-Geheimdienst CIA eine eigene Hacking-Abteilung, die der NSA recht ähnlich ist. Diese soll über Malware verfügen, mit der sich eine große Bandbreite an Geräten vom Smartphone bis zum Fernseher in Wanzen verwandeln lassen.

Wie ein Vertreter Apples nun gegenüber dem US-Magazin TechCrunch ausführte, bezweifle man nach einer ersten Sichtung der Dokumente, dass die Angriffe gegen die Nutzer von iPhones effizient sind. Die Apple-Geräte spielen für die CIA-Hacker zwar eine wichtige Rolle, doch die Exploits, die in den Unterlagen benannt werden, zielen zum größten Teil auf Sicherheitslücken ab, für die es schon seit einiger Zeit Patches gibt.


Achtet auf Patches!

Allein die Verfügbarkeit von Updates hat im Allgemeinen noch nicht viel zu sagen, denn letztlich kommt es ja darauf an, dass diese auch bei den Nutzern ankommen. Das ist insbesondere bei der Android-Plattform ein riesiges Problem, da hier sehr viele im Einsatz befindliche Geräte keine Patches bekommen, oder die Bereitstellung viel zu spät erfolgt. Der Apple-Sprecher wies hingegen darauf hin, dass die iOS-Systeme so gestaltet sind, dass Sicherheits-Updates schnell in der Praxis ankommen. Rund 80 Prozent der Nutzer seien mit ihrem Betriebssystem derzeit auf dem jeweils neuesten Stand.

Die Analyse des Vault 7-Leaks laufe bei Apple aber intensiv weiter. "Wir werden weiter daran arbeiten, jede zu identifizierende Schwachstelle umgehend zu adressieren", erklärte der Firmensprecher. Die Nutzer sollten daher in den kommenden Tagen besonders darauf achten, aktuelle Updates, die von ihren Geräten angezeigt werden, zügig auch zu installieren.

Grundsätzlich stehen laut der Veröffentlichung alle großen Plattformen im Visier der CIA-Hacker. Apple-Produkte spielen hier aber durchaus eine besondere Rolle - nicht aufgrund ihrer allgemeinen Verbreitung, die bei Android schlichtweg größer ist. Allerdings verwenden die meisten interessanteren Ziele in der Politik und Wirtschaft wesentlich häufiger iPhones als der Durchschnitt über alle Nutzergruppen hinweg.

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