Apples App Store zu restriktiv:
Entwickler zieht wütend seine Apps ab
Unter anderem durch strenge Vorgaben an Entwickler hat Apple dafür gesorgt, dass sein App Store der erfolgreichste der Welt wurde. Wie jetzt ein Entwickler betont, verhindert das restriktive Verhalten aber auch Innovation - Grund genug, seine Apps aus dem Store zu entfernen.
Der Mac App Store: 'Bequem für Kunden, schwierig für Entwickler'
Wie der Entwickler Jon Gotow - seit fast 30 Jahren im Bereich Mac aktiv - des bekannten und alteingesessenen Mac-Entwicklungstudios St. Clair mitteilt, habe das Unternehmen nach langer Überlegung seine beiden Programme aus dem Apple-Software-Laden abgezogen. Demnach achte Apple zwar darauf, dass der Store für Nutzer bequem zu nutzen sei, die Anforderungen der Entwickler würden dabei aber nicht genug Anerkennung erhalten. "Trotz vieler Jahre an konstruktiver Kritik von Entwicklern hat Apple einige der großen Probleme nicht behoben", so Gotow.
Seit Langem wird von Entwicklern unter anderem laute Kritik an den strengen Sandboxing-Vorgaben geübt, lange Wartezeiten bei der Zulassung von Anwendungen und Updates und die fehlende Möglichkeit, Bestandskunden große Updates zum Upgrade-Preis anbieten zu können, gestalten die Situation für Entwickler zusätzlich schwierig, so die Meinung Gotows.
Diese und andere Faktoren haben dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren neben St. Clair auch andere Entwickler aus dem App Store zurückgezogen haben, wie beispielsweise die Erfinder von Coda oder Sketch. Man darf gespannt sein, ob und wie Apple seine Richtlinien in Zukunft weiterentwickelt, sollte der Druck weiter anhalten - aktuell hat der Konzern abseits des Ärgers einiger Entwickler aber kaum Anlass, seine Vorgehensweise zu überdenken.
App Store Probleme
Geht es nach dem reinen Profit, scheint Apple mit seinen App Stores alles richtig gemacht zu haben. Wie heise berichtet, hat sich jetzt aber erneut ein Entwicklungsstudio von der Vertriebsplattform Mac App Store zurückgezogen. Trotz "vieler Jahre an konstruktiver Kritik" sei es dem Konzern nicht gelungen, große Probleme zu beseitigen, was zu dem Entschluss geführt habe, alle Apps aus dem Store des Konzerns zu entfernen.
Der Mac App Store: 'Bequem für Kunden, schwierig für Entwickler'
Wie der Entwickler Jon Gotow - seit fast 30 Jahren im Bereich Mac aktiv - des bekannten und alteingesessenen Mac-Entwicklungstudios St. Clair mitteilt, habe das Unternehmen nach langer Überlegung seine beiden Programme aus dem Apple-Software-Laden abgezogen. Demnach achte Apple zwar darauf, dass der Store für Nutzer bequem zu nutzen sei, die Anforderungen der Entwickler würden dabei aber nicht genug Anerkennung erhalten. "Trotz vieler Jahre an konstruktiver Kritik von Entwicklern hat Apple einige der großen Probleme nicht behoben", so Gotow.
Seit Langem wird von Entwicklern unter anderem laute Kritik an den strengen Sandboxing-Vorgaben geübt, lange Wartezeiten bei der Zulassung von Anwendungen und Updates und die fehlende Möglichkeit, Bestandskunden große Updates zum Upgrade-Preis anbieten zu können, gestalten die Situation für Entwickler zusätzlich schwierig, so die Meinung Gotows.
Sandbox und Kommunikationssperre
Die "App Sandbox" von Apple sorgt seit mehreren Jahren dafür, dass Programme nur sehr beschränkt auf System und Benutzerdaten zugreifen können, und trägt damit zum Schutz des Systems bei. Wie Gotow ausführt, werden durch dieses System aber eine ganze Reihe von interessanten Features und Anwendungsfeldern prinzipiell unterbunden, die man gerne umsetzen würde. Darüber hinaus sei es Entwicklern im Mac App Store nicht möglich, in direkten Kontakt zu Kunden zu treten. "Eine wechselseitige Beziehung zu den Kunden aufzubauen, sei deshalb nur außerhalb von Apples Software-Laden möglich", so Gotow.Diese und andere Faktoren haben dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren neben St. Clair auch andere Entwickler aus dem App Store zurückgezogen haben, wie beispielsweise die Erfinder von Coda oder Sketch. Man darf gespannt sein, ob und wie Apple seine Richtlinien in Zukunft weiterentwickelt, sollte der Druck weiter anhalten - aktuell hat der Konzern abseits des Ärgers einiger Entwickler aber kaum Anlass, seine Vorgehensweise zu überdenken.
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