Wie viel kostet ein iPhone-Hack? Klage verlangt Offenlegung des FBI
Im vergangenen Jahr hat die US-amerikanische Bundespolizei nach dem Attentat von San Bernardino viel Geld dafür bezahlt, ein iPhone, das einem der Täter gehört hat, zu knacken bzw. dieses "hacken" zu lassen. Denn Apple hat sich geweigert, dies zu tun, also musste das FBI sich an Dritte wenden. Nun wollen aber einige wissen, wie viel das FBI tatsächlich bezahlt hat.
Außer Spesen nichts gewesen: So in etwa kann man den "iPhone-Hack" zusammenfassen, für den das Federal Bureau of Investigation viel Geld auf den Tisch hingelegt haben dürfte. Das FBI hat gehofft, dass sich auf dem Smartphone Informationen zu etwaigen Drahtziehern finden lassen - was aber Experten von Anfang an bezweifelt haben, da es sich dabei um ein geschäftlich genutztes iPhone gehandelt hat.
Gefunden hat man aber eben nichts und nun wollen Medien gerichtlich erzwingen, dass das FBI verrät, wie viel man für diese (unnötige) Aktion ausgegeben hat. Laut einem Bericht der BBC wollen Associated Press, Vice Media und der Medienkonzern Gannett (USA Today) wissen, wie viel das alles gekostet hat. Sie argumentieren, dass es "keine angemessene Rechtfertigung" gebe, diese Information weiter zurückzuhalten.
Denn das FBI hat sich über Wochen mit dem kalifornischen Hersteller eine (PR-)Schlacht geliefert und letztlich das Geld auch dafür bezahlt, um am vermeintlich längeren Ast sitzen zu können. Denn Apple hat sich einer gerichtlichen Anordnung widersetzt und argumentiert, man könne das Gerät nicht entsperren und das selbst wenn man es wollte.
Siehe auch: iPhone-Hack hat das FBI mindestens 1,3 Millionen Dollar gekostet
Gefunden hat man aber eben nichts und nun wollen Medien gerichtlich erzwingen, dass das FBI verrät, wie viel man für diese (unnötige) Aktion ausgegeben hat. Laut einem Bericht der BBC wollen Associated Press, Vice Media und der Medienkonzern Gannett (USA Today) wissen, wie viel das alles gekostet hat. Sie argumentieren, dass es "keine angemessene Rechtfertigung" gebe, diese Information weiter zurückzuhalten.
Denn das FBI hat sich über Wochen mit dem kalifornischen Hersteller eine (PR-)Schlacht geliefert und letztlich das Geld auch dafür bezahlt, um am vermeintlich längeren Ast sitzen zu können. Denn Apple hat sich einer gerichtlichen Anordnung widersetzt und argumentiert, man könne das Gerät nicht entsperren und das selbst wenn man es wollte.
US-Steuergelder
Die Medienorganisationen berufen sich aktuell auf ein Gesetz, das die Behörden wie das FBI zu Transparenz verpflichtet (Freedom of Information Act). Man argumentiert außerdem, dass sich die Bundespolizei an Anbieter im Ausland gewandt hat und diese mit US-Steuergeldern finanzierte Technologie nun auch die "digitale Sicherheit von Millionen von Amerikanern" gefährde.Siehe auch: iPhone-Hack hat das FBI mindestens 1,3 Millionen Dollar gekostet
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