Snapdragon X20: Qualcomm macht den X16 jetzt erst richtig rund
Der Chiphersteller Qualcomm hat im Vorfeld des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona sein neuestes Mobilfunkmodul vorgestellt. Der Snapdragon X20 ist weiterhin für den Einsatz in 4G-Netzen ausgelegt und arbeitet hier auf einer verbesserten Grundlage des LTE Advanced Pro-Standards.
Auf der gleichen technischen Basis arbeitet bereits das jetzige Spitzenmodell, der Snapdragon X16. Dieser bringt es auf eine maximale Downstream-Bandbreite von einem Gigabit pro Sekunde - sofern die Netze solche Datendurchsätze überhaupt unterstützen. Mit dem Snapdragon X20 sollen nun sogar Verbindungen mit bis zu 1,2 Gigabit pro Sekunde möglich sein.
Das ist dabei allerdings nur die Spitze des Eisberges. Erreicht wird der hohe maximale Datendurchsatz durch einen wesentlich verbesserten Umgang mit den nutzbaren Frequenzen. Der X20 kann so beispielsweise mit einer fünffachen Carrier Aggregation arbeiten, also eine Kanalbündelung auf fünf verschiedenen Frequenzbändern realisieren. Das ermöglicht die flexible Verwendung von über tausend Frequenzvariationen, wodurch wesentlich einfacher jeweils die qualitativ besten Verbindungen genutzt werden können.
Hinsichtlich der weitergehenden Features entspricht das neue Funkmodem im Wesentlichen dem Vorgänger. Neu hinzu kommt Dual SIM Dual VoLTE (DSDV), durch das auch die zweite SIM-Karte in einem Smartphone Sprachtelefonate über LTE lenken kann. Bisher muss diese stets noch auf 2G oder 3G setzen. Es ist davon auszugehen, dass eine beginnende Verbreitung von DSDV dazu führen wird, dass die Netzbetreiber beschleunigt ihre 2G-Infrastrukturen abbauen und nur noch 3G als Fallback vorhalten.
Aktuell ist noch unklar, wann der X20 in der Praxis ankommen wird. Beim neuesten Smartphone-SoC Snapdragon 835 setzt man noch auf den X16 - und dieser Chip ist noch nicht einmal richtig im Markt angekommen.
Das ist dabei allerdings nur die Spitze des Eisberges. Erreicht wird der hohe maximale Datendurchsatz durch einen wesentlich verbesserten Umgang mit den nutzbaren Frequenzen. Der X20 kann so beispielsweise mit einer fünffachen Carrier Aggregation arbeiten, also eine Kanalbündelung auf fünf verschiedenen Frequenzbändern realisieren. Das ermöglicht die flexible Verwendung von über tausend Frequenzvariationen, wodurch wesentlich einfacher jeweils die qualitativ besten Verbindungen genutzt werden können.
Voice over LTE auch bei zweiter SIM
Im Upstream fährt das Funkmodem etwas weniger Ressourcen auf. Trotzdem bringt man es hier immer noch auf einen maximalen Durchsatz von bis zu 150 Megabit pro Sekunde, was aber in etwa auch dem Maximum des X16 entspricht.Hinsichtlich der weitergehenden Features entspricht das neue Funkmodem im Wesentlichen dem Vorgänger. Neu hinzu kommt Dual SIM Dual VoLTE (DSDV), durch das auch die zweite SIM-Karte in einem Smartphone Sprachtelefonate über LTE lenken kann. Bisher muss diese stets noch auf 2G oder 3G setzen. Es ist davon auszugehen, dass eine beginnende Verbreitung von DSDV dazu führen wird, dass die Netzbetreiber beschleunigt ihre 2G-Infrastrukturen abbauen und nur noch 3G als Fallback vorhalten.
Aktuell ist noch unklar, wann der X20 in der Praxis ankommen wird. Beim neuesten Smartphone-SoC Snapdragon 835 setzt man noch auf den X16 - und dieser Chip ist noch nicht einmal richtig im Markt angekommen.
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