Spotify: "Piraten anzuziehen, war und ist eines unserer Hauptziele"
Der Musikstreaming-Dienst Spotify ist und bleibt die wahrscheinlich wichtigste Waffe der Musikindustrie im Kampf gegen Piraterie. Und das ist auch dem schwedischen Unternehmen bewusst: Denn der Chefjurist von Spotify, Horacio Gutierrez, sagte, dass man von Anfang an explizit diese Zielgruppe anvisiert hat.
Die Musikindustrie ist im Fall von Spotify etwas in der Zwickmühle: Denn man hätte am liebsten, dass die Leute CDs kaufen oder für Downloads direkt bezahlen (weil das mehr Geld abwirft). Gleichzeitig kann man aber nicht ansatzweise leugnen, dass Spotify und die kostenlose bzw. werbefinanzierte Schiene der Schweden das Problem mit Piraterie signifikant entschärft hat.
Der Streaming-Dienst, der mittlerweile etwa 100 Millionen Nutzer hat, ist schlichtweg ein bequemerer und vor allem gefahrloserer Weg als das Herunterladen illegaler Dateien aus dem Netz. Spotify hat auch schon in Vergangenheit alles andere als geleugnet, dass man eine legale Alternative für Musik(-Piraten) sein will.
Das sei noch vor dem Start des Dienstes die wohl signifikanteste Triebfeder von Spotify gewesen und ist seither "ein Teil der DNS des Unternehmens", so Gutierrez. Wie TorrentFreak schreibt, haben auch die Betreiber von Piraterie-Seiten sofort das Potenzial von Spotify erkannt, da man dort unkompliziert "vollständig lizenzierte Online-Musik und eine legale Alternative für Piraterie " (Gutierrez) bekommen konnte. So wurde Spotify bereits wenige Monate nach Start auf den Filesharing-Seiten gefeiert, ein Nutzer sagte etwa auf What.cd voraus: "Ganz ehrlich, das wird riesig werden."
Laut Gutierrez ist der Schlüssel zum Erfolg das Freemium-Modell, denn dieses sei in der Lage, Piraten anzulocken, aus denen wiederum zahlende (Premium-)Kunden werden können. Bester Beweis dafür sei, so der Jurist, dass die Musikindustrie nach 15 Jahren mit Verlusten seit kurzem wieder schwarze Zahlen schreibt - und das habe man in erster Linie dem Musikstreaming zu verdanken.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client
Der Streaming-Dienst, der mittlerweile etwa 100 Millionen Nutzer hat, ist schlichtweg ein bequemerer und vor allem gefahrloserer Weg als das Herunterladen illegaler Dateien aus dem Netz. Spotify hat auch schon in Vergangenheit alles andere als geleugnet, dass man eine legale Alternative für Musik(-Piraten) sein will.
"Liegt in unseren Genen"
Diesen Standpunkt unterstrich nun auch Horacio Gutierrez, General Counsel bei Spotify, in einem Interview mit The Journal on Sports and Entertainment Law (via TorrentFreak). Laut dem Chefjuristen der Plattform wollte man von Anfang an "eine der größten Fragen ansprechen, die sich die gesamte Musikindustrie gestellt hat: Wie kann man Online-Piraterie von Musik (am besten) bekämpfen."Das sei noch vor dem Start des Dienstes die wohl signifikanteste Triebfeder von Spotify gewesen und ist seither "ein Teil der DNS des Unternehmens", so Gutierrez. Wie TorrentFreak schreibt, haben auch die Betreiber von Piraterie-Seiten sofort das Potenzial von Spotify erkannt, da man dort unkompliziert "vollständig lizenzierte Online-Musik und eine legale Alternative für Piraterie " (Gutierrez) bekommen konnte. So wurde Spotify bereits wenige Monate nach Start auf den Filesharing-Seiten gefeiert, ein Nutzer sagte etwa auf What.cd voraus: "Ganz ehrlich, das wird riesig werden."
Laut Gutierrez ist der Schlüssel zum Erfolg das Freemium-Modell, denn dieses sei in der Lage, Piraten anzulocken, aus denen wiederum zahlende (Premium-)Kunden werden können. Bester Beweis dafür sei, so der Jurist, dass die Musikindustrie nach 15 Jahren mit Verlusten seit kurzem wieder schwarze Zahlen schreibt - und das habe man in erster Linie dem Musikstreaming zu verdanken.
Download Spotify - Musik-Streaming-Client
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Aktuelle Filesharing-Downloads
Videos zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Beta bereitet mehrere FritzBoxen & Repeater auf FritzOS 8.50 vor
- Neuer Apple TV 4K zeigt sich erstmals - Bild angeblich direkt von Apple
- F-Droid 2.0: FOSS-App-Store für Android wird komplett überarbeitet
- Widgets selbst bauen: Google startet eine neue Android-App
- Rückruf bei VW, Audi & Seat: Lenkung bei 3 Mio. Pkw kann ausfallen
- Kampf um KI-Talente: Amazon will ehemalige Mitarbeiter zurückholen
- Starker Deal im O2-Netz: 25 GB Flatrate für 6,99€ + 3 Freimonate
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Photoprism kommt mit interessanten Verbesserungen
d-hubs - Gestern 20:44 Uhr -
Der Norden prescht vor
d-hubs - Gestern 10:43 Uhr -
#WordCamp Europe '27 vom 27. bis 29. Mai 2027
d-hubs - Vorgestern 19:22 Uhr -
das WordPress-Team hat vor knapp 2 Stunden WordPress 7.1.2 veröffentli
d-hubs - 22.09. 18:53 Uhr -
die Libreoffice-community hat dem Office-Paket
d-hubs - 22.09. 15:56 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen