Spotify: Einige Alben gibt es demnächst nur noch für Bezahl-Nutzer

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Die werbefinanzierte Schiene des Musik-Streaming hatte bisher keine Auswirkungen auf das Musikangebot selbst, Nutzer ohne Premium-Abo müssen also nur mit Werbung zwischen den Songs leben. In Bezug auf die Auswahl der Alben gibt es derzeit aber keine Einschränkungen. Doch das wird sich wohl ändern.
Spotify ist zwar bei Nutzern überaus beliebt, bei Künstlern und Plattenfirmen hingegen weniger. Denn diese beklagen immer wieder, dass Spotify letztlich zu wenig zahlt. Aufgrund der Popularität des schwedischen Streaming-Pioniers können sich aber auch die wenigsten erlauben, Spotify links liegen zu lassen.

Im Zuge aktueller Lizenz-Neuverhandlungen mit den Plattenfirmen musste sich Spotify nun aber zu Eingeständnissen bereiterklären, berichtet The Verge. Das Unternehmen soll sich demnach bereit erklärt haben, einige Alben nur noch für Kunden der Bezahlschiene anzubieten. Welche Künstler und Alben das sein werden und vor allem wie viele, ist derzeit nicht bekannt.


Es geht ums Geld

Hintergrund ist sicherlich der Wunsch der Musikindustrie nach mehr Geld: Denn vermutlich ist die Bereitstellung bestimmter Alben für Premium-Abonnenten auch mit höheren Tantiemen verbunden.

Zuletzt hat es im Streaming-Geschäft immer wieder Exklusivdeals gegeben, vor allem die Spotify-Konkurrenten Apple Music und Tidal haben versucht, mit exklusiven Musikinhalten den Schweden zuzusetzen. Bisher hat sich Spotify diesem Trend verweigert und ist auch nicht nach dem öffentlichen Streit mit Superstar Taylor Swift von diesem Standpunkt abgewichen.

Die Schweden haben immer wieder betont, dass man solche Exklusivvereinbarungen für keine gute Idee hält, da diese "schlecht für die Künstler, Konsumenten und die ganze Industrie" seien. Nun aber muss man sich wohl dem Druck beugen. Ob sich die Plattenfirmen damit einen Gefallen tun, wird sich wohl erst zeigen. Denn natürlich kann eine strikte Zwei-Klassen-Gesellschaft dazu führen, dass einige Nutzer wieder zu "alter Gewohnheit" zurückkehren: den illegalen Downloads.

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