Microsoft: Beim Thema Mobile werden die Aktionäre emotional

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Jahreshauptversammlungen, bei der die Aktionäre eines Unternehmens zusammenkommen und Entscheidungen treffen, sind in der Regel eher recht langweilige, formale Veranstaltungen. Doch als die Besitzer Microsofts sich nun trafen, kamen doch einige Emotionen hoch - der Grund ist die Smartphone-Strategie.
Konzernchef Satya Nadella musste sich gegenüber mehreren Anlegern rechtfertigen, die mit ihren Windows-Smartphones am Mikrofon standen, berichtete das US-Magazin GeekWire. Sie besitzen die Geräte auch als Zeichen der Verbundenheit mit dem Unternehmen, in das sie ihr Geld investiert haben - und sind ebenso verunsichert über die weitere Entwicklung wie andere Freunde der Windows Mobile-Plattform. Darüber hinaus ist es für sie natürlich auch eine Frage des Umgangs mit ihrem Geld, was Microsoft aus der 7-Milliarden-Dollar-Übernahme von Nokia macht.

Der langjährige Microsoft-Aktionär Dana Vance zeigte sich beispielsweise verwundert, dass er per E-Mail über die neue Microsoft Pix-App informiert wurde, die es für sein Windows-Smartphone überhaupt nicht geben wird - sondern nur für Android und iOS. Das gilt auch für einige andere Anwendungen.


Nadella begründete dies damit, dass man bei Microsoft die Entwicklung eigener Geräte und der Software-Anwendungen durchaus ein Stück weit getrennt halten müsse. "Das ist meiner Ansicht nach nötig, um es dem Nutzer zu ermöglichen, das beste aus unseren Innovationen herauszuholen", sagte er. Das bedeutet im Kern, dass man sich sehr dessen bewusst ist, dass die eigenen Geräte nur einen minimalen Marktanteil haben und man vor allem die großen Plattformen bedienen muss, um in dem dynamischen Mobile-Markt nicht unterzugehen. Ob das nun aber Benutzer von Microsoft-Smartphones befriedigt, die gern eine App des gleichen Unternehmens hätten, diese aber nicht bekommen, ist fraglich.

Recht emotional ging auch ein anderer Anleger auf das Thema ein, der davon berichtete, dass er 18 Stunden am Tag sein Windows-Smartphone benutzt und nun vernommen haben will, dass Microsoft sich ein gutes Stück aus dem Mobile-Markt herauszieht. Dieser warf die Frage auf, ob es überhaupt eine klare Mobile-Strategie gebe.

Nadella versuchte diesen zu beruhigen und erklärte, dass man keinesfalls vom Fokus auf mobile Geräte abrücke. Wie schon gegenüber dem vorherigen Redner erklärte der Microsoft-Chef aber mantraartig, dass man die Sache eben differenziert betrachten müsse. Bei Windows-Smartphones setze man auf die Fähigkeiten der Mobiltelefone, wie ein PC zu funktionieren - also etwa Continuum und eine umfangreiche Anpassbarkeit. Dies interessiert aber eben vor allem die Zielgruppe der Business-Nutzer. Auf diese will sich Microsoft ohnehin konzentrieren, da man im Massenmarkt im Grunde keine Chance gegen Android hat, wie sich in den letzten Jahren ziemlich klar zeigte.

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