Lenovo könnte vor Übernahme von Samsungs PC-Geschäft stehen
Samsung ist zwar mit seinen PCs noch in den USA und vielen asiatischen Märkten vertreten, in Europa hat man sich aber schon vor Jahren zurückgezogen und Konkurrenten wie Lenovo das Feld überlassen. Jetzt soll Marktführer Lenovo angeblich sogar über einen Kauf von Samsungs PC-Sparte verhandeln.
Wie das koreanische Magazin The Investor unter Berufung auf eine Meldung des nur in der Landessprache verfügbaren Blogs The Bell berichtet, haben Samsung und Lenovo jüngst Verhandlungen rund um eine Übernahme des PC-Geschäfts des koreanischen Elektronikgiganten durch den chinesischen Computerkonzern aufgenommen.
Konkret haben die Parteien jeweils Anwaltsbüros mit den Gesprächen beauftragt, die nun beratend tätig sein sollen, heißt es. Während Lenovo sich durch die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer vertreten lässt, setzt Samsung auf die Unterstützung der Kanzlei Paul Hastings. Details zu den Verhandlungen und wie weit sie vorangeschritten sind, wurden bisher noch nicht bekannt.
Siehe auch: Samsungs ArtPC Pulse: Mac Pro mit Licht, Ton und Windows 10
Angeblich laufen die Gespräche schon seit Monaten, ohne dass bisher große Fortschritte erzielt wurden. Angeblich könnte Lenovo letztlich mehr als eine Billion Won für Samsungs PC-Sparte zahlen, was umgerechnet gut 800 Millionen Euro entspricht. Damit könnte das Unternehmen seine Präsenz in Märkten ausbauen, in denen Samsungs PC-Vertrieb trotz aller Schwierigkeiten noch immer läuft, wobei natürlich gerade Südkorea und die USA eine Rolle spielen dürften.
Wie es wirtschaftlich um Samsungs Abteilung für Personal Computer bestellt ist, ist aktuell nicht bekannt, da die Koreaner in ihren Geschäftsberichten keine Angaben über Verkaufszahlen oder Umsätze zu diesem Bereich des Unternehmens veröffentlichen. Samsung verkauft primär Notebooks, hat aber auch einige Desktop-Systeme im Programm und stellte mit dem Samsung ArtPC Pulse erst kürzlich einen neuen Design-Rechner mit Windows 10 vor.
Samsung befindet sich weiter in einer Phase der Umstrukturierung, denn erst im September hatte man den Verkauf der hauseigenen Druckersparte an den US-Konzern HP für rund eine Milliarde Dollar bekanntgegeben. Das Unternehmen versucht offenbar, sich verstärkt auf einträgliche Geschäftsbereiche zu konzentrieren, zu denen normalerweise vor allem der Vertrieb von Smartphones gehört.
Konkret haben die Parteien jeweils Anwaltsbüros mit den Gesprächen beauftragt, die nun beratend tätig sein sollen, heißt es. Während Lenovo sich durch die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer vertreten lässt, setzt Samsung auf die Unterstützung der Kanzlei Paul Hastings. Details zu den Verhandlungen und wie weit sie vorangeschritten sind, wurden bisher noch nicht bekannt.
Siehe auch: Samsungs ArtPC Pulse: Mac Pro mit Licht, Ton und Windows 10
Angeblich laufen die Gespräche schon seit Monaten, ohne dass bisher große Fortschritte erzielt wurden. Angeblich könnte Lenovo letztlich mehr als eine Billion Won für Samsungs PC-Sparte zahlen, was umgerechnet gut 800 Millionen Euro entspricht. Damit könnte das Unternehmen seine Präsenz in Märkten ausbauen, in denen Samsungs PC-Vertrieb trotz aller Schwierigkeiten noch immer läuft, wobei natürlich gerade Südkorea und die USA eine Rolle spielen dürften.
Wie es wirtschaftlich um Samsungs Abteilung für Personal Computer bestellt ist, ist aktuell nicht bekannt, da die Koreaner in ihren Geschäftsberichten keine Angaben über Verkaufszahlen oder Umsätze zu diesem Bereich des Unternehmens veröffentlichen. Samsung verkauft primär Notebooks, hat aber auch einige Desktop-Systeme im Programm und stellte mit dem Samsung ArtPC Pulse erst kürzlich einen neuen Design-Rechner mit Windows 10 vor.
Samsung befindet sich weiter in einer Phase der Umstrukturierung, denn erst im September hatte man den Verkauf der hauseigenen Druckersparte an den US-Konzern HP für rund eine Milliarde Dollar bekanntgegeben. Das Unternehmen versucht offenbar, sich verstärkt auf einträgliche Geschäftsbereiche zu konzentrieren, zu denen normalerweise vor allem der Vertrieb von Smartphones gehört.
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