Letzte Salbung für "den guten alten Blackberry" mit Hardware-Keyboard
Der kanadische Smartphone-Hersteller BlackBerry hat zugesichert, dass man trotz der angekündigten Auslagerung der Hardware-Entwicklung noch einmal ein letztes, aus eigenem Hause stammendes Smartphone mit Hardware-Tastatur auf den Markt bringen wird. Man habe es den Kunden schließlich versprochen, so Firmenchef John Chen.
Im Interview mit dem US-Wirtschaftssender Bloomberg sagte Chen, dass man an dem Plan festhalte, noch einmal ein BlackBerry-Smartphone mit physischem Keyboard einzuführen. Zwar werde tatsächlich darauf gesetzt, die Fertigung von künftigen Blackberry-Geräten von externen Partnern vornehmen zu lassen, doch das geplante Tastatur-Smartphone komme wie geplant auf den Markt.
So soll das Blackberry 'Mercury' laut einem Leak von BlackberryItalia aussehen
Wann es soweit sein soll, ließ Chen natürlich aus Geheimhaltungsgründen offen, er deutete aber an, dass es "bald" soweit sein werde. Auch künftig werde Blackberry außerdem Einfluss auf Ausstattung und Design von Geräten nehmen, die sein Firmenlogo tragen sollen, so Chen. Die Annahme, dass man den Namen nun an andere Hersteller lizenziere, sei daher nicht ganz richtig. Erste Ergebnisse für die geänderte Strategie der Kanadier befinden sich mit den von Alcatel gefertigten und auch auf Geräten von Alcatel basierenden jüngsten Blackberry-Modellen DTEK50 und DTEK60 bereits im Handel.
Bei dem von Chen angekündigten Smartphone mit Hardware-Tastatur wird es sich aller Voraussicht nach um das bisher unter dem Codenamen "Mercury" entwickelte Blackberry-Modell BBB100-x handeln. Das Gerät war vor kurzem in Benchmark-Datenbanken aufgetaucht und soll unterhalb des Touchscreens auf der Front auch noch die typische Blackberry-Tastatur aufweisen.
Unter der Haube steckt hier ein aktueller Octacore-SoC vom Typ Qualcomm Snapdragon 625, der mit bis zu 2,0 Gigahertz arbeitet und mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird. Das Gerät hat aller Wahrscheinlichkeit ein Display im 3:2-Format, das mit der ungewöhnlichen Auflösung von 1620x1080 Pixeln arbeitet. Die Kameras lösen wohl jeweils mit 12 Megapixeln auf der Rückseite und acht MP auf der Front auf. Als Betriebssystem läuft Android.
So soll das Blackberry 'Mercury' laut einem Leak von BlackberryItalia aussehen
Wann es soweit sein soll, ließ Chen natürlich aus Geheimhaltungsgründen offen, er deutete aber an, dass es "bald" soweit sein werde. Auch künftig werde Blackberry außerdem Einfluss auf Ausstattung und Design von Geräten nehmen, die sein Firmenlogo tragen sollen, so Chen. Die Annahme, dass man den Namen nun an andere Hersteller lizenziere, sei daher nicht ganz richtig. Erste Ergebnisse für die geänderte Strategie der Kanadier befinden sich mit den von Alcatel gefertigten und auch auf Geräten von Alcatel basierenden jüngsten Blackberry-Modellen DTEK50 und DTEK60 bereits im Handel.
Bei dem von Chen angekündigten Smartphone mit Hardware-Tastatur wird es sich aller Voraussicht nach um das bisher unter dem Codenamen "Mercury" entwickelte Blackberry-Modell BBB100-x handeln. Das Gerät war vor kurzem in Benchmark-Datenbanken aufgetaucht und soll unterhalb des Touchscreens auf der Front auch noch die typische Blackberry-Tastatur aufweisen.
Unter der Haube steckt hier ein aktueller Octacore-SoC vom Typ Qualcomm Snapdragon 625, der mit bis zu 2,0 Gigahertz arbeitet und mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 GB internem Flash-Speicher kombiniert wird. Das Gerät hat aller Wahrscheinlichkeit ein Display im 3:2-Format, das mit der ungewöhnlichen Auflösung von 1620x1080 Pixeln arbeitet. Die Kameras lösen wohl jeweils mit 12 Megapixeln auf der Rückseite und acht MP auf der Front auf. Als Betriebssystem läuft Android.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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