Microsofts Surface-Stylus könnte künftig per Induktion geladen werden
Microsoft setzt seit seiner Surface-Reihe voll und ganz auf die Bedienung per Touch bzw. Stylus. Das Redmonder Unternehmen bevorzugt aktive Stifte, derartige Geräte haben allerdings einen "Nachteil": Sie benötigen Strom. Diesen liefert derzeit eine kleine Batterie. Doch laut einem Patent will der Konzern künftig auf ein USB-gestütztes induktives Ladesystem setzen.
Microsofts Surface-Tablets sind voll und ganz auf Touch-Funktionalitäten ausgerichtet. Wie erwähnt spielt der Surface Pen eine wichtige Rolle, auch das Betriebssystem Windows 10 wird im Zusammenhang mit Windows Ink immer weiter in diese Richtung ausgebaut.
Der Surface Pen ist eine aktive Variante dieser Art der Bedienung, da dies die Genauigkeit verbessert und auch Funktionen wie Buttons und Schwebe-Interaktion ermöglicht. Ein solcher Stift braucht aber eben Energie, diese liefert derzeit eine winzige AAAA-Batterie im Inneren. Nachteil ist hier natürlich: Diese ist nach etwa einem Jahr leer und muss getauscht werden.
Die Patent-Skizze zeigt gut, wie das induktive Ladesystem funktionieren soll
Auch muss der Stift am Surface irgendwie befestigt werden. Da für eine Einschiebe-Lösung wie beim Galaxy Note von Samsung kein Platz ist, wird der Microsoft-Stylus derzeit meist per Surface Loop, einer längeren Schleife aus Stoff, am Gerät befestigt.
Für eine volle Ladung soll das Systems zwischen einer halben und einer ganzen Stunde benötigen, der Microsoft-Stylus hat bei dieser Lösung einen kleinen Akku integriert. Ein Patentantrag ist natürlich keine Garantie, dass das tatsächlich umgesetzt wird. Die Idee ist aber recht naheliegend, weshalb es durchaus möglich oder sogar wahrscheinlich ist, dass es das tatsächlich mal geben könnte - ob als neuer Surface-Standard oder als optionales Zubehör, darüber kann man aber nur spekulieren.
Der Surface Pen ist eine aktive Variante dieser Art der Bedienung, da dies die Genauigkeit verbessert und auch Funktionen wie Buttons und Schwebe-Interaktion ermöglicht. Ein solcher Stift braucht aber eben Energie, diese liefert derzeit eine winzige AAAA-Batterie im Inneren. Nachteil ist hier natürlich: Diese ist nach etwa einem Jahr leer und muss getauscht werden.
Die Patent-Skizze zeigt gut, wie das induktive Ladesystem funktionieren soll
Auch muss der Stift am Surface irgendwie befestigt werden. Da für eine Einschiebe-Lösung wie beim Galaxy Note von Samsung kein Platz ist, wird der Microsoft-Stylus derzeit meist per Surface Loop, einer längeren Schleife aus Stoff, am Gerät befestigt.
Patentantrag
Ein Microsoft-Patent (via MSPowerUser) mit dem Titel "Inductive Peripheral Retention Device" könnte nun beide Lösungen optimieren: Dabei handelt es sich um ein Surface Pen Loop aus Metall und Kunststoff, der in einen freien USB-Port gesteckt wird. Das kleine Zubehör hat auf der Innenseite einen Metallring, der per Induktion einen aktiven Surface Pen auflädt, wenn dieser in die Vorrichtung eingeschoben wird.Für eine volle Ladung soll das Systems zwischen einer halben und einer ganzen Stunde benötigen, der Microsoft-Stylus hat bei dieser Lösung einen kleinen Akku integriert. Ein Patentantrag ist natürlich keine Garantie, dass das tatsächlich umgesetzt wird. Die Idee ist aber recht naheliegend, weshalb es durchaus möglich oder sogar wahrscheinlich ist, dass es das tatsächlich mal geben könnte - ob als neuer Surface-Standard oder als optionales Zubehör, darüber kann man aber nur spekulieren.
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