Whatsapp-Praktiken: Jetzt starten EU-Datenschützer Untersuchung

App, Logo, Messenger, whatsapp Bildquelle: WhatsApp
Nachdem WhatsApp in Deutschland wegen der Änderung seiner Datenschutzbestimmungen mit einer Klage rechnen muss, werden jetzt auch die Datenschutzbeauftragten der EU aktiv. Diese kritisieren die Praktiken des Unternehmens scharf und kündigten eine Untersuchung an.

So geht das einfach nicht

Die sogenannte Artikel-29-Datenschutzgruppe hat in einem offenen Brief scharfe Kritik an WhatsApp geübt und angekündigt, dass man eine umfassende Untersuchung der aktuellen Praktiken des Konzerns einleiten wird. Anlass ist die auch in Deutschland sehr umstrittene Änderung der Datenschutzbestimmungen, die Ende August dieses Jahres vorgenommen wurden. Diese erlauben es dem Konzern Nutzerinformationen mit dem Mutterkonzern Facebook zu teilen. Man habe das Unternehmen dazu aufgefordert, alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die eine Überprüfung durch die Kontrollbehörden nicht nur ermöglichen, sondern möglichst leicht machen.


In dem offiziellen Schreiben der EU-Datenschutzgruppe an die Führungsspitze von WhatsApp werden schwere Vorwürfe gegen den Konzern erhoben. Dabei geht es aber nicht alleine um die Tatsache, dass das Unternehmen entgegen früherer Aussagen jetzt doch Daten an Facebook weitergibt. Darüber hinaus habe die fast beiläufige Art, wie WhatsApp seine Nutzer über die geänderten Geschäfts- und Datenschutzbedingungen informiert habe, bei den Datenschützern schwere Bedenken im Bezug auf den Umgang des Unternehmens mit der Privatheit der Nutzer geweckt.

Zu guter Letzt sei das Verhalten von WhatsApp beim Einholen der erforderlichen Einwilligung der Anwender in dieser Form nicht zu akzeptieren. Da der Konzern die Einverständniserklärung der Nutzer nur über eine reine Opt-out-Option eingeholt habe, sei es diesen im Prinzip gar nicht möglich gewesen, ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung auszuüben und einen echten Überblick über die Folgen dieser Einwilligung zu erhalten.

Genaue Analyse folgt

Im nächsten Schritt will die EU-Aufsichtsstelle genau überprüfen, welche Inhalte von WhatsApp aus welchen Quellen gewonnen und dann an Dritte weitergegeben werden. In einer speziellen Arbeitsgruppe sollen dann die Ergebnisse dieser Untersuchung analysiert und die nötigen Schritte zur Einhaltung der Schutzregeln eingeleitet werden. Neben einem zu erwartenden Verfahren in Deutschland könnte damit auf WhatsApp auch auf EU-Ebene weiterer Ärger zurollen.

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