Microsoft-Gründer Bill Gates lobt die deutsche Flüchtlingspolitik

Microsoft, Ceo, Bill Gates Bildquelle: Microsoft
In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" plaudert Microsoft-Gründer über die Zukunftspläne für seine Stiftung, sein Vermögen, über Spenden und die deutsche Flüchtlingspolitik. Zudem bekennt er, wie irritiert er über seine Landleute ist, die Donald Trump nachlaufen.
Bill Gates will nicht mehr der reichste Mann der Welt sein, titelt die FAZ nach einem kurzen Gespräch mit dem Multi-Milliardär. Bekannt ist das schon seit langem: Gates will einen Großteil seines Vermögens in die von ihm mit seiner Frau gegründete Bill & Melinda Gates Foundation überführen und so sein Vermögen für gute Zwecke einsetzen. "Ich werde auf der Forbes-Liste zurückfallen, und das ist auch kein Problem. So lange wie ich sollte da ohnehin niemand draufstehen", erklärte er gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".


"Ich rutsche ab"

Damit kündigt Gates nun indirekt an, dass er in der Forbes-Liste der reichsten Menschen weltweit "abrutschen werde" - und rückt damit den Zeitpunkt seines Vermögentransfers in eine absehbare Zukunft. Das US-Magazin "Forbes" bezifferte das Vermögen von Gates zuletzt auf über 82 Milliarden US-Dollar (knapp 75,5 Milliarden Euro).

Mit der Bill & Melinda Gates Foundation haben sich die Gates dabei seit Jahren der Wohltätigkeit verschrieben und sammeln weltweit Gelder für ihre Projekte ein. So sprach er unter anderem vor einigen Jahren auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel vor. Ihr hatte Gates vor drei Jahren sogar noch einmal das Versprechen abgerungen, dass sie sich für eine Anhebung des Budgets für die Entwicklungshilfe einsetzen werde. Vor einigen Jahren hatte man dafür eine Zielvereinbarung geschlossen, und wollte die Summe von 0,4 Prozent auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben. Bisher ist das aber noch nicht geschehen, und so erinnert Gates nun die Kanzlerin in dem FAZ-Interview noch einmal daran.

Mehr dazu: Bill Gates diese Woche zu Gast bei Kanzlerin Merkel

Gates fand aber auch einige lobende Worte für Angela Merkel. Die deutsche Flüchtlingspolitik sei einfach nur "beispielhaft", diese großzügige Haltung könne auf längere Sicht gesehen nur positiv für das Land sein.

Donald Trump

Angesprochen auf den US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gab sich Bill Gates im FAZ-Interview zurückhaltend. Allerdings sei er doch bestürzt, wie sehr ein Teil der US-Bevölkerung auf die Mentalität von Trump anspringt, seine Art toleriert und seine Ansichten für richtig hält.

Er habe Trump bisher nicht kennengelernt und Trump sei bislang nicht der Initiative Giving Pledge beigetreten. Mit Giving Pledge wollen Gates und sein Mitstreiter Warren Buffet andere Milliardäre dazu verpflichten, die Hälfte ihres Vermögens zu spenden.

Das komplette Interview mit Bill Gates wird morgen, 27. Oktober, in der FAZ erscheinen.

Siehe auch: Forbes Milliardäre: Bill Gates Nr. 1, Bezos & Zuckerberg neu in Top 10

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