US-Behörde zahlt 12 Mio. Dollar für 'unnutzbares' Microsoft Exchange

Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein Bildquelle: funkwood / deviantart
Ausgerechnet die US-Steuerbehörde IRS steht jetzt wegen Steuergeldverschwendung am Pranger. In einem Report heißt es jetzt, die Behörde hätte bei Microsoft insgesamt 12 Millionen US-Dollar ausgegeben, um ihr veraltetes E-Mail-System zu ersetzen. Problem ist nur: Sie können die Microsoft-Lösung nicht nutzen.
Eine Kombination aus Microsoft Office 365 Plus und Microsoft Exchange Online sollte es sein, um das veraltete E-Mail-System bei der IRS zu ersetzen. Das bisher verwendete Programm kann laut der Newsseite Accounting Today nur noch bis Ende Dezember dieses Jahres genutzt werden, dann läuft der Support aus. Schon jetzt erfülle das System allerdings nicht die für eine Behörde nötigen Standards, wie zum Beispiel eine Archivierung. Zudem gäbe es immer wieder Ausfälle, die nur zu Mehrarbeit für die Behörde resultierten.

Ungeprüft gekauft

Als Ausweg entschied man sich für Microsoft. Man bestellte, kaufte und... nutzte nicht. Das zunächst für zwei Jahre vertraglich vereinbarte Paket konnte von der Behörde nicht eingesetzt werden, da man im Vorfeld versäumt hatte, alle Voraussetzungen genauestens zu prüfen. Schließlich sei die Migration nicht möglich gewesen und man hätte auch mit der neuen Lösung wichtige Sicherheits- beziehungsweise Behördenvorgaben nicht erfüllen können, heißt es in dem Bericht von Accounting Today. Hätte man vorab auch nur ein wenig geschaut, hätte klar sein müssen, dass die Durchführbarkeit dieses Upgrades nicht gegeben sein konnte, heißt es weiter.

Für den Zeitraum von Juni 2014 bis Juni 2016 habe die Bundessteuerbehörde der Vereinigten Staaten somit 12 Millionen US-Dollar für nichts und wieder nichts gezahlt und stehe nun vor einem großen Problem, denn die Zeit drängt. Wie weit man nun aber vielleicht doch schon bei einer neuen Lösung ist, geht aus dem Report nicht hervor.

Die IT-Infrastruktur des IRS ist kaputtgespart worden, heißt es. In der Zeit des Präsidentschaftswahlkampfs sind das sicherlich keine guten Nachrichten.

Siehe auch: US-Steuerbehörde IRS klagt Microsoft und Ex-CEO Ballmer an Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein funkwood / deviantart
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