US-Behörde zahlt 12 Mio. Dollar für 'unnutzbares' Microsoft Exchange

Ausgerechnet die US-Steuerbehörde IRS steht jetzt wegen Steuergeldverschwendung am Pranger. In einem Report heißt es jetzt, die Behörde hätte bei Microsoft insgesamt 12 Millionen US-Dollar ausgegeben, um ihr veraltetes E-Mail-System zu ersetzen. ... mehr... Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein Bildquelle: funkwood / deviantart Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein Arm, Tastatur, Kriminalität, Monitor, Cybercrime, Computerkriminalität, Safe, Bargeld, Geldschein funkwood / deviantart

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Einer der Entscheidungsträger wird sicher auch nach dem missglückten umbau auf Exchange seinen schnitt gemacht haben.
 
@MOSkorpion: Vielleicht hat derjenige dann eine Einstellung bei Microsoft bekommen. Das gesamte System ist doch korrupt.
 
12Millionen rausgemissene Steuergelder und dann auch bloß US Dollar. Das sind doch Peanuts, wenn ich Richtung BER schaue ;-).
 
@erso: in den vsa sind 12mio ein haufen geld...wenn du nicht gerade in einer luxusgegend lebst...
 
@Rulf: so betrachtet sind sie es auch hier, allerdings ist es richtig, dass gemessen an den Ausgaben eines Staates, insbesondere eines wie den USA, ist das einfach nichts. Schau dir, was die BRD im Schnitt pro Tag für Unsinn aus dem Fenster wirft. Ein Vielfaches davon und wie gesagt, pro Tag und nicht in 2 Jahren.
 
Mh? Exchange kann das eigentlich. Da hat man wohl wieder an der Edition gespart... na egal, so oder so irgendwie Fehlinvestition, und wer einkauft ohne zu wissen WAS er da einkauft ist eh selber schuld, egal ob Person oder Firma oder Behörde.

Und dann noch über Cloud, daß die sich nicht schämen. Sind ja nicht die eigenen Daten, da interessiert das keinen.
 
@RalphS: In den USA sind sehr viele Regierungsbehörden auf Azure. MS hat dort eine spezielle Government Cloud, die nochmal speziell auf die Bedürfnisse der Behörden zugeschnitten ist.
 
@HeadCrash: Wie man sich ausgerechnet als Regierung auf sowas einlassen kann, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Aber, egal. :)

Ändert ja auch nix an der Problematik. Ich häng mich nur ein bissel an dem "Archivierung geht nicht" auf... das *sollte* funktionieren, zumindest mit der richtigen Exchange-Lizenz. Ich mein, Archivierung von Mails ist heutzutage Standard, nicht nur für Behörden, und es ist ja nun nicht so, als ob man das nicht frei konfigurieren könnte, was wo wie für welchen Zeitraum archiviert bleiben muß.
 
@RalphS: Lies mal o4. Es gibt keine technischen Blocker. Der Bericht hängt sich an ganz anderen Dingen auf.
 
@RalphS: ich schätze eher die haben einfach lizenzen gekauft und keinerlei plan gehabt wie man aus dem alten system die mails automatisiert rüber bekommt. das bisherige system wird mit der "standard" methode clonen via imap nicht wollen und es gibt möglicherweise auch einschränkungen in den berechtigungen, die exakt nachgebaut werden müssen bzw auch externe tools, die schlicht nicht mit exchange können aber verwendet werden müssen.

beispiel wären ticketing systeme, die oft den header einer mail umschreiben. das wird beim azure exchange in office365 auch bei business lösungen nicht angeboten. damit kommt man um einen externen mailserver nicht herum um so etwas zu lösen (stand vor ein paar monaten genau vor dem problem).

wer schlecht prüft im vorfeld läuft zwangsläufig gegen die wand.
 
Nun ja, der Report sagt in Teilen schon etwas ganz anderes aus, als hier im Artikel steht. Es geht nämlich dabei nicht um die technische Machbarkeit des Projekts oder gar irgendwelche fehlenden Security-Konzepte. Es geht primär darum, dass die Software gekauft worden, ohne dem dafür vorgesehenen Prozess zu folgen und darum, dass die IRS zwar frühzeitig die Subscriptions gekauft, diese aber zwei Jahr lang einfach nicht genutzt hat und somit quasi doppelt Kosten verursacht hat.

Gründe lagen hierbei vor allem darin, dass die interne IT die Nutzung von Office 365 ProPlus gar nicht freigegeben hat, weil die Behörde einfach nicht mit dem Testen zu Potte gekommen ist.
 
@HeadCrash: ein web/cloudbasiertes office hat auch in hochsensiblen bereichen wie ner steuerbehörde absolut nix zu suchen...den verantwortlichen, der das angeschafft hat, sollte man teeren und federn...
 
@Rulf: Und nicht mal darum geht es. Es gab keine Sicherheitsbedenken. Es geht einzig und allein um Geldverschwendung und den Kaufprozess.
 
@Rulf: Office365 ist die Lizenz und hat grundsätzlich erstmal nichts mit der Cloud zu tun. Haben da auch ein paar Lizenzen von, keine davon nutzt aber Cloud Dienste. ( außer der Intern gehosteten natürlich).
 
@Conos: Das will irgendwie in viele Köpfe nicht rein. Habe selbst ein Office 365-Abo, das Paket ist aber stinknormal lokal installiert. Das Einzige ist natürlich, dass sie mir bei Nichtzahlung oder Kündigung halt den Saft abdrehen (logisch), aber ansonsten ist das ein normales Office.
 
@DON666: eben :) hab privat derzeit das 1 Jahr kostenlos abbo was es letztens mal gab. Dazu nützlich für die Handy apps sowohl auf Android als auch als Windows Geräten.
 
Selber schuld wenn man auf MS setzt.
Aber gerade mit Behörden: da fehlt es prinzipiell an Kompetenz (nicht nur in USA). Denn die Spezialisten die die bräuchten, wollen die nicht bezahlen.
 
solange Steuergeldmißbrauch und -verschwendung nicht mindestens genauso hart und konsequent bestraft wird wie Steuerhinterziehung sollte sich kein Steuerhinterzieher Gedanken machen...
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