Windows 10 Mobile: Wichtiger ODM zweifelt an Microsofts Strategie
Der chinesische Hersteller BVC Coship bietet unter dem Namen Moly PCPhone eine Reihe von Smartphones mit Windows 10 Mobile an, die von einer Reihe kleinerer Marken unter eigenem Namen vertrieben werden. Da die Verkaufszahlen von Windows-10-Telefonen aber ins bodenlose gefallen sind und Microsoft mit einer noch immer unklaren Strategie agiert, kommen nun auch bei diesem für die Redmonder eigentlich wichtigen Partner Zweifel auf.
Über Facebook hat Coship jüngst die logische Frage an die Nutzergemeinschaft gestellt, ob es sich überhaupt noch lohnt, weiter in das Ökosystem rund um Windows 10 auf mobilen Geräten zu investieren. Man habe als Windows Phone ODM (Original Design Manufacturer) in den letzten Jahren eine Reihe von Geräten mit Windows 10 auf den Markt gebracht, doch inzwischen habe selbst Microsoft die Marke Lumia aufgegeben und die Marktanteile sinken immer weiter.
Man überlege deshalb, ob man weiter an der Entwicklung von Windows-Smartphones festhalten solle, da die Zahl der Abnehmer ja scheinbar ebenfalls immer weiter sinkt. Die im chinesischen Shenzhen ansässige Firma bat die potenzielle Kundschaft außerdem darum, ihre Ideen vorzutragen, auch wenn es darum geht, ob erfahrene Nutzer von Windows-Smartphones noch immer an derartigen Geräten interessiert seien.
Die Rückmeldungen der Kunden bzw. Fans von Windows 10 Mobile fielen natürlich prompt sehr eindeutig aus. Natürlich bedürfe es weiterer neuer Smartphones mit Windows 10 Mobile, gerade weil Microsoft selbst keine für Endkunden konzipierten Geräte mehr einführen will. Da das kommende High-End-Smartphone von Microsoft, welches nunmehr erst Ende kommenden Jahres erwartet wird, wohl wegen seiner Business-Ausrichtung sehr hochpreisig angesiedelt sein dürfte, biete sich in den darunter liegenden Preiskategorien eine gute Gelegenheit, interessierte Kunden anzusprechen, so die Logik mancher Kommentatoren.
Dass mittlerweile selbst BVC Coship an Windows 10 Mobile zweifelt, ist an sich schon sehr aussagekräftig. Das Unternehmen hatte mit einigem Einsatz innerhalb der letzten Zeit trotz Microsofts ausdrücklichem Schwerpunkt auf die Desktop-Variante von Windows 10 immer wieder neue Geräte eingeführt. Diese sind mittlerweile in Japan, Spanien, den USA und einigen anderen Ländern von einigen kleineren Markenanbietern unter eigenem Namen übernommen worden, wobei keine Angaben über deren Verkaufszahlen bekannt sind.
Die Geräte von Coship können sich durchaus sehen lassen, allen voran das Moly PCPhone, bei dem es sich um ein 6-Zoll-Phablet mit Full-HD-Display, hochauflösenden Kameras, einem Octacore-Prozessor von Qualcomm und USB-Type-C-Port inklusive der Möglichkeit zur Nutzung des Continuum-Desktops von Windows 10 Mobile handelt. Hinzu kommen auch noch das 5,5 Zoll große Coship Moly X1 und das 5-Zoll-Modell Moly X5/W5 mit seinem Metallrahmen, das inzwischen sogar von Lenovo übernommen wurde und in Japan erhältlich ist.
Man überlege deshalb, ob man weiter an der Entwicklung von Windows-Smartphones festhalten solle, da die Zahl der Abnehmer ja scheinbar ebenfalls immer weiter sinkt. Die im chinesischen Shenzhen ansässige Firma bat die potenzielle Kundschaft außerdem darum, ihre Ideen vorzutragen, auch wenn es darum geht, ob erfahrene Nutzer von Windows-Smartphones noch immer an derartigen Geräten interessiert seien.
Die Rückmeldungen der Kunden bzw. Fans von Windows 10 Mobile fielen natürlich prompt sehr eindeutig aus. Natürlich bedürfe es weiterer neuer Smartphones mit Windows 10 Mobile, gerade weil Microsoft selbst keine für Endkunden konzipierten Geräte mehr einführen will. Da das kommende High-End-Smartphone von Microsoft, welches nunmehr erst Ende kommenden Jahres erwartet wird, wohl wegen seiner Business-Ausrichtung sehr hochpreisig angesiedelt sein dürfte, biete sich in den darunter liegenden Preiskategorien eine gute Gelegenheit, interessierte Kunden anzusprechen, so die Logik mancher Kommentatoren.
Dass mittlerweile selbst BVC Coship an Windows 10 Mobile zweifelt, ist an sich schon sehr aussagekräftig. Das Unternehmen hatte mit einigem Einsatz innerhalb der letzten Zeit trotz Microsofts ausdrücklichem Schwerpunkt auf die Desktop-Variante von Windows 10 immer wieder neue Geräte eingeführt. Diese sind mittlerweile in Japan, Spanien, den USA und einigen anderen Ländern von einigen kleineren Markenanbietern unter eigenem Namen übernommen worden, wobei keine Angaben über deren Verkaufszahlen bekannt sind.
Die Geräte von Coship können sich durchaus sehen lassen, allen voran das Moly PCPhone, bei dem es sich um ein 6-Zoll-Phablet mit Full-HD-Display, hochauflösenden Kameras, einem Octacore-Prozessor von Qualcomm und USB-Type-C-Port inklusive der Möglichkeit zur Nutzung des Continuum-Desktops von Windows 10 Mobile handelt. Hinzu kommen auch noch das 5,5 Zoll große Coship Moly X1 und das 5-Zoll-Modell Moly X5/W5 mit seinem Metallrahmen, das inzwischen sogar von Lenovo übernommen wurde und in Japan erhältlich ist.
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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