Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke
Der Sicherheitsexperte Brian Krebs ist mit seiner Webseite wieder online. Zuvor hatte die größte bisher verzeichnete DDoS-Attacke dessen Angebot und den Hoster Akamai in die Knie gezwungen. Doch nun müssten sich die Angreifer mit dem Suchmaschinenkonzern Google anlegen.
Dieser hat Krebs mit seiner Webseite nun unter seine Fittiche genommen. Und es zeigt sich, dass der Umgang mit einer solch heftigen Attacke nicht nur eine Frage der Technik ist, die man ihr entgegensetzen kann. Eine nicht zu verachtende Rolle spielen auch die daraus resultierenden Kosten. Diese war Akamai beispielsweise nicht bereit zu tragen.
Wie Krebs jetzt berichtet, ist er darüber auch nicht wirklich verärgert. Immerhin drohten die Kosten für den Umgang mit dem Angriff für Akamai in den Millionen-Dollar-Bereich zu gehen. Das Angebot eines anderen Hosters, der nicht namentlich genannt wurde, hatte Krebs zwischenzeitlich abgelehnt. Dieser erklärte sich bereit, die Seite zwei Wochen lang kostenlos bereitzustellen - sollten sich die Attacken dann fortsetzen, wären aber Rechnungen von 150.000 bis 200.000 Dollar im Jahr möglich gewesen.
Krebs fiel hier klar unter die Kriterien, nach denen Project Shield zum Einsatz gebracht wird. Google hatte zum Start des Dienstes erklärt, dass der Schutz allen zustehen soll, die sich durch ihre Berichterstattung mit einem mächtigen Gegner anlegen. Der Auslöser für die Angriffe auf die Seite von Krebs war die Aufdeckung der Machenschaften von Personen, die Kapazitäten für DDoS-Angriffe vermieten. Kurz nach der Berichterstattung wurden diese von der Polizei verhaftet, was letztlich zu der Rache-Aktion führte.
Wie Krebs jetzt berichtet, ist er darüber auch nicht wirklich verärgert. Immerhin drohten die Kosten für den Umgang mit dem Angriff für Akamai in den Millionen-Dollar-Bereich zu gehen. Das Angebot eines anderen Hosters, der nicht namentlich genannt wurde, hatte Krebs zwischenzeitlich abgelehnt. Dieser erklärte sich bereit, die Seite zwei Wochen lang kostenlos bereitzustellen - sollten sich die Attacken dann fortsetzen, wären aber Rechnungen von 150.000 bis 200.000 Dollar im Jahr möglich gewesen.
Google schützt freie Berichterstattung
Inzwischen ist aber Google in die Bresche gesprungen. Der Konzern hat Krebs jetzt in sein "Project Shield"-Programm aufgenommen. Dabei handelt es sich um einen Service, den das Unternehmen für Journalisten und Pressepublikationen bereitstellt, deren freie Berichterstattung durch DDoS-Angriffe unterbunden werden solle. Diese werden in solchen Fällen kostenlos und notfalls mit der ganzen Kraft der Google-Infrastruktur online gehalten.Krebs fiel hier klar unter die Kriterien, nach denen Project Shield zum Einsatz gebracht wird. Google hatte zum Start des Dienstes erklärt, dass der Schutz allen zustehen soll, die sich durch ihre Berichterstattung mit einem mächtigen Gegner anlegen. Der Auslöser für die Angriffe auf die Seite von Krebs war die Aufdeckung der Machenschaften von Personen, die Kapazitäten für DDoS-Angriffe vermieten. Kurz nach der Berichterstattung wurden diese von der Polizei verhaftet, was letztlich zu der Rache-Aktion führte.
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Christian Kahle
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