Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke

Der Sicherheitsexperte Brian Krebs ist mit seiner Webseite wieder online. Zuvor hatte die größte bisher verzeichnete DDoS-Attacke dessen Angebot und den Hoster Akamai in die Knie gezwungen. Doch nun müssten sich die Angreifer mit dem ... mehr... Google, Project Shield, Google Ideas Bildquelle: Google Google, Ddos, Schutz, Project Shield Google, Ddos, Schutz, Project Shield Google

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Kannte Project Shield nicht, aber das riecht mal stark nach "Daumen hoch!".
 
@AcidRain: Tja, so ist Google nun Mal. Auf der einen Seite Datenkrake auf der anderen altruistisch. I like Google...
 
@DioGenes: Altruistisch? Bessere Reklame können die doch gar nicht haben^^ "Schaut her, wir sind die guten, die die Freiheit unserer Kunden hoch halten, was immer es kostet, während die Konkurrenz den Schniedel einzieht wenn es hart auf hart kommt".

Was immer Freiheit auch im einzelnen bedeuten mag.
 
@rallef: Aber sie tun es und reden nicht nur darüber...
 
@DioGenes: Das ist richtig und Google gebührt dafür auch Anerkennung, aber mit Altruismus hat das dennoch nichts zu tun.
 
@rallef: Also wenn Google das nur aus Marketingstrategie und als Werbung machen möchte, dass ist das aber ein Schuss in den Ofen.
Diese DDOS Attacken-Abwehr kostet Millionen.... und Google macht das nicht zum ersten Mal. Also schon viele Millionen wohl in diese "Werbung" gepumpt. Ohne aber an die ganz grosse Glocke zu hängen. ^^
 
Interessant wären jetzt Statistiken, ob die DDOS-Angriffe weitergehen und wie stark diese sind.
 
@Spacerat: und ob sich das in der performance für andere User bemerkbar macht^^
 
@neuernickzumflamen: Zu Google muss man wissen: Google setzt im "internen" Bereich nicht auf handelsübliche Netzwerk-ware, sondern alles selbstgebaut, inkl. eigener Software.

Angeblich ermöglicht es diese eigene Lösung, dass ca 100.000 Server untereinander mit jedem anderem Server mit garantiert 10 Gbit/s kommunizieren können, was dann rechnerisch (bei einem traditionellen Netzwerk) eine Bandbreite von 1.000.000 Gbit/s (~1 Pbit/s) = 125.000 GByte/s bedeuten würde.

(Das entspricht zwar nicht der Externen Bandbreite - aber die Server(-Cluster) kommen dadurch schonmal nicht ins schwitzen)

Die Attack, die Akamai lahm legte kam auf 77 Gbyte/s.

Falls du genauere Zahlen (oder offizielle Quellen) willst, such nach "Jupiter Network", "Firehose 1.1" und "2015 Open Network Summit" (dort wurde es erstmals präsentiert)

edit: https://cloudplatform.googleblog.com/2015/06/A-Look-Inside-Googles-Data-Center-Networks.html - sogar ein "eigenes" Netzwerkprotokol wurde entwickelt, weil Google nutzt doch kein "popliges Ethernet" :-)

edit2: letzteres ist eigentlich "nur logisch": Bei 100.000 Servern reicht "fast" ein Class C Netzwerk (65534 hosts) aus - Man kann sich also pro Ethernet-Frame fast 16 bit (real 15 bit) "Daten" sparen, was bei der normalen Ethernet-Framesize schon fast 1% währen - Micro-Optimizations eben - aber die Summe machts.
 
@dognose: faszinierend, Google wie man es erwartet :D
 
Nicht nur das ist interessant sondern das der Krafteinsatz und die Möglichkeiten auch umgedreht werden können, dies wurde seinerzeit mit Orwells Ebook "1984" auf den Kindls demonstriert. So können die Grenzen zwischen Saulus und Paulus schnell fließend sein.
 
@janilis: Orwell? Kindle? Ebook? Roman 1984? Kräfte umgedreht?

....von was redest du!? :D
 
@tomsan: So viele fremde Worte - er scheint gebildet zu sein ;-))
 
@Deepstar: LOL... ja stimmt.

Das merkt man auch daran, das ich nix verstehe!
Mir leider echt zu hoch
 
@tomsan: Er meint wohl das hier: http://www.e-book-news.de/ausgerechnet-orwell-amazon-loscht-alle-ausgaben-von-1984-auf-dem-kindle/ edit: ups, unten ist ja auch schon ein link, sorry :-)
 
@Zeussi: jojo..... 7 Jahr her hat Amazon was gelöscht und Geld zurückbezahlt. Wegen Rechteproblemen.

Hat aber nix mit Google hier und heute zu tun ;)
 
@tomsan: Er redet davon:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks-6887.html
 
@Selawi: Was genau hat denn das Rechteproblem von Amazon und das zweifellos unelegante Löschen im Jahr 2009 nun genau mit dieser Sache/ Projekt von Google zu tun?

;)
 
@tomsan: Das musst du den OP fragen. Aber ich vermute mal der
OP wittert da eine natürliche Verschwörung böser kapitalistischer US-Konzerne.

Die mit der einen Hand geben und der anderen nehmen...und mit letzerem
ihre Kunden knechten und die Freiheit , Demokratie (und all so ein Zeug)
und natürlich den Weltfrieden gefährden. ;-)
 
@Selawi: Jupps... ich rate mal, so eine Verschwörung vermutet er.

Alu-Hut mal kess in den Nacken und messerscharf kombiniert:
"Erinnert euch daran! Die haben euch auch schon mal ein Buch geklaut... OK... Kaufpreis auch zurück erstattet. ABER! Erinnert euch daran! Gerade mal 7 Jahre später versuchen sie das durch diese gute Tat hier zu verschleiern. Aber ich kenne die Wahrheit dahinter. Mich täuschen sie mit dieser List nicht.

OK, war damals Amazon. Nun Google. Ist doch aber die gleiche Bande!"

=:)
 
Kann mir mal jemand erklären, warum die Kosten für so ein Hosting in die Millionen gehen sollen? Die Server stehen doch schon da, müssen wohl kaum erst neu gekauft werden. Viel mehr Strom verbrauchen die sicher auch nicht wenn sie unter "Last" stehen. Schon klar, die Kapazitäten können zur gleichen Zeit nicht anderweitig vermietet/verwendet werden, aber damit das zum Problem wird müsste man ja davon ausgehen, dass solche Dienste wie Akamai zu "normalen Zeiten" immer 100% ihrer Kapazitäten vermieten?
 
@unwichtig: Weil "große Anbieter" Ihren Internetanschluss nach übertragenem Volumen bezahlen (müssen) - oder meinst du Netflix, Youtube, whatever haben eine "Flatrate"?.

Üblich sind etwa 5-12 (us-)cent pro Gigabyte je nach erwartetem Mindest-Volumen. Und wenn da - wie im letzten Fall - fröhliche 620 Gbit / Sekunde (77,5 Gbyte) auf die Server einprasseln, kostet das (bei 5 cent):

- pro Sekunde: 3,87 $
- pro Minute: 232,5 $
- pro Stunde: 13.950 $
- pro Tag: 334.800 $

Mit ca 72h dDos (in dieser Dimension) im Jahr hast du die Millionen also voll.

Ja, solche Angriffe dauern nicht "Tage" - aber für weitere Kostengründe Siehe Nunk-Junges Beitrag. Ressourcen kosten - ob du Sie gerade brauchst, oder nicht.

Aber der Mensch kann bei "großen Zahlen" immer leicht den Bezug verlieren:
"Waaas, unsere Krankenkassen haben Rücklagen von 20 Mrd????" -> 250 Euro / "Bürger". Mach einmal im Jahr ne Zahnreinigung, ist die Hälfte aufgelutscht. (wenn das aus Rücklagen bezahlt werden würde)
 
@unwichtig: Du redest hier nicht von 1 Server mit guter Anbindung, sondern von einem Content Delivery Network (CDN). Anfragen werden innerhalb eines weltweiten Netzwerks verteilt. Lies mal in der Wikipedia nach. Akamai ist einer der größten CDN-Anbieter mit deutlich über 200.000 Servern verteilt in mehr als 60% aller Länder der Welt. Kunden von Akamai sind unter anderem die meisten Social Media Firmen wie Facebook, die meisten Nachrichtenportale, die meisten Online-Broker, Banken und Versicherungen, die große Nicht-ITler wie BMW, Nasa, Airbus, Sky und viele große IT-Firmen wie Apple, Adobe, IBM, Red Hat, ...
 
Irgendwie musste ich beim Lesen innerlich schmunzeln und an eine Art "Flash"-Männchen in Grün mit "G" auf der Brust denken :-)
 
@dognose: Ich dachte bei Shield eher an die Avengers!
 
@heidenf: Ja, das würde auch passen - Aber mein Inneres Auge war da "willkürlich" - auch keine Ahnung, warum "grün" :P
 
Als ob Google nicht selbst zensiert...
Vor allem Googles politische initiativen sind offenkundig. Drecksverein!
 
@zen10: Ahhhja... viel spaß damit. -.-
 
@Peacekeeper7891: unlogisch
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