Apple-Chef Tim Cook: "Ich dachte, er kommt wieder auf die Beine"
Apple-Chef Tim Cook hat ungewöhnlich persönliche Aussagen über seinen Job getätigt. Er, der zu den am stärksten unter Beobachtung stehenden Konzernlenkern der Welt gehört, erklärte gegenüber der Washington Post, dass er sich eigentlich nur als Übergangslösung in seiner jetzigen Position sah.
Der damalige Apple-Chef Steve Jobs hatte ihm seinen Posten im August des Jahres 2011 übergeben. "Ich dachte damals, Steve wird noch eine lange Zeit da sein. Er sollte Aufsichtsratschef werden und etwas weniger arbeiten wenn es ihm wieder besser ginge", berichtete Cook. Sechs Wochen später starb Jobs dann aber an seiner Krebserkrankung. "Das ging sehr schnell. Es war der schlimmste Tag überhaupt." Cook erklärte, dass er bis dahin völlig davon überzeugt war, dass der Apple-Mitbegründer wieder auf die Beine kommen werde. "Weil er das immer getan hat."
Daraus wurde aber nichts und faktisch die gesamte Last ruhte schneller als erwartet komplett auf seinen Schultern. Und dies sei nicht gerade einfach. Sicher: "Es ist der beste Job der Welt", sagte er. Aber eben auch: "Es ist auf eine Art auch eine sehr einsame Aufgabe, als Chef bist du allein." Man werde gelobt und kritisiert - und das in sehr extremen Maße und es kann von Tag zu Tag umschlagen. "Meine Haut ist seit dem August 2011 spürbar dicker geworden", so Cook.
Aber auch er selbst habe direkt Fehler gemacht - wie die Einstellung von John Browett als Leiter der Vertriebsabteilung. "Das habe ich echt vermasselt. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen. Man kann es aber so ausdrücken, dass er kulturell einfach nicht gepasst hat."
Daraus wurde aber nichts und faktisch die gesamte Last ruhte schneller als erwartet komplett auf seinen Schultern. Und dies sei nicht gerade einfach. Sicher: "Es ist der beste Job der Welt", sagte er. Aber eben auch: "Es ist auf eine Art auch eine sehr einsame Aufgabe, als Chef bist du allein." Man werde gelobt und kritisiert - und das in sehr extremen Maße und es kann von Tag zu Tag umschlagen. "Meine Haut ist seit dem August 2011 spürbar dicker geworden", so Cook.
Sich selbst gegenüber ehrlich sein
Meistern könne man dies nur, wenn man sich dessen bewusst ist, dass man Schwächen hat und Fehler macht. Und - anders als sein Vorgänger - geht Cook recht offen mit Fehlschlägen um. Seitens des Unternehmens sei klar der neue Kartendienst einer gewesen. "Wir müssen uns selbst gegenüber ehrlich sein und anerkennen, dass das nicht unsere Sternstunde war", führte der Apple-Chef aus. Und es bedarf des Mutes, dann auch einen anderen Weg einzuschlagen. Inzwischen ist hier Vieles besser geworden.Aber auch er selbst habe direkt Fehler gemacht - wie die Einstellung von John Browett als Leiter der Vertriebsabteilung. "Das habe ich echt vermasselt. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen. Man kann es aber so ausdrücken, dass er kulturell einfach nicht gepasst hat."
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