Unverschämtes Auftreten:
Apple soll TV-Pläne selbst ausbremsen
Apple arbeitet bereits mehrere Jahre daran, mit einem eigenen Streamingdienst abseits vom AppleTV einen Platz auf dem Fernseher zu erobern. Laut einem Medienbericht hat der Konzern bei den potenziellen Partnern aber mit harten Verhandlungstaktiken für Unmut gesorgt.
Apples aktuelles Tor zum TV: Apple TV
Wie das Wall Street Journal jetzt berichtet, soll der Konzern bei den Verhandlungen rund um Inhalte für sein Streaming-Portal mit umfangreichen Forderungslisten und strengen Vorstellungen zu Vorgaben aber sich selbst ausgebremst haben. Die Stimmung am Verhandlungstisch mit Kabel- und anderen Programmanbietern in den USA habe sich so verschlechtert, dass viele Anbieter trotz der potenziell sehr attraktiven weiteren Vermarktungsmöglichkeit über den Konzern vorerst auf eine Zusammenarbeit verzichten.
Als Beispiel nennt der Bericht die Verhandlungen mit Disney, bei denen Apple für Inhalte eine Nutzerlizenz zum Festpreis gefordert hatte, die über mehrere Jahre gültig sein sollte. Da sich der Konzern mit diesem Vorschlag über die in der Branche üblichen jährlichen Anpassungen der Lizenzraten hinwegsetzt, habe Disney die Forderungen von Apples Content-Chef Eddy Cue nur "fassungslos" zur Kenntnis nehmen können. Der Konzern versuche "Jahrzehnte alte Praktiken von Hollywood und Kabelanbietern" umzustülpen.
Inhalte kommen dann eben erstmal über Apps
Wie ein TV-Manager gegenüber dem Wall Street Journal betont, stehe die Branche zwar vor Herausforderungen, Apple könne aber nicht wie einst beim Musikmarkt auf die Rolle des "rettenden weißen Ritters" setzen. Aktuell verfolgt der Konzern jetzt die Taktik, die Inhaltsanbieter über Apps auf dem Apple TV verfügbar zu machen. Ein eigener Streaming-Dienst scheint nach diesem Bericht in absehbarer Zukunft eher unwahrscheinlich.
Zu hart am Verhandlungstisch
Ursprünglich sollen große US-amerikanische Medienhäuser wie Disney sehr daran interessiert gewesen sein, mit Apple einen Deal für seinen seit Jahren im Aufbau befindlichen Streaming-Dienst zu vereinbaren - schließlich konnte Apple mit iTunes beweisen, dass man zu einer kompletten Neuausrichtung eines der bedeutendsten Medienmärkte beitragen konnte.
Apples aktuelles Tor zum TV: Apple TV
Wie das Wall Street Journal jetzt berichtet, soll der Konzern bei den Verhandlungen rund um Inhalte für sein Streaming-Portal mit umfangreichen Forderungslisten und strengen Vorstellungen zu Vorgaben aber sich selbst ausgebremst haben. Die Stimmung am Verhandlungstisch mit Kabel- und anderen Programmanbietern in den USA habe sich so verschlechtert, dass viele Anbieter trotz der potenziell sehr attraktiven weiteren Vermarktungsmöglichkeit über den Konzern vorerst auf eine Zusammenarbeit verzichten.
Als Beispiel nennt der Bericht die Verhandlungen mit Disney, bei denen Apple für Inhalte eine Nutzerlizenz zum Festpreis gefordert hatte, die über mehrere Jahre gültig sein sollte. Da sich der Konzern mit diesem Vorschlag über die in der Branche üblichen jährlichen Anpassungen der Lizenzraten hinwegsetzt, habe Disney die Forderungen von Apples Content-Chef Eddy Cue nur "fassungslos" zur Kenntnis nehmen können. Der Konzern versuche "Jahrzehnte alte Praktiken von Hollywood und Kabelanbietern" umzustülpen.
Kein Retter erwartet
Letztendlich soll diese Verhandlungstaktik dazu geführt haben, dass Apple seine Pläne für einen Streamingdienst vorerst aufgeben musste, der laut dem Bericht für 30 Dollar im Monat angeboten werden sollte - ein Preis, bei dem man einen sehr deutlichen Mehrwert gegenüber Anbietern wie Netflix bieten müsste, die weit weniger für ihr Streaming-Angebot verlangen.
Inhalte kommen dann eben erstmal über Apps
Wie ein TV-Manager gegenüber dem Wall Street Journal betont, stehe die Branche zwar vor Herausforderungen, Apple könne aber nicht wie einst beim Musikmarkt auf die Rolle des "rettenden weißen Ritters" setzen. Aktuell verfolgt der Konzern jetzt die Taktik, die Inhaltsanbieter über Apps auf dem Apple TV verfügbar zu machen. Ein eigener Streaming-Dienst scheint nach diesem Bericht in absehbarer Zukunft eher unwahrscheinlich.
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