Nicht bezahlen! Neues Portal hilft Opfern von Erpressungs-Trojanern

Kaspersky, Ransomware, Ransom, No More Ransom Bildquelle: Kaspersky Lab
Um Opfern von Verschlüsselungs-Trojanern auf der Suche nach Hilfe eine zentrale Anlaufstelle zu geben, haben jetzt mehrere Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden gemeinsam eine Seite veröffentlicht, auf der Informationen und Anleitungen für den Fall einer Infektion mit Schadsoftware zusammenfließen sollen.

Eine Seite für Opfer

In den letzten Jahren und Monaten konnten wir unzählige Male über das Thema Ransomware und Trojaner berichten - zuletzt darüber, dass Kriminelle mit einem neuen Banking-Trojaner verhindern, dass Opfer ihre Konten sperren können. Wie die Sicherheitsexperten von Kaspersky jetzt in einer Presseerklärung mitteilen, habe man sich mit der Firma Internet Security sowie der Behörde Europol und der niederländischen Polizei zusammengetan, um eine neue Anlaufstelle für Opfer von Ransomware zu veröffentlichen.


"Diese Initiative stellt einen neuen Schritt der Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und Privatwirtschaft im gemeinsamen Kampf gegen Ransomware dar", so Kaspersky. Unter der Adresse www.nomoreransom.org sollen von Schadsoftware Betroffene demnach ab sofort gebündelt Informationen über die verschiedenen Arten und Funktionsweisen von Ransomware erhalten und wie man sich effektiv gegen diese schützen kann. Darüber hinaus werden verschiedene Entschlüsselungs-Werkzeuge zum kostenlosen Download angeboten. "Zum Start beinhaltet die Seite vier Entschlüsselungstools für verschiedene Malware-Arten, beispielsweise ein im Juni 2016 entwickeltes Tool für eine Version von Shade", so die Macher.

Alleine von dieser Schadsoftware wurden von Kaspersky Lab und Intel Security nach eigenen Angaben bisher "27.000 Angriffsversuche auf Nutzer" verhindert. Neben Ländern wie Russland, der Ukraine, Österreich und Kasachstan war dabei auch Deutschland unter den Ländern mit der höchsten Infektionsrate.

Bitte nicht bezahlen

Wie die Experten des Kaspersky Lab betonen, ist das größte Problem im Kampf gegen Krypto-Malware heutzutage der Nutzer, der nach Sperrung seiner Daten die geforderte Summe an die Cyberkriminellen bezahlt. "Das fördert die Untergrundökonomie. Das Ergebnis: eine wachsende Anzahl neuer ,Player‘ und mehr Attacken." Eine Verbesserung der Situation sei nur zu erreichen, wenn die Bemühungen gegen Ransomware koordiniert würden. Das Projekt stelle hier lediglich den ersten Schritt dar. "Wir gehen davon aus, dass dieses Projekt ausgeweitet wird und bald mehrere Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden aus anderen Ländern und Regionen gemeinsam gegen Ransomware kämpfen werden", so Jornt van der Wiel, Security Researcher beim Global Research and Analysis Team von Kaspersky Lab.

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Detekt 2.0 - Kostenloser Scanner gegen Bundestrojaner
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