Android: Apps & Co. können bald mit anderen Nutzern geteilt werden
Nutzer von Android-Geräten sollen Anwendungen und Inhalte, die im Play Store gekauft wurden, demnächst mit einer Gruppe von Familienangehörigen und Freunden teilen beziehungsweise gemeinsam nutzen können. Experimente mit einem solchen Feature gab es bisher nur mit Musik.
Im vergangenen Dezember startete das Unternehmen erste Tests für den so genannten "Google Play Music Family Plan". Dieser erlaubte es bestimmten Anwendern, ebenfalls auf die Musik-Bibliothek eines Nutzers zuzugreifen. Wie das US-Magazin CNet nun berichtet, wird die fragliche Funktion nun nicht nur in Kürze starten, sondern für alle Inhalte des Play Stores nutzbar sein.
Das dürfte vor allem bei verschiedenen Apps sehr hilfreich sein. Denn wenn sich beispielsweise der Vater gerade ein beliebtes neues Spiel für sein Android-Smartphone gekauft hat, gibt es unter den Nachkömmlingen schnell einmal Streit darum, wer es gerade verwenden darf. Durch das neue Feature wird es nun möglich, dass ein einmal gekauftes Game dann auch auf den Android-Geräten anderer Nutzer verwendet werden kann, ohne dass man dort den eigenen Google-Account einstellen muss.
Um das Sharing-Feature nutzen zu können, muss der Play Store-Account mit einer Kreditkarte verknüpft sein. Es soll hier aber dann auch eine Sperre geben, damit andere Nutzer nicht riesige Rechnungen über unkontrollierte In-App-Purchases anhäufen. Google Play Family Library soll noch in diesem Monat in verschiedenen Ländern starten, welche das genau sind, ist noch unbekannt.
Das dürfte vor allem bei verschiedenen Apps sehr hilfreich sein. Denn wenn sich beispielsweise der Vater gerade ein beliebtes neues Spiel für sein Android-Smartphone gekauft hat, gibt es unter den Nachkömmlingen schnell einmal Streit darum, wer es gerade verwenden darf. Durch das neue Feature wird es nun möglich, dass ein einmal gekauftes Game dann auch auf den Android-Geräten anderer Nutzer verwendet werden kann, ohne dass man dort den eigenen Google-Account einstellen muss.
Alle Inhalte für Alle
Das Ganze gilt für Apps, Musik, Videos und auch E-Books. Google wird dem Vernehmen nach auch Optionen anbieten, mit denen Nutzer die Auswahl der Inhalte, die anderen zugänglich gemacht werden, einschränken können. Das ist beispielsweise nötig, wenn dem eigenen Nachwuchs nur Videos gegeben werden sollen, die für das jeweilige Alter geeignet sind.Um das Sharing-Feature nutzen zu können, muss der Play Store-Account mit einer Kreditkarte verknüpft sein. Es soll hier aber dann auch eine Sperre geben, damit andere Nutzer nicht riesige Rechnungen über unkontrollierte In-App-Purchases anhäufen. Google Play Family Library soll noch in diesem Monat in verschiedenen Ländern starten, welche das genau sind, ist noch unbekannt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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