Keine Bevorzugung: Apple antwortet auf Anschuldigungen von Spotify

Apple ist nicht begeistert darüber, dass der Musikdienst Spotify versucht, sich über eine öffentliche Diskussion eine "Bevorzugung" bei der App-Freigabe zu erpressen. Nun antwortet Apples oberster Rechtsanwalt auf die Vorwürfe der Schweden und weist ... mehr... Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Bildquelle: Spotify Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Streaming, Werbespot, Werbung, Spotify, musikstreaming Spotify

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Ich hätte ja niemals gedacht, dass ich mich mal auf die Seite von Apple stelle, aber Apple nun mal Recht. MS hat das z.B. auch akzeptiert und gibt von seinen auf iOS Geraeten abgeschlossen Office Abonnements 30% ab, so wie jeder andere Entwickler auch.
 
@LimasLi: Ja und nein. Da Apple einen eigenen Streamingdienst hat ist das schon bedenklich. Wenn vielleicht auch nur moralisch.

Apple kann seinen dienst Problemlos Quersubventionieren. Spotify hingegen kann das nicht.
 
@Edelasos: Google uns MS haben auch Steaming Dienste und verlangen 30%.
 
@Reude2004: Laut Golem hat Google für Dienste wie Spotify eine Ausnahmeregelung in seinem Play-Store und erlaubt die Buchung von Abonnements außerhalb des Play-Stores (auch direkt aus der App).
 
@Edelasos: Apple subventioniert nichts quer, warum sind wohl die Applepreise eben die Applepreise. Falls etwas nicht läuft, wird es eingestellt. Apple kam nie auf die Idee, Produkte mit Subventionen in den Markt in den Markt zu pushen. Das wäre für sie aufgrund der horrenden Summe auf der hohen Kante, ein leichtes. Sie setzen eine Absatzmarge voraus und berechnen daran, wie hoch der Preis liegen muss um sich zu rechnen. Verkauft man mehr, umso höher der Gewinn, verkauft es sich schlechter, wird es eingestellt.
 
@Edelasos: Spotify hat aber die Möglichkeit, wie Apple auch, eigene Geräte mit eigenem OS zu entwickeln und zu verkaufen - wie auch immer.

Beispiel:
In wessen Haus ich wohne, dessen Regeln/Hausordnung habe ich nun mal zu befolgen. Will ich das nicht, muss ich halt aus diesem Haus raus.
Der Eigentümer wird sich von mir seine Hausordnung nicht diktieren lassen - auch nicht, wenn ich über 100 Millionen Freunde habe.
 
@LimasLi: Genau hier liegt doch der Ansatz. Keine Abbos mehr auf den iOS Geräten in Form von inApp Käufen ermöglichen. Statt dessen sollen die Leute halt die Webseite besuchen. Eine an Mobilgeräte angepasste Webseite ist ebenfalls möglich und in der Weblandschaft gängige Praxis, so das der iOS User sogar über den Safari Browser im iPhone diese Seite besuchen kann, und das Abbo abschließen. Fertig aus. Sich überhaupt 30 % vom Umsatz einzustreichen ist die Oberhärte. Man möge sich mal vorstellen der Staat würde 30 % Mehrwertsteuer kassieren, da wäre das Geschrei aber groß. Wobei selbst 19 schon unverschämt sind. Und LimasLi sollte sich mal darüber Gedanken machen das die Preise bei Spotify knall hart kalkuliert sind weil Plattenfirmen und Künstler eben auch Geld verdienen wollen. Sprich auf die 30 % kann man einfach nichit verzichten. Man müsste Sie also drauf lege, und wäre dann gegenüber dem Apple Dienst am Markt preislich benachteiligt. Und genau das ist ne wettbewerbsverzerrende Situation.
 
@JemandA: Ist verstaendlich, aber Abos aus dem Appstore rauszunehmen finde ich dann auch keine Loesung. Damit waere ja der Vorteil fuer die Kunden alles einheitlich aus einem Store zu erwerben wieder zu nichte gemacht. Abgesehen davon sind es bald nur noch 15 statt 30 Prozent. Vielmehr sollte man da das Musikgeschaeft an sich mal hinterfragen.
 
@LimasLi: Ja, das stimmt das ganze Musikgeschäft sollte man da wirklich mal hinterfragen!!! Vor allem, wenn man bedenkt das sich in erster Linie die Plattenfirmen hier die Taschen voll machen. Siehe dazu ein interessanter Artikel hier: http://www.tonspion.de/news/portishead-verdienen-2300-euro-mit-34-millionen-streams
 
@JemandA: dann soll doch spotify sein eigenes os entwickeln und dann in Ihrem store keine 30% zahlen.
Die setzten sich hier ins gemacht nest, bekommen mit dem Appstore Millionen an usern und wollen dann keinen cent bezahlen.
An Apples stelle hätte ich, wenn die sich nicht an die regeln halten, die app rausgeschmiessen und wenn es ginge, die derzeit genutzten apps gesperrt. Mal sehen was spotify dann sagt...
 
@Fanel: Dann soll doch Mozilla, Opera und Google sein eigenes OS entwickeln und dann ihren Browser vorinstallieren. Die setzen sich hier mit Windows ins gemacht (sic!) Nest, bekommen mit Windows Millionen an usern und wollen dann keinen cent (sic!) bezahlen.

Meine Herren, wie kann man denn so blind diskutieren.. Ich verstehe ja, dass man nicht direkt eindeutig sagen kann, dass Apple definitiv im Unrecht ist, aber das Gegenteil geht auch nicht so einfach. Meiner Meinung nach ist das ein Thema über das die betreffenden Behörden durchaus mal nachdenken sollten - und dann gehört das ganze auch sehr wohl in die Öffentlichkeit.
 
@hurt: wüsste nicht, das firefox von mir abogebühren abzwackt und es dann an windows vorbei einheimst.
Spotify will aber hier die Regeln, die apple für seinen Store aufgestellt hat, einfach umgehen.
Wie kannst du hier bitte so blind diskutieren? Da wäre das beispiel von oben angebrachter. Du verkaufst bei rewe topflappen und sagst dem kunden dann, bezahl nicht hier sondern komm nachher zu mir und würdest dann von rewe verlangen das die weiterhin deine toplappen ausstellen!
 
@Fanel: Naja, die Abo-Gebühren von 9,99 Euro sind ja schon recht günstig kalkuliert. Und ich bin der Meinung, dass man keine 30 % auf Umsätze verlangen kann, um eine Software vermarkten zu lassen. Ich finde ja die bis zu 5 % bei Paypal schon arg übertrieben, je nach Produkt ist man da schon mal ganz schnell 50 Euro los!!! NUR FÜRS BEZAHLEN!!!

Aber ich verstehe Spotify auch nicht. Sollen für iOS das Abo auf 13 Euro anheben. Dann sind die 30% schon drin. Und den Apple-Fans sind die 3 Euro auch egal! *duck und weg*
 
@SunnyMarx: So ist es doch schon. Das Abo via App kostet 12,99 Euro. ;)
 
@Darkspy: Und warum dann die Aufregung bei Spotify? Die geben doch die Kosten an die Nutzer des Zahlungssystems weiter. Dann können die diese Zahlmethode doch ebenfalls einfach drin lassen.
 
@SunnyMarx: Das musst du die Jungs von Spotify fragen. :)
 
@SunnyMarx: erstens verlangt spotify mehr geld wenn man die gebühren über den applestore bucht und 2ten hat spotify damals keine gezwungen die ios app rauszubringen. Aber wenn dann muss ich mich auch an die regeln halten! wie gesagt, ich hätte an apples stelle so wie sie es schon oft getan haben, die regelbrecher direkt verbannt.
 
@SunnyMarx: Das Problem entsteht durch die Konkurrenz mit Apple Music. Während Apple, wenn überhaupt, die 30% an sich selbst zahlt, zahlt Spotify die 30% an den direkten Konkurrenten. Da sie die Musikindustrie im Nacken haben, können sie den Preis nur beim Kunden draufschlagen und werden damit aus Kundensicht unattraktiver als Apple Music. Daher die Aufregung bei Spotify, denn glücklich sind sie mit dieser Situation natürlich nicht.
 
@SouThPaRk1991: Okay, nun verstehe ich das Problem. Danke.
 
@Fanel: Gut dann gebe ich dir noch eine andere Denkaufgabe. Findest du folgende Situation richtig??: "Stell dir vor die Starbucks App fliegt aus dem Store weil sie Ihre Kaffeeverkäufe nicht über inApp Käufe abwickeln sondern der Kunde außerhalb des AppStore den Kaffee im Laden bezahlt. ;)" Genau das wäre der direkte Vergleich nur das du den Kaffee bei Starbucks nicht über eine externe Webseite kaufst wie bei Spotify das Abo.
 
@JemandA: Das Abo aus dem Store zu nehmen erlaubt Apple ja eigentlich auch nicht. Selbst der Hinweis auf das Abo auf einer Webseite ist bei Apple ein Problem.
 
@floerido: Und genau hier sollte der Gesetzgeber einschreiten. Apple sollte nicht das Recht haben zu verlangen, das ein Anbieter InApp Käufe anbieten muss... Stell dir vor die Starbucks App fliegt aus dem Store weil sie Ihre Kaffeeverkäufe nicht über inApp Käufe abwickeln sondern der Kunde außerhalb des App Store den Kaffee im Laden bezahlt. ;)
 
@JemandA: Dafür hat doch Apple den Dienst ApplePay eingeführt, damit man auch in normalen Geschäften über Apple einkauft, da wartet man aber noch auf die hohen Verbreitung, bevor man seine Stellung ausnutzt. ;-) Neben den Einkaufsprofilen bekommt Apple hier aber nur 0,15%.
Im AppStore hingegen kostet die Dienstleistung einer einfachen Buchung 30% (= Folgebuchung Abo).
Bei Kreditkarten ist die EU übrigens vor kurzen eingeschritten. Weil die Kreditgebühren zu hoch waren, wurde ein Grenzwert von maximal 0,3% vorgeschrieben. Der alte Anteile von unter 2% war zu hoch. Hier wird deutlich wie weit Apple diese Grenze überschreitet. Eine einmalige Provision in dieser Höhe kann man vielleicht von der Höhe rechtfertigen, aber einen einfachen Zahlungsvorgang nicht.
 
@JemandA: Apples Ökosysteme ist gerade deswegen so erfolgreich, weil sie es unter Kontrolle halten und damit auch viel Schund-Apps voniOS fernhalten können. Wem das nicht gefällt muss sich halt in die "freie" Welt von Android gegeben.
Apple ist nun mal eine andere Liga und wer in diesem elitären Club eintreten will muss sich dem Hausrecht von Apple unterwerfen. Der Markt muss ja ziemlich einträglich sein wenn man bei Apple um die Aufnahme in den Appstore bettelt.
Und das mit den 30% weiss ein Entwickler bevor seine App entwickelt. Kann er akzeptueren oder bleiben lassen.
Ist wie im Strassenverkehr - ist die Ampel rot, stehen bleiben. Ist sie Grün drfste fahren. Und das gilt für jeden Verkehrsteilnehmer. Egal ob Fiat 500 oder Rolls Royce.
 
@LimasLi: Das Problem ist ja, dass man keine Alternative hat, nicht über Apple die Apps dann zu installieren sondern am Store vorbei. Stell dir mal vor, das wär bei Windows so, und Windows würde nur *.exe-Dateien von Entwicklern ausführen, die 30% ihres Umsatzes an MS abführen...
 
@mh0001: wo ist dabei ein Problem? Es muss niemand ein Applegerät nutzen und keiner ist gezwungen für den Applestore zu entwickeln. Scheinbar WILL man aber für Applenutzer entwickeln. Will ich ein Produkt nutzen, werde ich auch mich an die Gepflogenheiten des Herstellers anpassen müssen. Ansonsten gibt es Alternativen. Android hat eine weitaus größere (fast 80%) Nutzerbasis, da kann man doch Apple links liegen lassen, hehe.
 
@LimasLi: Falsch da der Appstore von Apple der einzige gedultete und aus Apples seite auch der nur der sichere Store ist und bei verwendung andere Quellen jeglich ansprüche, falls ein schaden entsteht, verfallen nutzt Apple das 100% aus. Ausserdem verhindert Apple mit massnahmen andere installationsquellen. Hier muss auf jedenfall etwas gemacht werden.
 
Wenn ich meine handgeklöppelten Topflappen in einem REWE Markt im Regal verkaufen will, verlangt REWE dafür eine Gebühr ( Shop im Shop, wie zB Harry Brot oder Tchibo). Hänge ich ein Schild daneben " Bezahlen Sie die Topflappen bei mir Zuhause direkt, damit REWE nichts daran verdient" dann wirft REWE mich raus.
 
@Besenrein: Der vergleich hinkt ein bisschen. Oder stellt REWE selbst auch Topflappen her?

Geh mal in einen Media Markt und lass dich von einem Applemensch Beraten...der hilft dir sogar dabei, wenn du das Gerät Online direkt auf der Apple Webseite bestellen willst...soviel zum Thema :)
 
@Edelasos: Es gibt natürlich Handelsmarken, die nur für Rewe produziert und von Rewe verkauft werden.
 
@Edelasos: so ganz hinkt der Vergleich nicht. Harry Brot z.B. ist da ein gutes Beispiel. Rewe hat auch seine eigenen Bäckereien wo sie Brot anbieten.
 
@Edelasos: Es gibt auf Amazon Anbieter von HDMI-Kabeln, während Amazon auch seine eigenen unter der Amazon Basics Marke vertreibt, für die sie keine Gebühren abführen müssen. Ich höre keine täglichen Beschwerden der anderen Anbieter.
 
@Besenrein: 100 % ins Schwarze getroffen. Spotify kann die Bezahloption auch komplett aus der App entfernen - darf aber keinen Hinweis geben wo und wie man anders bezahlen kann. Da muss man dann auch die Intelligenz der Nutzer setzen, dass die wissen wo und wie sie sonst ein Spotify-Abo bekommen. Dass das nicht gemacht wird zeigt wie faul Nutzer doch eigentlich sind...
 
@Givarus: Genau. Im Moment hat der Kunde doch 2 Möglichkeiten: Direkt bei Spotify 9,99 oder in der Iphone App, wo Spotify 12,99 verlangt. Jeder der einigermaßen aufmerksam ist, wird das mitbekommen und sein Abo auf deren Webseite bezahlen. Andersherum ist es übrigens bei Netflix, die verlangen auch in IOS 9,99, wenn ich IOS-Guthabenkarten mit Rabatt kaufe, bleiben gerade einmal 8,- für Netflix, also billiger als auf deren Webseite.
 
@Givarus: Gegen Apples Regeln kann man manchmal ganz leicht verstoßen.
Im schlimmsten Fall dürfte Spotify noch nicht mal auf seine eigene Webseite verlinken, weil man da doch auf die Gebühren hingewiesen wird.

Es wurden schon Apps raus genommen, weil in den FAQ auf externen Servern auch die Android-App angesprochen wurde.
Es wurden eBooks zensiert, weil es Kapitel über Android-Programmierung gab.
 
Apple mag hier im Recht sein, Fakt ist aber, dass diese Regelung zwangsläufig dazu führt, dass ein Abodienst, der in Konkurrenz zu einem Apple Dienst steht, auf der iOS-Plattform nicht konkurrenzfähig sein kann, wenn er 30% an Apple abdrücken muss (und damit womöglich noch seine eigene Konkurrenz subventioniert, aber das nur am Rande). Im Gegensatz zur einigermaßen offenen Plattform "PC" gibt es bei den Smartphoneplattformen pro Plattform eine einzelne Firma, die gleichzeitig den Zugang zur Plattform kontrolliert, "besteuert" und auch noch in Konkurrenz mit anderen Dienstanbietern auf der gleichen Plattform steht. Das kann leicht dazu führen, dass all diese Dienste eingehen, was zunächst einmal schlecht für ihre Anbieter ist und die herstellereigenen Dienste dann jeweils konkurrenzlos dastehen, was schlecht für die Kunden ist.

Edit: Und nochmal zum Fall: Es ist richtig, dass Spotify Apples Infraststruktur nutzt. Spotify hat aber auch keine Alternative dazu um die iOS-Kunden zu erreichen. Android erlaubt zumindest das installieren von Apps aus anderen Quellen und es gibt alternative App-Stores. Nicht, dass die Android-Lage unkritisch wäre, Google hätte durchaus die Marktmacht, das zumindest zu behindern.
 
@dpazra: Nicht zwangsläufig, schließlich sind hier nur Abos betroffen, die auch auf einem Apple-Gerät abgeschlossen werden. Ich weiß nicht wie hier die Verteilung ist, aber ich hatte mein Spotify-Abo schon bevor ich mir die iOS App heruntergeladen habe.
 
@aecro: Zunächst: Ich kenne die Verteilung auch nicht. Aber von der vorhandenen Information, sehe ich kein besonders rosiges Bild für Spotify auf iOS, denn:
- das primäre Nutzungsgerät für Musikstreaming-Dienste dürfte bei dem Großteil der Nutzer das Smartphone sein und folglich dürften auch recht viele ihr Abo mit dem Beginn der Nutzung der Smartphone-App beginnen
- Spotify arbeitet schon jetzt mit ordentlichen Verlust um an Marktanteile zu kommen, damit sie irgendwann mal zu einem profitablen Modell finden können und bei der existierenden Konkurrenz (mit dicken Taschen, Apple, Google...) wird . Unter diesen Umständen erscheint es fraglich, ob sich damit langfristig die Weiterentwicklung für eine Minderheit (iOS-Nutzer) einer Minderheit (mit vorbestehendem Abo auf anderer Plattform abgeschlossen) lohnen wird.
 
@dpazra: Lies mal mein O4: Spotify darf ja seine App anbieten, darf sogar abseits von iTunes Abos verkaufen, Apple will nur nicht, dass diese Möglichkeit direkt in der App beworben wird, sogar noch mit Rabatten, wie es bereits passiert ist, da sie sonst den übermächtigen Konkurrenten kostenlos unterstützen würden.

Ich finde das verhalten von Apple durchaus verständlich und nicht unfair.
 
@ZappoB: In O4 steht nichts, was ich nicht im ersten Satz eingestehe: Natürlich ist Apple im Recht (was nicht schwer ist, schließlich machen sie die Regeln auf ihrer Plattform) und Apple muss seine Infraststruktur nicht verschenken. Aber iOS ist eine geschlossene Plattform und es gibt auch keine Möglichkeit diese 130 Mio. iOS-User zu erreichen ohne über Apples Infraststruktur zu gehen, anders als z.B. bei Android. Ich sage nicht, dass Apple hier verklagt und verurteilt werden sollte, sondern dass es dazu führt, dass Apple-Konkurrenten zumindest in der Art von austauschbaren, wenig profitablen Dienstleistung, wie Spotify sie anbietet, nicht langfristig konkurrenzfähig sein werden und am Ende iOS-User nur Apple zur Auswahl haben werden. Fragen sie mal einen BWL-Professor ob 30% Importzoll Protektionismus ist und ob er dazu raten würde bei einem (noch) Verlustgeschäft in den Export in ein Land mit 30% Importzoll zu investieren, wenn der dortige Start den gleichen Dienst quersubventioniert zum gleichen Preis anbieten kann. Siehe auch o3:re1:re1.
 
Ich verstehe Spotify hier wirklich nicht! Sie können ihre App kostenlos über Apples Platform vertreiben und jammern, dass Apple keine Umgehung der Bezahloption in der App akzeptiert?

Ich würde die Beschwerde verstehen, wenn Apple die App generell nicht im App-Store zulassen würde, was aber nicht der Fall ist. Apple akzeptiert einzig nicht eine beworbene Umgehung der Bezahlung über iTunes, und das ist in meinen Augen absolut verständlich.

Spotify erreicht nach einer anderen News 130 Millionen Downloads auf iOS Geräten, ohne für die Infrastruktur zu bezahlen, außer über die über iTunes abgeschlossenen Abonnements - und das wollen sie nun auch hintergehen. Apple soll also die direkte Konkurrenz komplett kostenlos anbieten?!
 
@ZappoB: es geht nicht um kostenlos - es geht um 30% Einnahmen die an Apple gehen. Wenn beide Produkte (Spotify / Apple Music) Pro Monat 9,99 € Kosten, verdient Spotify 30 % weniger bzw. Apple 30 % mehr. Damit mindern sie den Gewinn der Konkurrenz und das wiederum ist Wettbewerbsschädigend. Deswegen kostet das Spotify Abo über den Appstore 12,99 € und im Browser auf dem PC nur 9,99 €.
 
@Rumpelzahn: Naja von Wettbewerbsschädigend würde ich nicht reden, immerhin liegt der Marktanteil von Apple Weltweit gesehen bei ca. 15%. Jeder hat die Möglichkeit sein Abo über die Webseite zu buchen, oder sich im Supermarkt oder an der Tankstelle eine Spotify Guthabenkarte zu holen. Und da Spotify Marktführer ist, haben die auch den Preis vorgegeben. Apple passt sich mit dem Preis nur an. Im nachhinein zu sagen, dass Apple zu viel verlangt, ist schon dreist von Spotify, zumal man ja vor Jahren wusste was Apple an Gebühren nimmt.

MS ist mit Skype daran gescheitert, und so wird auch Spotify nichts dagegen machen können.
 
@Rumpelzahn: oh nein armes spotify. Die können ja ihre ios app komplett einstellen wenn die soviel bezahlen müssen. Zwingt die ja keiner dort ein app anzubieten, aber wenn dann auch nach den regeln....
 
Wie genau ist die Regelung im Appstore? Man darf nicht auf externe Bezahloptionen verlinken, richtig? Darf man hinweisen, dass es direkt über die Seite günstiger ist? Bzw. dass aufgrund der Appstore Gebühr es "hier" 30% teurer ist?
Oder ist das informieren der Kunden über die Preise komplett verboten?
 
naja das apple da seine stellung etwas ausnutzt wissen wir ja alle. ich sag nur apple watch und andere fitnisarmbänder. wie schnell die apps verschwunden sind ausm markt ;D also ich finde es in ordnung wenn man sich bei verkäufen ein teil abgreift. aber das apple das mit itunes vorschreib zum abrechnen ist wieder etwas assozial. würde spotify geld kosten also die app an sich würde ich es vollkommen verstehen wenn der betreiber des shops dann auch sein teil bekommt. aber das spätere abo sollte auf keinen fall so stark mit % belastet sein die ann apple abwandern. 30% .... für was denn? einfach abzocke sowas. apple weiß das sie riesige märkte haben und da heißt es für alle die eine app anbieten wollen friss oder stirb so wie es früher bei den iphones mit den kunden war. "4" sind dir zu klein. ist uns egal kauf es oder stirb" -.-'
 
@Tea-Shirt: dir ist aber schon klar, dass sowohl Google als auch Microsoft ebenfalls 30 % von allen Einnahmen abkassieren?! Und das, obwohl sie ebenfalls eigene Streamingdienste im Angebot haben.

Wenn schimpfen, dann auch bitte auf alle. Macht sich aber bei Apple natürlich besser, oder?

Und die 30 % nehmen alle 3 für die Leistung, die jeweilige Plattform nutzen zu können und damit eine große Reichweite erzielen zu können - weltweit präsent zu sein bei einer Plattform mit 1 Milliarde aktiven Geräten bei iOS zum Beispiel, die man sonst nicht erreichen würde. Zu der Leistung gehört auch, dass die Apps und sämtliche Updates durch eine Kontrolle laufen. Dazu gehört die Zurverfügungstellung von Entwicklertools. Dazu gehören zur Verfügung gestellte Auswertungen. Die Möglichkeit, Nutzer für Betatest direkt die Apps aus dem App-Store laden zu lassen. Dazu gehört, dass Updates (auch der Konkurrenzprodukte) durch iOS kostenlos sofort verteilt werden und und und...

P/S: Außerdem hat sich das Abomodell gerade geändert: Ab dem 2. Jahr behält Apple nur 15%.
 
@SteffenB: mir ging es mehr ums konzept. aber apple mag ich tatsächlich nicht. bzw die firmenpolitik finde ich total asozial. die geräte sind ja trotzdem ziemlich gut.
 
@Tea-Shirt: ja, aber das Konzept ist überall gleich. Ich z.B verkaufe auch eBooks über den iBooks Store. Ich bekomme dafür eine sehr gute Authoring-Software, ein gutes Tool zum Veröffentlichen. Apple kümmert sich komplett ums Geld eintreiben, guckt übers Layout und veröffentlicht oder gibt Feedback innerhalb 24 Stunden. Und ich werde mit den Büchern gefunden. Und habe gute Auswertungen, kann meine Preise komplett frei (für jedes Land wenn ich will) bestimmen.

Das ist mir absolut 30% wert.
 
@SteffenB: Hier erbringt Apple auch eine relativ große Gegenleistung.

Wie sieht es bei Abos aus? Dort geschieht zunächst die Vermittlung, hier ist natürlich eine Provision angebracht. Nur diese Gebühr wird jeden Monat fällig, dass steht nicht im Verhältnis zur erbrachten Leistung. Nach der Vermittlung muss Apple nur noch "buchen".
 
@floerido: ja und nein.

Auch da muss ja eine App erstellt und gepflegt werden. Es gibt eine ziemlich coole Entwicklerumgebung mit XCode und eine Programmiersprache die kostenlos zur Verfügung gestellt wird (Swift). Die Apps und Updates werden überprüft, man erhält Auswertungen und darf über die iOS-Plattform die App anbieten und Updates werden von Apple kostenlos verteilt. Die Updateverteilung mag pro einzelner App nicht viel sein. Hier werden aber in kurzer Zeit einige Millionen Updates verteilt. Stell dir mal vor Spotify müsste das über die eigene Homepage abwickeln - nein stell's Dir lieber nicht vor. Spotify wird Siri nutzen können und

Außerdem darf Spotify kostenfrei die iCloud mit nutzen, sprich alle Spotify-Nutzer können Ihre Nutzerdaten in der iCloud sichern (Apple stellt kostenfrei bis zu 1PB an Speicherplatz zur Verfügung!)

Natürlich ist der Aufwand / die Gegenleistung für Apple in Monaten ohne Updates und nicht sehr groß. Aber es ist ja auch eine Leistung, dass eine Firma auf einer Plattform mit über 1 Milliarde aktiven Geräten sein Streaming anbieten darf.
Wenn du in einem Gebäude ein Geschäft betreibst hat der Vermieter ja auch nur am Anfang (Renovierung) und bei gelegentlichen Reparaturen Aufwand - es würde aber doch niemand auf die Idee kommen dann zu fordern, die Miete nicht zahlen zu müssen - ich verstehe die Spotify-Argumentation jedenfalls nicht.
 
@SteffenB: Trotzdem steht es in keinem Verhältnis...

Eine App die nur ein paar Euro kostet bringt Apple eben nur 30% von ein paar Euros. Und danach NICHTS mehr, trotz Updates, iCloud, und Entwicklerumgebung. (letzteres hängt davon sowieso nicht ab, da man das afaik schon mit der Gebühr bezahlt, wenn man überhaupt für iOS entwickeln will, was ich grundsätzlich schon frech finde)

Ein Spotify Abo bringt Apple MONATLICH ~3€. Und tut mir leid, das ist für die Leistung, die erbracht werden muss, absolut nicht gerechtfertigt.
Updates prüfen muss nur für die App einmalig gemacht werden.
iCloud muss auch nur einmal für ganz Apple gewartet werden.
Die Vertriebsplattform muss auch nur einmal für ganz Apple gewartet werden.
Und kassiert werden trotzdem 3€ PRO User.

Um dein Mieterbeispiel zu nehmen, müsste ein Geschäft, das zur Miete in einem Gebäude ist für JEDEN Kunden der etwas kauft Miete bezahlen.

Wie schon erwähnt wurde wäre eine einmalige Provision des ersten Abomonats vollkommen in Ordnung und reicht auch vollkommen aus.
Alternativ wirklich eine feste "Miete" direkt von Spotify an Apple. Das werden dann zwar einige tausend, wenn nicht zehntausend Euro sein, aber vermutlich deutlich weniger als 3€ pro User.

Und das gilt nicht nur für Apple, sondern für alle Stores, egal ob Microsoft, Google oder sonstwer.
30% JEDEN Monat von einem Abo ist einfach nur dreist. 30% für einen einmaligen Verkauf ist durchaus angemessen, aber hauptsächlich für die Vertriebsplattform und was damit zusammenhängt (Updates prüfen, Bandbreite bereitstellen, Reviews aufnehmen, etc).

PS: weiß jemand wie das bei Steam läuft? Würde mich mal interessieren, da kann man ja auch von den Online-Spielen (MMOs) auch die Abos bei Steam direkt bezahlen oder die Ingame-Währungen von einigen FreeToPlay per Steam bezahlen.
 
@SteffenB: Falsch!

"Googles Play-Store-Richlinien sehen ebenfalls vor, dass eigentlich alle Käufe innerhalb einer App über den Play Store abgewickelt werden müssen und Google einen Anteil der Einnahmen behält. Für den Kauf digitaler Musik oder Filme gibt es hingegen eine Ausnahme, wenn die Inhalte auch auf anderen Geräten genutzt werden können. Dann darf die Buchung abseits vom Play Store erfolgen. Wie auch Apple bietet Google einen eigenen Musikstreamingdienst an.

Diese Ausnahme verwendet die Android-Version der Spotify-App, so dass auch Android-Kunden das Spotify-Abo zum normalen Preis buchen können. Google erhält keinen Anteil an den Spotify-Einnahmen, weil die Buchung aus der Spotify-App heraus über eine Webseite vorgenommen wird und nicht direkt aus der App heraus." (Quelle: http://www.golem.de/news/app-store-streit-apple-ist-ueber-spotifys-oeffentliche-attacke-veraergert-1607-121891.html)
 
@SouThPaRk1991: das kann ich in den Richtlinien von Google nicht erkennen, dass das so ist. Weiß nicht, was Golem da gefunden haben will!

Produkte, für Google In-App-Abrechnung laut Richtlinien, z.B.:

"Abonnementdienste wie das Streamen von Musik, Videos, Büchern oder andere Mediendienste; digitale Publikationen, auch in Paketen mit Druckausgaben; und Dienste für soziale Netzwerke"

Ich denke, dass Spotify missbräuchlich folgenden Passus nutzt..."Die Zahlung erfolgt für digitale Inhalte, die außerhalb der eigentlichen App genutzt werden können, beispielsweise Musiktitel, die mit anderen Musikplayern wiedergegeben werden können." Damit sind eigentlich keine Streamingdienste gemeint, denn die werden ausdrücklich weiter unten erwähnt.

Es ist wohl eher so, dass Google der Missbrauch der Richtlinien durch Spotify egal ist. Warum? Weil Google zu 95% mit den Daten Geld verdient - also auch damit was der Android-Nutzer in Spotify hört. Der eigene Google-Streamingdienst hat ja kaum Kunden.
 
@SteffenB: Spotify missbraucht keine Richtlinien, da dass Abonnement nicht über ein In-App kauf erfolgt, sondern eine Weiterleitung auf eine Buchungsseite erfolgt. Dies gestattet Google laut Golem. Den genauen Passus bei Google habe ich auf die schnelle noch nicht entdeckt.
 
@SteffenB: So jetzt hab ichs:

"In addition to client-side API calls, you can use the server-side API for In-app Billing to provide subscription purchasers with extended access to content (for example, from your web site or another service). The server-side API lets you validate the status of a subscription when users sign into your other services. For more information about the API, see Google Play Developer API.

You can also build on your existing external subscriber base from inside your Android apps.

If you sell subscriptions on a web site, for example, you can add your own business logic to your Android app to determine whether the user has already purchased a subscription elsewhere, then allow access to your content if so or offer a subscription purchase from Google Play if not.

You can implement your own solution for sharing subscriptions across as many different apps or products as you want. For example, you could sell a subscription that gives a subscriber access to an entire collection of apps, games, or other content for a monthly or annual fee. To implement this solution, you could add your own business logic to your app to determine whether the user has already purchased a given subscription and if so, allow access to your content."

Quelle: https://developer.android.com/google/play/billing/billing_subscriptions.html
 
@SouThPaRk1991: jo, hast recht. Danke fürs Raussuchen.
 
@Tea-Shirt: Spotify ist aber KOSTENLOS als app und bezieht ihr Geld nur über Abos, wieso sollte Apple denen die Infrastruktur stellen und das alles umsonst? Asozial ist hier nur Spotify die nen krampf kriegen, weil apple jetzt auch im streamingdienst mitmischt und denen der Stift abgeht, weil die wissen das es ernste Konkurenz ist.
 
@Fanel: Welche Infrastruktur meinst du bitte?

Die Server von Apple, die die paar MB der Spotify App verteilen?
Und das soll 30% des Abo-Preises wert sein? Über Monate oder Jahre?

EINMALIG könnte ich verstehen und wäre auch nur fair für die Vertriebsplattform, aber 30% der monatlichen Abokosten abzocken ist einfach nur dreist. Und das gilt nicht nur für Apple, wenn andere Store-Anbieter das genauso handhaben, finde ich das genauso frech.
 
@Draco2007: Absolut richtig! Die 30% sind abzocke hoch 10. Kann Spotify schon verstehen, wie sollen Sie denn so mit Apple Music konkurrieren?
 
@TobiasH: Wie wollen sie mit Apple Konkurieren? Na so wie man das immer macht, ein besseres Produkt anbieten. Es ist eher dreist dass Spotify Apple User mehr zahlen lässt!
 
@Ashokas: Spotify und Apple Music sind absolut austauschbare Produkte. Es geht primär um Preis und Abdeckung der am Markt vorhandenen Musik, der Rest sind Gimmicks.
 
@Ashokas: Spotify lässt Apple-User nicht mehr zahlen. Über die App geht die gleiche Summe an Spotify, wie bei allen anderen Bezahlmöglichkeite auch. Das "Mehr" verlangt Apple. Wenn das ein Apple-User nicht zahlen möchte, kann er über die Spotify-Webseite den gleichen Betrag zahlen, wie alle anderen auch.
 
@Draco2007: Applestore? Meinste Spotify wäre heute so gross ohne die integration in ios?! mit nichten. Die erreichen damit einfach einpaar mehr millionen an user und machen es dem einfacher die musik überall hören zu können.

WIE SOLL APPLE EINMAILIG was kassieren wenn die app ansich kostenlos ist?!?! Du findest es frech, weil du davon keine ahnung hast....
 
@Fanel: Das Abo ist nicht kostenlos. Beim erstmaligen Abschluss gibt es eine Provision. Bei späteren Zahlungen wird ein geringerer Betrag für die Buchung eingezogen, wie z.B. bei Kreditkarten üblich.
Hier würde die Vermittlung belohnt. Der Kunde würde auch profitieren, weil der Aboanbieter noch weniger Kurzzeitabos haben möchte und somit entweder über geringere Gebühren bei längerer Laufzeit oder über Kundenbindungsprogramme profitiert.
 
@Fanel: Wie finanziert Apple denn sonst kostenlose Apps? Oder gibts sowas nicht in der Welt von Apple?
 
@Draco2007: danke genau so meinte ich das. habe mich nur wie ein idiot ausgedrückt
 
@Fanel: Ich glaube Spotify würde auch die iOS-App selber hosten, geht nur blöderweise auch nicht.
 
@floerido: Warum nicht? Was hindert Spotify dran?
 
@New_world_disorder: Dann zeige mir mal als Kunde die App auf sein Apple-Gerät bekommt? Einfach Installationsdatei rüber ziehen ist da nicht, um Wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man sich auf den Apple AppStore einlassen.
 
@floerido: Sideloasd ist bei iOS genauso einfach, wie das Rooten eines Androiden. Und das ganz ohne Jailbreak.
 
@New_world_disorder: Man muss ich als Entwickler registrieren und dann mit XCode eine frisch gebaute App rüber schieben.

Das erste Problem ist hier schon XCode, weil man einen Mac benötigt. Dann muss der App-Anbieter den Projekt veröffentlichen.
Das soll eine brauchbare Lösung für Firmen sein?
 
Wie machen das GoogleMusic, MSGroove in ihren eigenen Stores? Werden bei Spotify auch dann die InApp-Gebühren abgezogen?
 
@wingrill9: Ja
 
@Ashokas: und wieso macht Spotify nicht auch dort dann einen Lauten? 0.o
 
@wingrill9: Google hat für Dienste wie Spotify eine Ausnahmeregelung und erlaubt das Buchen über eine Webseite direkt aus der App heraus. Dadurch zahlt Spotify an Google nichts.
 
Entwickler sollten einfach iOS meiden. Inzwischen sollte das jeder gelernt haben.
 
@mulatte: Genau, jeder Entwickler denkt sich, "Ach scheiße auf Apple, nur weil ich bei denen den größten Umsatz mit meinen Apps erziehle, geh ich lieber zur Konkurrenz. Verdiene zwar weniger bis gar nichts, aber habe ein reines Gewissen. Davon wird ja der Magen auch voll. Und meine Miete zahl ich dann später"
 
@Ashokas:
Welche alternativen gibs? Google verlangt auch 30%.

edit verklickt
sollte an @mulatte gehen.
 
@Ashokas: Bissl Stolz sollte man schon haben und Spotify zähle ich zu den Anbietern/App die man nicht so leicht übersieht. Wenn IPhonse keine SpotifyApp bekommen weil Apple Daumenschrauben anlegt dann werden die User entsprechend reagieren und Apple den dicken Daumen zeigen.
Den größten Umsatz macht Apple, aber nicht die Entwickler. Dafür ist der Marktanteil zu klein.l
 
@mulatte: Nein, dann werden die meisten User zu einem anderen Streamingdienst wechseln. Diese sind absolut austauschbar. Ob jemand 10€ im Monat an Spotify/Apple/Google zahlt ist relativ egal. Ein Telefon wechseln kostet gleich mehrere hundert € und man verliert alle gekauften Apps. Ich bezweifle, dass jemand ein neues Smartphone kauft, um einen bestimmten Streamingdienst zu nutzen.
 
@mulatte: Sollen die Entwickler pleite gehen? iOS füttert doch die App-Entwicklungen nich mit durch. Solche Sülze abzugeben... :-S
 
@mulatte: auch ms und google verlangen 30%
 
@SteffenB: laut Aussagen von o7=>re1 (dritte Antwort) ist es so, dass Google Sonderkonditionen hat.
 
@wingrill9: laut eigenen Richtlinien nicht. Da fallen Musik Streaming Dienste unter die in App Käufe und deren Regelungen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Google auch nichts gegen eine sehr großzügige Auslegung der Richtlinie durch Spotify hat, da sie ja mit den Nutzerdaten Geld verdienen-also damit was der Nutzer bei Spotify so hört. Der eigene Streaming Dienst von Google hat ja kaum Nutzer und ist damit kein direkter Konkurrent. (Diktiert mit Siri)
 
@mulatte: hahahaha typischer applehater. Solltest du mal einen appentwickler treffen, kannst ihn fragen auf welchem system er am meisten verdient. Glaubst doch nicht das das android lager bereit ist für apps geld zu bezahlen. Die müssen schon 200€ geräte holen, weil das geld nciht da ist und die dort illegal an alle apps rankommen.
 
@Fanel: Das bedeutet eher das Androiduser keine Apps kaufen müssen weil Alternativen vorhanden oder eh auf dem Android eine App drauf ist. Wer eine App braucht, der kauft die, egal ob iOS oder Android.
Manche reimen sich ja hier haarsträubende Dinge zusammen. Androiduser haben die Wahl und können sich die Geräte und die Preisklasse sehr schön aussuchen. Da ist für jeden Anspruch was dabei. User eines anderen OS können davon nur träumen.
 
@mulatte: erzähl das mal den 100000ten gecrackten spielen und apps die ausserhalb des googlestores gibt.
Das os womit der entwickler sein geld macht und verdient ist ios. Android wird dann halb hingeklatscht, weil es sich nicht wirklich lohnt. wie gesagt wenn du mal nen appentwickler kennst wirst du es auch wissen.
 
Faktisch ist Apple hier im Recht, weil sie die Regeln für ihre Plattform machen.

Aber wieso sollte Apple an den Abo-Gebühren jeden Monat mitverdienen? Sie sollten einmalig ihren Anteil für die Nutzung des App-Stores bekommen, aber danach erbringen sie keine Leistung mehr und dürften eigentlich nicht mehr am Umsatz beteiligt werden.

Ich hoffe das Apples iPhone Verkäufe weiterhin sinken, damit sie weniger Marktmacht haben und die Entwickler sich nicht so abhängig von ihnen machen müssen. Am besten wäre ein ungefähr gleich verteiler Marktanteil auf 3 Plattformen. Gewinnen würden Entwickler und Kunden.
 
@FuzzyLogic: dann müsste das aber bei den anderen Appstores auch so sein. ;-)
 
@FuzzyLogic: Wo hat denn Apple mit dem iPhone die Marktmacht? Die hat doch eindeutig Google mit Android, oder irre ich mich da?
 
@FuzzyLogic: Bin jetzt nicht wirklich Wirtschaftsexperte, aber mit einem Marktanteil von knapp 15% würde ich iOS eher nicht auf das Podest eines Marktmächtigen hieven. Da dürfte Google mit Android und einem Marktanteil von knapp 76% eher eine Marktmacht besitzen.
 
@New_world_disorder: das ist nur der Neuverkaufsanteil, nicht die Nutzerbasis. Androiden werden (schon wegen der mangelnden Updateunterstützung) viel weniger lange benutzt.
 
@SteffenB: Ich konnte in der Statistik nichts von Neuverkauf sehen, sondern nur von Anteil am Markt gesamt.
 
@New_world_disorder: es sind immer die neuverkäufe.
 
@SteffenB: Spielt keine Rolle, das Verhältnis ist diesbezüglich seit Jahren etwa gleich, und somit ist von einer Marktmacht keine Rede.
 
@New_world_disorder: siehe unten
 
Warum lässt Spotify die verschwindend geringe Anzahl an Marktanteil von iOS im Smartphonebereich nicht einfach außen vor?
 
@New_world_disorder: Marktanteil ist nicht gleich Marktanteil! Es gibt die Neuverkäufe (an hat Apple 15 %) und es gibt die Aktiven Geräte (über 1 Milliarde bei Apple) und die sind viel entscheidender als wenn nach einem Jahr ein Androide gegen einen anderen ausgetauscht wird.
 
@SteffenB: Ändert nichts am absoluten Marktanteil von knapp 15% für iOS und 76% für Android.
 
@New_world_disorder: selbstverständlich ändert das alles. Denn für spotify und jeden ist nicht interessant wie viele Geräte gekauft, sondern viele mit welchem System genutzt werden.
 
@SteffenB: Aha, also hat Spotify in iOS eine breite, potentielle Kundenbasis. Dann verstehe ich nicht, warum Spotify dann eine Sonderbehandlung von Apple erwartet.
 
@New_world_disorder: Microsoft hat das mit OneDrive vor Jahren auch versucht. Davon ab, ich denke, denen geht der Arsch etwas auf Grundeis, weil sie bisher keinen Cent verdient haben
 
@SteffenB: Wenn ich als Firma zulasse, dass die Kunden ohne zu zahlen trotzdem das volle Angebot, nur eben mit Werbung, genießen können, sollte mich das nicht wundern.
 
@New_world_disorder: tun sie dich fast alle am Anfang um Kunden anzulocken. Nur ist es schwer da wieder rauszukommen
 
@New_world_disorder: bei den aktiven Geräten (letzte Statistik aus Mai, die ich kenne) steht es nämlich 1,4 Milliarden zu 1 Milliarde - und dann sieht das ganz anderes aus mit der Bedeutung von iOS
 
@SteffenB: Quelle?
 
@New_world_disorder: z.B http://expandedramblings.com/index.php/android-statistics/
 
@SteffenB: 8 Seiten zu Android, keine zu iOS. Soll ich jetzt raten?
 
@New_world_disorder: raten, selbst nachschauen oder z.B. http://www.theverge.com/2016/1/26/10835748/apple-devices-active-1-billion-iphone-ipad-ios
 
Das eigentlich Interessante an dieser Angelegenheit ist aus meiner Sicht, wie unterschiedlich sich Spotify und Apple in Sachen 30%-Abgabe tatsächlich geben bzw. verhalten!

Während Spotify sich über die 30%-Abgabe höchst öffentlich beklagt und als wettbewerbsbehindernd darzustellen versucht und diese Kosten zudem auch noch den eigenen Kunden aus Apples App-Store auf's Auge drückt (siehe Abo-Peis: 12,99€ statt 9,99€), - bietet Apple sein Musikstreamingdienst Apple-Music - inklusive Kaufmöglichkeit aus der App heraus - ganz normal auf der Konkurrenzplattform in Googles PlayStore an, OHNE sich über angebliche Wettberwerbsbehinderung zu beklagen und OHNE die dort ebenfalls anfallende Gebühr frech auf die dortigen Käufer abzuwälzen.

So, wie Apple es im PlayStor handhabt, sieht für mich ein attraktives, faires und kundenfreundliches Angebot aus. Das, was Spotify mit den 12,99€ in Apples App-Store abzieht, ist das ganze Gegenteil davon!
 
@KoA: Google erlaubt für solche Dienste aber auch eine Fremdbuchung direkt aus der App heraus ohne sich 30% abzuknöpfen. Weiß nicht ob Apple Music das unter Android nutzt, aber Spotify tut es und kostet daher auch unter Android nur 9,99€!
 
@KoA: Spotify wird vermutlich eine deutlich geringere Kriegskasse haben, somit stören Apple diese Subventionen als Marketingausgaben kaum.
 
@floerido: Ganz ehrlich... Wenn Spotify es sich wirklich nicht leisten kann, die im App-Store üblichen 30% aufzubringen, obwohl sie darüber Zugriff auf mehrere Millionen Kunden bekommen, dann hat Spotify für sich und das eigene Geschäft schlicht ein völlig falsches Geschäftsmodell aufgestellt!
Und wenn hier gelegentlich damit argumentiert wird, dass angeblich die kleinen, aufstrebenden Anbieter, kaum eine wirkliche Chance hätten, gegen die Großen anzukommen, dann sollte man mal darüber nachdenken, dass vor wenigen Jahren noch Apple selbst einer der kleinen Unternehmen am Markt war. So pauschal, wie das u.a. hier immer gerne mal schnell in den Raum geworfen wird, kann das also nicht stimmen.
Damit will ich sagen: Spotify kann nicht erwarten, Geld mit einem Millionen-Publikum zu generieren, ohne dafür auch entsprechend investieren zu müssen! So, wie es sich Spotify derzeit offenbar vorstellt (wenig oder gar nichts bezahlen, aber viel kassieren), funktioniert es einfach mal nicht!
 
@KoA: Gehen wir mal davon aus, dass alle Anbieter an die Plattenfirmen die gleichen Gebühren zahlen müssen. Daraus hat sich jetzt der Standardpreis von 10€ herausgestellt um Kostendeckend zu arbeiten. Von diesem Betrag werden aber 30% an Apple abgegeben, somit arbeitet man nicht mehr Kostendeckend.

Bei einem Abo agieren sie als Makler, da ist eine Provision zwar ok, aber bekommt dein Makler jeden Monat einen Teil der Miete? Ein Makler verlangt in etwa 7%.
Da nach wird nur noch die Zahlung geregelt, von diesen wollen die Kreditkartenfirmen 0,3% (EU-Recht), PayPal als Zahlungsdienstleister verlangt etwa 2%, hier sind 30% in keiner Relation. Bei ApplePay verlangen sie 0,15%, technisch ist es etwa vergleichbar mit einer Abozahlung.
 
@floerido: 1. Apple agiert hierbei nicht im Ansatz als Makler!

und...

2. Wenn Spotify bei einem monatlichen Abo-Preis von knapp 10 € lediglich kostendeckend arbeitet (wovon kaum wirklich ernsthaft auszugehen ist), dann hätten sie schlicht extrem falsch kalkuliert.
 
@KoA: Doch Apple ist hier eindeutig der Makler. Über die Plattform werden dem Aboanbieter Kunden gebracht. Eigentlich hat der normale Makler sogar einen höheren Aufwand als Apple.

Die Frage ist ob die Streaminganbieter mit 7€ kostendeckend arbeiten können. Zu den Kosten kann man zur Gema schauen, die Verlangen je 120.000 Zugriffe eines Inhalts 450€.
 
@floerido: "Doch Apple ist hier eindeutig der Makler."

Das ist Unsinn, schließlich werden MediaMarkt, Amazon & Co. ja auch nicht als Makler tituliert, sondern immer noch als Händler bzw. Anbieter bezeichnet.

"Über die Plattform werden dem Aboanbieter Kunden gebracht."

Die Kunden sind ja bereits in großer Zahl auf Apples Plattform. Insofern kommt eher Spotify auf diese millionenfach besuchte Plattform, um für seinen Streaming-Dienst mehr Kunden zu akquirieren und bedienen zu können.

"Die Frage ist ob die Streaminganbieter mit 7€ kostendeckend arbeiten können."

Nein, die sehr viel entscheidendere Frage hierbei ist erst einmal: Was bekommt Spotify als Gegenwert für diese 30%, später 15% Anteilsabgabe? Anhand dieses Aspektes ist dann zu entscheiden, inwieweit diese Plattform für Spotifys Geschäft nützlich ist. Nicht zuletzt daran sollte sich dann auch die eigentliche Preisgestaltung ausrichten.
 
@KoA: sehe ich genauso, Spotify hat die 10 Euro selbst angesetzt und fährt bis jetzt nur Verlust ein. Ist bei den Millionen an kostenlosen Hörern auch nicht weiter verwunderlich. Das Geld was da mit "Werbung" eingenommen wird, dürfte keinesfalls kostendeckend sein. Spotify kann sich aber genausowenig wie andere, eine Missachtung der iOS Basis leisten. Während aber Mitbewerber nur eine Schnupperaktion anbieten, versuchen sie mit einem verhältnismäßig kleinen Bezahlerkreis eine 1 zu 4 Nutzerbasis querzufinanzieren
 
Um gerecht gegenüber anderen zu sein sollte Apple auch 30% auf ihren eigenen kostenpflichtigen Produkte an andere abgeben.
 
@Menschenhasser: machen sie, keine Bange.
 
Ich finde die 30% an sich bedenklich hoch und den Umstand, dass Apple auch an Dienstleistungen mitverdienen will, die direkt vom Dienstleister an den Kunden erbracht wurden. Das ist in etwa so, als würde Microsoft bei jedem Verkauf von Amazon 30% abhaben wollen, nur weil der Amazonkunde den Internet Explorer auf einem Windows-PC genutzt hat für seine Bestellung. Oder Pelikan bzw. Logitech bekommt Tantiemen auf jedes Buch, welches mit einem Pelikan-Füllfederhalter bzw. mit einer Logitech-Tastatur geschrieben wurde ..... absurd!

Apple (ebenso Google und wer sonst noch solche Stores betreibt) darf gern eine Gebühr erheben für das Prüfen und Einstellen der App in seinen Store (kann man eigentlich Apple-fremde Stores nutzen mit iOS-Geräten?), aber vom Umsatz der über die Apps verkauften Leistungen müssen sie m.E. nichts bekommen und erst recht keine fetten 30%.
 
@Drachen: Selbst für die Zahlung dürfen sie gerne etwas nehmen. Bei Kreditkarten ist es auch normal, aber da waren der EU schon die Gebühren von unter 2% zuviel. Die Grenze liegt nun bei 0,3%.
Der Plattformanbieter muss selber für die Kreditkartenbuchung zahlen, weshalb der Anteil etwas höher sein darf, aber sicher nicht zweistellig.
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