Daten tausender FBI- & Heimatschutz-Beamter veröffentlicht

Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation Bildquelle: FBI
Das US-Heimatschutzministerium DHS hat die persönlichen Daten von über 9.000 Mitarbeitern verloren. Die Angreifer haben diese jetzt öffentlich ins Netz gestellt. Kurz danach haben sie außerdem eine weiteren Liste veröffentlicht, bei der es um rund 20.000 Beamte der US-Bundespolizei FBI geht.
In der Datensammlung des DHS sind Informationen von Personen enthalten, die als Security-Experten, Analysten und IT-Mitarbeiter für die US-Behörde tätig sind. Über hundert von ihnen haben dabei Sicherheitsfreigaben für den Geheimdienst-Bereich. Zu den Daten gehören neben Namen auch ihre Positionsbezeichnungen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern.

Die Angreifer hatten vor der Veröffentlichung Kontakt zum US-Magazin Vice aufgenommen und gegenüber der dortigen Redaktion auch erklärt, wie sie an die Informationen gelangt sind. Demnach genügte ihnen ein Anruf bei der Behörde und nach etwas Social Engineering erhielten sie Zugang zum Account eines Mitarbeiters für das Intranet der Behörde.

Echtheit ist bestätigt

Zuvor war es ihnen bereits gelungen, einen E-Mail-Account zu kompromittieren. Als Beleg schickten sie der Vice-Redaktion Nachrichten von diesem Postfach aus. Auch die Echtheit der Mitarbeiter-Liste konnte bestätigt werden. Nach Angaben der Angreifer seien diese noch in den Besitz weiterer Daten gekommen, die insgesamt rund 200 Gigabyte umfassen sollen. Auch diese will man nach und nach öffentlich machen.

Der zweite veröffentlichte Link führt zu der genannten FBI-Liste. Hier geht es um insgesamt 22.175 vergleichbare Datensätze. Die Sammlung soll auch die Daten von Beamten umfassen, die außerhalb der USA im Einsatz sind. Die Vice-Redaktion hatte die Behörden bereits vor den ersten Leaks informiert, so dass dort zumindest etwas Zeit bestand, mögliche Sicherheits-Risiken von Beamten im Einsatz zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen. Zumindest beim DHS soll es aber keine Daten in den veröffentlichten Informationen gegeben haben, die möglicherweise zu einer Enttarnung von Undercover-Agenten führen können. Unklar ist allerdings, wie dies bei den bisher noch nicht veröffentlichten Daten aussieht. Usa, Polizei, Fbi Usa, Polizei, Fbi FBI
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